Bulls und Gunners im Duell um die win2day BSL-Meistertrophäe
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Am Samstag, den 23. Mai, steht das erste Finalspiel der win2day Basketball Superliga auf dem Programm, wenn die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg die Unger Steel Gunners Oberwart empfangen.

Beide Teams haben sich in dieser Saison als Titelfavoriten etabliert und sind nun bereit, auch darum zu fighten. Für die Gunners wäre es der dritte Titel in Folge, für die Bulls der Achte insgesamt. Live zu sehen ist Spiel eins der best-of-five Serie um 18.00 auf ORF Sport+ sowie ORF ON.

Restkarten für den Finals-Auftakt können entweder auf www.bulls-basketball.eu oder an der Abendkasse gekauft werden.

Kapfenbergs Coach Klym Artamonov hebt die Herausforderung hervor, die die Gunners darstellen: „Oberwart ist ein Team, welches ein sehr schnelles Spiel spielt. Gegen sie müssen wir genau diese Stärke reduzieren und ihre Schwächen gut ausnutzen. Für uns ist es, nach dem Cup, das zweite Finale. Jetzt gehen wir mit sehr viel mehr Erfahrung in dieses Finale. Ich denke, in einem Finale ist der emotionale und mentale Aspekt sehr wichtig.

Wir sind hier, weil wir etwas richtig machen und weil wir es verdient haben. Es ist wichtig, dass wir unsere Emotionen gezielt einsetzen, gut kontrollieren, vor allem in schwierigen Phasen. Wir müssen verstehen, dass die Basics, die Grundbausteine, die wir uns schon die gesamte Saison erarbeiten zu unserer Identitäte wurden, die uns ins Finale gebracht haben. Natürlich gibt es einige Anpassungen je nach Gegner, aber das Wichtigste ist, unsere Stärken als Team zu zeigen und Fokus zu bewahren.“

Auch Bulle Tobias Schrittwieser betont die physische Präsenz der Gunners: „Oberwart bringt Physis, Teamstärke und Championship-Erfahrung mit. Es wird entscheidend sein, den Rebound zu kontrollieren und das Tempo vorzugeben. Die Serie ist für uns wie jede andere, und zuerst zählt nur eines, das erste Heimspiel zu gewinnen.“

Fokus liegt auf Spiel eins
Auf der anderen Seite sieht Coach Horst Leitner in den Bullen ebenfalls eine echte Challenge: „Mit Kapfenberg wartet genau die Herausforderung, die man in einem Finale erwartet – hier und jetzt zählt es. Die Spiele gegen die Bulls waren heuer jedes Mal intensiv, physisch und herausfordernd. Genau darum wird es auch diesmal gehen. Beide Teams kennen einander, verstecken kann sich niemand mehr. Entscheidend wird sein, wer bereit ist, über 40 Minuten die größere Konsequenz und Widerstandsfähigkeit auf das Feld zu bringen. Unser Fokus liegt ausschließlich auf diesem einen Spiel in Kapfenberg. Wir freuen uns darauf – und besonders auch auf die Unterstützung unserer Fans, die uns wieder begleiten und für zusätzliche Energie sorgen werden.

Auch Gunners-Kapitän Sebastian Käferle zeigt sich bereit für die Aufgabe: „Wir haben eine intensive Serie hinter uns, aber jetzt geht es ins Finale gegen Kapfenberg. Wir werden uns gut vorbereiten und am Samstag ready für Spiel eins sein.

Die Teams sind bereit und auch die Fans freuen sich auf diese Serie. Man erwartet eine volle Sporthalle Kapfenberg, in der auch viele Gunners-Fans anwesend sein, die einen Fanbus organisiert haben.

Zahlen und Fakten zur Finalserie gibt es hier.
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Makellose Bulls treffen auf dynastische Gunners:
Die win2day-BSL-Finals in Zahlen

Die Bühne ist bereitet für das große Finale der win2day Basketball Superliga: Die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg treffen ab Samstag (18.00 Uhr, live auf ORF Sport+) mit Heimvorteil auf Titelverteidiger UNGER STEEL Gunners Oberwart. Es ist das Duell der beiden besten Teams der regulären Saison und ein Finale, in dem entweder die Bulls an alte Erfolge anschließen können oder die Gunners ihre Dynastie weiter ausbauen werden.

Nicht zufällig stehen sich ausgerechnet diese beiden Teams im Finale gegenüber: Kapfenberg gewann die Platzierungsrunde und geht als Nummer eins in die Serie, Oberwart beendete die Saison auf Rang zwei und kämpft nun um den dritten Meistertitel in Folge. Erstmals seit 2023 stehen damit wieder die beiden Top-Seeds im Finale. Seit Einführung der Play-offs 1987 ist es überhaupt erst das 27. Endspiel dieser Art – in 17 Fällen holte sich der topgesetzte Klub am Ende auch den Titel.

Erfolgsverwöhnte Finalisten
Beide Klubs stehen jeweils zum zwölften Mal in einer Finalserie. Kapfenberg spielt um Meistertitel Nummer acht, Oberwart um den fünften der Vereinsgeschichte.

Historisch haben die Burgenländer im direkten Play-off-Duell klar die Nase vorne: Sechs der bisherigen acht Serien gegen die Bulls gingen an Oberwart. Kapfenberg gewann nur zweimal – darunter allerdings das bislang einzige Finalduell im Jahr 2017 deutlich mit 4:1.

Die bisherigen Serien:

Halbfinale 1997: Oberwart 2:0
Viertelfinale 2002: Kapfenberg 3:0
Halbfinale 2005: Oberwart 3:2
Viertelfinale 2007: Oberwart 3:2
Halbfinale 2008: Oberwart 3:1
Finale 2017: Kapfenberg 4:1
Viertelfinale 2022: Oberwart 3:1
Viertelfinale 2025: Oberwart 3:0

Perfekte Play-Offs vs. Threepeat-Anwärter
Kapfenberg geht mit Selbstvertrauen in die Serie. Die Bulls sind in den laufenden Play-offs noch ungeschlagen und marschierten mit zwei Sweeps gegen Traiskirchen und Graz ins Finale. Ein perfekter Play-off-Run gelang zuletzt übrigens Oberwart selbst in der Vorsaison.

Die Gunners mussten heuer bisher deutlich mehr investieren: Nach dem 3:1 gegen Gmunden folgte ein dramatisches 3:2 gegen BC Vienna, das erst nach Verlängerung in Spiel fünf entschieden wurde. Dennoch spricht die jüngere Vergangenheit für die Burgenländer: Oberwart hat die letzten beiden Meisterschaften gewonnen, steht zum dritten Mal in Folge im Finale und ist mittlerweile seit acht Play-off-Serien ungeschlagen.

„Es gibt nichts Schöneres, als im fünften Spiel vor dem eigenen Publikum um einen Punkt nach Verlängerung ins Finale einzuziehen“, sagte Kapitän Sebastian Käferle nach dem 84:83-Krimi gegen Vienna.

Aber auch abgesehen von der längeren Regenerationszeit der Bulls könnte die Ausgangslagen unterschiedlicher kaum sein: Kapfenberg steht nach Jahren des Umbruchs wieder an der Spitze. Unter Coach-of-the-Year Klym Artamonov gewannen die Bulls erstmals seit 2018/19 wieder die Platzierungsrunde und stellen mit Andrew Jones (MVP) und Taye Fields (Defensive Player of the Year) zudem zwei weitere Individualpreisträger.

Oberwart hingegen bringt die Erfahrung eines Meisters mit. Die Burgenländer gewannen zuletzt Play-off-Serien am Fließband und haben den Ausbau der Dynastie vor Augen.

Artamonov bleibt dennoch gelassen: „Wir sind hier, weil wir etwas richtig machen und weil wir es verdient haben. Es ist wichtig, dass wir unsere Emotionen kontrollieren und unsere Identität zeigen.“

Wie gut das gegen die erfahrenen Oberwarter gelingt, wird sich erstmals am Samstag zeigen. Dann beginnt eine Finalserie, in der die beiden Top-Teams der Saison sich für ihre harte Arbeit belohnen können.

Spielplan BSL-Finals 2026 (alle Spiele live auf ORF Sport+):

23.05. – Kapfenberg vs. Oberwart (18:00)
25.05. – Oberwart vs. Kapfenberg (18:00)
30.05. – Kapfenberg vs. Oberwart (18:00)
04.06. – Oberwart vs. Kapfenberg*
06.06. – Kapfenberg vs. Oberwart*

* falls nötig
 


 

WIN2DAY B(D)SL-TRANSFERTICKER:
CJ Rollins verlässt Wels

Egal ob bei den Herren noch die letzten großen Entscheidungen der aktuellen Saison fallen oder die Spielzeit der Damen bereits vorbei ist – im Hintergrund läuft das Personalkarussell für die kommende Saison längst auf Hochtouren. Welcher Verein plant den ganz großen Umbruch und welche spektakulären Wechsel zeichnen sich bereits jetzt ab? Damit du keinen Blockbuster-Deal, keine Vertragsunterzeichnung bzw. -verlängerung verpasst, ist hier der große Basketball Austria-Transferticker.

+++ Freitag, 22. Mai 2026 +++
Die Raiffeisen Flyers Wels müssen nach Marcus Azor den zweiten Abgang verkraften. CJ Rollins war ein wichtiger Bestandteil für den Gewinn des Cup-Titels für die Messestädter. Im Schnitt lieferte er 12,4 Punkte pro Spiel. 4,5 Rebounds pro Spiel.

Mit Katharina Kindl begrüßen die Basket Flames Women ihre neue Head-Trainerin. Die 25-jährige Wienerin schlägt damit das nächste Kapitel ihrer noch jungen Laufbahn ein. Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere bei den Vienna Timberwolves sammelte sie dort erste Erfahrung an der Seitenlinie – als Betreuerin der U19 sowie als Assistant Coach in der 2. Bundesliga der Herren.

+++ Donnerstag, 21. Mai 2026 +++
UBI Holding Graz hat die Trainerfrage für nächste Saison beantwortet: Theresa Petricevic bleibt Cheftrainerin des Vizemeisters aus der Steiermark. Petricevic, die seit vielen Jahren im Verein tätig ist und über umfassende Erfahrung im Leistungs- und Nachwuchsbereich verfügt, übernahm Ende März von Boris Virag.

+++ Sonntag, 17. Mai 2026 +++
Nach zwei Jahren verlässt Marcus Azor die Raiffeisen Flyers Wels. Der Publikumsliebling bedankt sich bei seinen Mitspielern, Coaches, aber auch der gesamten Organisation und den Fans für die letzten beiden Jahre, in denen er spielerisch und menschlich gewachsen ist. Man darf gespannt sein, in welcher Liga Marcus nächstes Jahr auflaufen wird.

+++ Donnerstag, 14. Mai 2026 +++
Der SKN St. Pölten Basketball und Headcoach Andrej Cervenka, der das Team in dieser Saison übernommen hat, haben sich einvernehmlich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Andrej Cervenka hat sich besonders im Bereich Spielerentwicklung und Skill-Training einen starken Namen gemacht und konnte auch bei unseren jungen Spielern wichtige Impulse setzen. Mit seinem Know-how und seiner täglichen Arbeit hat er maßgeblich zur individuellen Weiterentwicklung der Talente beigetragen. Es laufen bereits intensive Gespräche mit potenziellen Kandidaten für die Position des Headcoaches.

+++ Dienstag, 12. Mai 2026 +++
Der DBB Wels bekommt frischen Wind an der Seitenlinie: Mit Daniel Bachl-Tanaka übernimmt ab sofort der Wunschkandidat das BDSL-Team. Daniel bringt viel Erfahrung aus der Arbeit mit jungen Talenten mit – und genau darauf liegt auch sein Fokus: Entwicklung, moderne Trainingsarbeit und nachhaltiger Basketball.

„Die Verbindung aus ambitionierter Nachwuchsarbeit und einer langfristigen sportlichen Ausrichtung passt perfekt zu meiner Vorstellung vom modernen Basketball. Ich beobachte die Spielerinnen und den Verein seit 3 Jahren intensiv und sehe großes Potential in Wels. Daher freut es mich riesig den Weg des DBB Wels in Zukunft mitgestalten zu können“, so der Neo-Headcoach

+++ Sonntag, 3. Mai 2026 +++
Die Basket Flames und Headcoach Stefan Höllerl haben sich darauf verständigt, künftig getrennte Wege zu gehen. Unter der Leitung von Stefan Höllerl blickt das Damen-Bundesliga-Team auf eine der erfolgreichsten Saisonen der vergangenen Jahre zurück: Der Einzug ins Cup-Finale, der dritte Platz in der Meisterschaft sowie der Gewinn der National League unterstreichen die sportliche Entwicklung der Mannschaft. Diese Erfolge konnten jedoch bestehende unterschiedliche Auffassungen zwischen Team und Trainer langfristig nicht überdecken. Vor diesem Hintergrund hat sich die Vereinsführung entschieden, mit Blick auf die kommende Saison einen Neustart vorzunehmen.

+++ Freitag, 17. April 2026 +++
Nach Headcoach Klym Artamonov und US-Amerikaner Taye Fields verlängert auch Point-Guard Vitalii Zotov seinen Kontrakt mit den Hefte Helfen Bulls Kapfenberg. Der ukrainische Nationalteamspieler unterzeichnete für zwei Saisonen bei den Bulls.

Taye Fields, heuriger „Defensive Player of the Year”, verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Mit seiner Physis, seinem Spielverständnis und seiner Präsenz unter dem Korb prägt er das Spiel auf beiden Seiten des Feldes.

Klym Artamonov bleibt für zumindest zwei weitere Saisonen der Boss an der Seitenlinie der Kapfenberger Basketballer. Bulls Coach Klym Artamonov: „Für mich ist es besonders wichtig, dass wir bei den Bulls gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich fühle mich mit meiner Familie in Kapfenberg sehr wohl, bedanke mich für das Vertrauen und wir haben gemeinsam noch viel vor – dazu werde ich mit meinem Staff bestmöglich beitragen!“

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– zum Sportreport Basketball-Kanal

23.05.2026