Österreich verliert WM‑Playoff‑Thriller – alles offen fürs Rückspiel
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Dramatik pur in dem mit 2.800 Fans fast ausverkauften Raiffeisen Sportpark Graz. Im WM-Playoff-Hinspiel kann Österreich sowohl in der ersten wie auch in der zweiten Halbzeit einen zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand wett machen.

In der entscheidenden Phase gelang es jedoch nicht die Wende einzuleiten und in Führung zu gehen. Polen setzt sich am Ende knapp mit 26:25 durch. Das Rückspiel folgt am Sonntag um 15:00 Uhr in Olsztyn (POL), live zu sehen auf ORF SPORT +.

Im Fokus standen auf beiden Seiten die Deckungsreihen samt Torhüter, die einige freie Würfe vereitelten. Zunächst auf Seiten der Gäste, die sich in der 12. Minute auf 8:4 absetzen konnten. Teamchef Iker Romero nahm sein erstes Timout, das einige Minuten später auch Wirkung zeigte. Nach dem 7:11 in der 16. Minute zwang man Polen zu Fehlern und legte einen 4:0-Lauf auf 11:11 hin.

Polen legte weiter vor, führte zur Pause 15:13 und erhöhte nach Seitenwechsel prompt auf 16:13. Wieder bäumte sich die rotweißrote Deckung samt Constantin Möstl im Tor auf, stellte dank eines Treffers durch Lukas Hutecek und einem Doppelpack von Kreisläufer Tobias Wagner auf 16:16.

Dem Vizeweltmeister von 2007 gelang es nochmal sich auf 23:19 abzusetzen, sah sich kurz darauf allerdings in doppelter Unterzahl. Dieses Momentum nutzten Mykola Bilyk & Co. um den Abstand zu verkürzen und in der Folge auf 23:23 auszugleichen. Lediglich die Führung sollte nicht wechseln, so setzte sich Polen knapp mit 26:25 durch. Für das Rückspiel am Sonntag ist damit alles offen und angerichtet, für einen neuerlichen Krimi.

Teamchef Iker Romero: „Es war ein harter Kampf. Kompliment an die Mannschaft. Die Jungs haben hart gearbeitet gegen eine sehr starke polnische Mannschaft. Über die erste und zweite Welle Wir haben einige Chancen liegen gelassen und hatten Probleme im Sieben gegen Sechs. Wir werden das analysieren. Jetzt haben wir die Informationen, wie Polen agiert. Wir wollen immer gewinnen, werden mit Leidenschaft ins Rückspiel hineingehen. Und ich weiß die Jungs machen das überragend und auch ich werde sie unterstützen, wo ich nur kann.“

Lukas Hutecek: „Es lag heute viel an unserer Chancenverwertung. Wir haben uns viele freie Chancen herausgespielt, vor allem im Sieben gegen Sechs und die nicht verwertet. Hinten haben wir gut gedeckt. Vielleicht müssen wir auf Szymon Sicko einen Schritt mehr machen. Gut ist, dass wir jetzt Videomaterial haben, denn das war schwer im Vorfeld. Ich bin zuversichtlich, dass wir das in Polen drehen können. Die Halle wird voll und gegen uns sein, aber wir sind eine Mannschaft der das taugt. Wir wollen dagegenhalten und ich bin zuversichtlich, dass wir das mit unserer Ruhe und unserer Geduld schaffen.“
 


 

WM-Playoff

Österreich vs. Polen 25:26 (13:15)
Mi., 13. Mai 2026, 18:00 Uhr, Graz, Raiffeisen Sportpark Graz

Österreich: Mykola Bilyk (5), Eric Damböck (4), Tobias Wagner (4), Jakob Nigg (4), Sebastian Frimmel (3), Elias Kofler (2), Lukas Hutecek (2), Michael Miskovez (1), Markus Mahr, Nemanja Belos, Lukas Herburger, Boris Zivkovic, Lukas Fritsch, Franko Lastro, Constantin Möstl, Leon Bergmann

Match Report
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Polen vs. Österreich

So., 17. Mai 2026, 15:00 Uhr, Olsztyn (POL)

Live auf ORF SPORT +
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Presseinfo

Handball Austria/ÖHB

13.05.2026