Frauen, Frauenfußball
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Die Meisterentscheidungen in der ADMIRAL Frauen Bundesliga und 2. Frauen Bundesliga können an diesem Wochenende fallen.

Im Meister-Playoff der ADMIRAL Frauen-Bundesliga emfängt der SK Sturm Graz am Sonntag, 17. Mai (11:30 Uhr, live auf ORF Sport+) Tabellenführer FK Austria Wien. Die Wienerinnen haben dabei den ersten Meister-Matchball auf dem Fuß, allerdings nur bei einem Sieg in Graz und einer Niederlage von Sankt Pölten in Salzburg. Im Ersten Play-off Duell am vergangenen Wochenende setzte sich die Austria mit drei zu eins durch. Für die Wienerinnen steht morgen zunächst noch das ÖFB Frauen-Cup Finale gegen Salzburg auf dem Plan.

Am Sonntag um 14:00 Uhr (live auf ÖFB TV) empfängt der FC Red Bull Salzburg Titelverteidiger SKN St. Pölten. Die Mozartstädterinnen haben noch rechnerische Chancen auf Platz 3, wenngleich Sturm Graz aktuell acht Punkte vor den Salzburgerinnen liegt. Sankt Pölten wiederum muss zumindest einen Punkt holen, um noch im Meisterrennen zu bleiben. Aktuell liegen die Sankt Pöltenerinnen vier Punkte hinter der Austria auf Rang zwei.

In der Qualifikations-Gruppe der ADMIRAL Frauen Bundesliga startet die 22. Runde am Samstag, 16. Mai 2026 (14:00 Uhr, live auf ÖFB TV) mit dem Duell First Vienna FC 1894 gegen den LASK. Die Vienna ist seit nunmehr neun Liga-Spielen ungeschlagen und führt die Qualifikationsgruppe mit vier Punkten Vorsprung auf Altach an. Im Grunddurchgang gab es jeweils einen Sieg für beide Teams.

Das zweite Duell im Qualifikations-Playoff steigt am Sonntag, 17. Mai um 14:00 Uhr (live auf ÖFB TV) zwischen der SPG Südburgenland/TSV Hartberg und dem FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen. Gelingt den Südburgenländerinnen ein Heimsieg, könnten Sie mit dem Vorletzten aus Linz gleichziehen. Aufgrund des Nicht-Erhalts der Lizenz für Neulengbach sind beide Teams bereits gerettet.
Die Partie zwischen dem SCR Altach und dem USV Neulengbach ist abgesagt.

Die verfügbaren Trainerstimmen zur 22. Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga:
Tode Djakovic, Cheftrainer SK Sturm Graz: „Uns erwartet erneut eine sehr anspruchsvolle Aufgabe gegen Austria Wien. Im letzten Duell haben Kleinigkeiten den Unterschied gemacht, genau dort wollen wir diesmal konsequenter sein. Jetzt geht es für uns darum, zuhause mit voller Überzeugung aufzutreten und unsere Entwicklung erneut zu bestätigen.“

Stefan Kenesei, Cheftrainer FK Austria Wien: „Wir haben beim Heimspiel am letzten Wochenende schon gesehen, dass Sturm immer für Gefahr sorgen kann und nicht zu Unrecht im Meisterplayoff vertreten ist. Wir haben aber auch gesehen, dass wir Tore schießen können. Das wird auch das Ziel in Graz sein. Wir wollen dort drei Punkte holen und uns eine gute Ausgangssituation für die verbleibenden Spiele sichern. Die Leistungen zuletzt waren sehr zufriedenstellend. So wollen wir auch am Sonntag in Graz auftreten.“

Dusan Pavlovic, Cheftrainer FC Red Bull Salzburg: „Es wird für uns erneut eine sehr anspruchsvolle Aufgabe werden, nachdem wir in dieser Woche bereits einmal gegen sie gespielt haben und am Donnerstag auch das Cup-Finale bestreiten. Ich finde das sehr gut, denn es ist auch ein Teil unserer Entwicklung, solche nächsten Schritte zu gehen. Für mich wird es auch spannend sein zu sehen, wie mein Team nach so intensiven Tagen mit einem Cup-Finale gegen einen Top-Gegner auftreten kann.“

Laurent Fassotte, Cheftrainer SKN St. Pölten: „Wir wollen die sehr gute Leistung vom letzten Spiel bestätigen. Das Team hat sehr gut performt, früh attackiert und viele Chancen kreiert. Wir spielen aktuell auf einem guten Niveau und wollen dort weitermachen. Uns ist bewusst, dass der Fokus von Salzburg auf dem Pokalfinale liegt. Wir erwarten dennoch ein anspruchsvolles Spiel, weil Salzburg zuhause immer gute Leistungen gezeigt hat. Es ist nicht leicht, dort drei Punkte zu holen, aber natürlich unser klares Ziel.“

Markus Eitl, Cheftrainer LASK: „Die Vienna spielt bislang ein sehr starkes Frühjahr und ist aktuell in der Quali-Gruppe das Team, das es zu schlagen gilt. Wir selbst haben in den letzten Wochen viel Einsatz und Mentalität gezeigt. Wir wollen in Wien auf unsere stabilen Leistungen aufbauen und natürlich Zählbares mitnehmen.“

Michael Thek, Cheftrainer SPG Südburgenland/TSV Hartberg: „Im letzten Heimspiel der Saison wollen wir ein positives Ergebnis liefern. Das haben sich die Fans und vor allem die Spielerinnen verdient.“

Jasmin Pistotnik, Cheftrainerin FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen: „Wir wollen am Sonntag im Südburgenland unbedingt punkten. Das Team hat, seit ich übernommen habe, sehr fleißig gearbeitet und voll mitgezogen. Ich wünsche mir, dass sie sich endlich für die harte Arbeit belohnen und wir gemeinsam etwas Zählbares mitnehmen.“

Erster Meister-Matchball für die Wildcats
In der 2. Frauen Bundesliga könnte die Entscheidung um den Meistertitel ebenfalls am kommenden Wochenende fallen. SVK Wildcats Elektro Service Fuchs liegt zwei Runden vor Schluss derzeit fünf Punkte vor Verfolger SK Rapid. Die Tabellenführerinnen haben die letzten acht Ligaspiele gewonnen und können sich bei einem Auswärtssieg beim Wiener Sport-Club eine Runde vor Schluss am Samstag, 16. Mai (17:00 Uhr, live auf ÖFB TV) den Meistertitel sichern. Ein Aufstieg ist heuer auf Grund des Nicht-Erhalts der Lizenz für die ADMIRAL Frauen Bundesliga allerdings nicht möglich.

Verfolger SK Rapid trifft am Samstag (11:00 Uhr, live auf Sky) zuhause auf dem FC Wacker Innsbruck. Es ist das erste Heimspiel der Hütteldorferinnen in der 2. Frauen Bundesliga im Allianz Stadion. Mit einem Sieg könnten die Rapidlerinnen – welche die Lizenz für die ADMIRAL Frauen Bundesliga erhalten haben – die Chance auf Platz eins wahren.

Presseinfo

ÖFB

13.05.2026