
Der Samstag in der WHA MEISTERLIGA bringt gleich mehrere spannende Duelle – darunter ein Topspiel zwischen den MGA Fivers und Hypo Niederösterreich sowie ein Ländle-Derby zwischen dem SSV Dornbirn Schoren und Blau-Weiß Feldkirch.
Der UHC Gartenstadt Tulln möchte gegen die BT Füchse style your smile noch einmal Druck im Kampf um Platz drei machen, während MADx WAT Atzgersdorf gegen die Union Korneuburg Damen die nächsten Punkte im Titelrennen sammeln will. Bereits zum Auftakt treffen der UHC Müllner Bau Stockerau und die roomz JAGS WVB im Niederösterreich-Duell aufeinander. Zum Abschluss hofft GKL Krems-Langenlois im letzten Heimspiel der Saison gegen die Union St. Pölten Frauen auf den siebenten Heimsieg der laufenden Spielzeit.
Zum Abschluss der Saison in der WHA CHALLENGE geht es um den finalen Showdown um den Klassenerhalt und die letzten Platzierungen. Meister und Aufsteiger UHC Eggenburg möchte sich beim UHC Admira Wien mit einem Erfolg verabschieden, während die Perchtoldsdorf Devils beim UHC Hollabrunn sogar noch Platz zwei erobern könnten, während Hollabrunn noch in Abstiegsgefahr schwebt. Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz und der SK KONSTANT Traun bestreiten ein direktes Duell um Platz sechs. Besonders viel Spannung verspricht der Abstiegskampf: Der UHC Storch Gänserndorf hat gegen HIB Handball Graz den Klassenerhalt selbst in der Hand, während der DHC WAT Fünfhaus im Heimspiel gegen den UHC Graz dringend Punkte und die nötige Schützenhilfe benötigt.
WHA MEISTERLIGA
UHC Müllner Bau Stockerau – roomz JAGS WVB
Befreites Niederösterreich-Duell zum Rundenauftakt
Zum Start in die 21. Runde liefern sich der UHC Müllner Bau Stockerau und die roomz JAGS WVB ein Niederösterreich-Duell. Beide Teams haben den Klassenerhalt bereits fixiert und können dementsprechend befreit aufspielen. In der Tabelle sind beide Mannschaften unmittelbare Nachbarn. Stockerau liegt mit 13 Punkten auf Platz neun, die JAGS mit 10 Punkten auf Platz zehn.
In der vorherigen Runde bekamen es beide mit Teams aus den Top 4 zu tun. Stockerau musste sich Hypo Niederösterreich klar geschlagen geben. Bei den JAGS verlief das Spiel gegen Tulln deutlich spannender. Am Ende stand allerdings eine 23:24-Heimniederlage. Das Hinspiel konnte der UHC Müllner Bau Stockerau mit 19:16 für sich entscheiden.
UHC Gartenstadt Tulln – BT Füchse style your smile
Greift Tulln noch einmal an in Sachen Platz 3?
Der UHC Gartenstadt Tulln konnte sich in der Vorrunde den letzten verbleibenden Platz im Halbfinale sichern. Nun könnten die Tullnerinnen mit einem Heimsieg gegen die BT Füchse style your smile den MGA Fivers im Kampf um Platz drei noch einmal Konkurrenz machen. Der aktuelle Rückstand beträgt zwei Punkte. Im direkten Duell hat Tulln knapp die Nase vorne. Die BT Füchse wiederum haben ihren Platz im gesicherten Mittelfeld weitgehend abgesichert. Somit können auch sie befreit auftreten und den Tullnerinnen womöglich genau dadurch das Leben schwer machen.
Die Gastgeberinnen konnten zuletzt auswärts bei den JAGS mit 24:23 gewinnen. Die Füchsinnen wiederum besiegelten mit ihrem 40:25-Heimsieg gegen den SSV Dornbirn Schoren den Abstieg der Vorarlbergerinnen. Das erste Aufeinandertreffen zwischen den BT Füchsen und Tulln endete mit einem 23:23-Unentschieden.
Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Wir freuen uns schon auf das Heimspiel gegen die Füchse, wissen aber um ihre Stärken Bescheid. In den letzten Spielen zeigten sie gute Leistungen und es wird ein schweres Spiel. Unser Fokus liegt allerdings weiterhin bei uns. Im Angriff wünsche ich mir höhere Effizienz als in den letzten Spielen und bin mir sicher, dass wir in diesem Spiel unser volles Potential abrufen werden.“
SSV Dornbirn Schoren – Blau-Weiß Feldkirch
Ländle-Derby beim letzten Dornbirner Heimspiel
Was vor der vorherigen Runde zumindest noch theoretisch verhinderbar war, ist mittlerweile fix: der Abstieg des SSV Dornbirn Schoren. Im vorerst letzten MEISTERLIGA-Heimspiel bekommen die Dornbirnerinnen immerhin noch ein Highlightspiel – ein Ländle-Derby gegen Blau-Weiß Feldkirch. Das erste Derby der Saison ging mit 35:28 an Feldkirch. In der Tabelle liegt Feldkirch aktuell auf Platz sechs und hat nur einen Punkt Rückstand auf Korneuburg. Mit einem Sieg könnten sich die Vorarlbergerinnen also noch den vierten Platz zurückholen.
In der vorherigen Runde musste sich Blau-Weiß Feldkirch zu Hause MADx WAT Atzgersdorf mit 24:35 geschlagen geben. Für Dornbirn wurde der Abstieg nach einer 25:40-Niederlage bei den Füchsinnen endgültig Gewissheit.
Christoph Bobzin, Trainer SSV Dornbirn Schoren: „Natürlich ist die Ausgangslage klar, dennoch merkt man der Mannschaft an, dass die Stimmung gut ist und alle richtig Lust auf dieses Derby haben. Genau solche Spiele sind es, für die man Handball spielt. Im letzten Heimspiel wollen wir noch einmal alles auf die Platte bringen, mit Leidenschaft auftreten und uns bestmöglich verabschieden. Unser klares Ziel ist es, vor eigenem Publikum einen Derby-Sieg einzufahren.“
MADx WAT Atzgersdorf – Union Korneuburg Damen
Atzgersdorf will mit dem nächsten Heimsieg die nächsten zwei Punkte für das Duell mit Hypo
Die Union Korneuburg Damen nehmen die kurze Reise nach Wien auf sich und treffen dort auf MADx WAT Atzgersdorf. Die Wienerinnen möchten den nächsten Sieg einfahren, um weitere wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze mitzunehmen. Korneuburg wiederum möchte den frisch eroberten fünften Tabellenplatz verteidigen. Die Favoritinnenrolle ist allerdings klar verteilt. Das Hinspiel in Korneuburg ging mit 30:21 deutlich an Atzgersdorf.
In der Vorrunde konnte MADx WAT Atzgersdorf über einen 35:24-Auswärtssieg in Feldkirch jubeln. Die Union Korneuburg Damen setzten sich mit 32:21 gegen die Union St. Pölten Frauen durch.
Olivier Haunold, Trainer MADx WAT Atzgersdorf: „Im letzten Heimspiel des Grunddurchganges kommt am Samstag Union Korneuburg Damen in die Steinergasse. Eine spielstarke Mannschaft mit einer guten Deckung, die es jedem Gegner schwer macht Tore zu erzielen. Unsere Mädels werden wieder einmal alles abrufen müssen um die Partie siegreich zu gestalten. Dies um so mehr, da wir nach dem Cup Finale und der anstrengenden Reise ins Ländle doch einige verletzte bzw. angeschlagene Spielerinnen haben und noch nicht klar ist, wem wir tatsächlich einsetzen können.“
MGA Fivers – Hypo Niederösterreich
Top 4-Duell in der Hollgasse
Wenn die MGA Fivers in der Hollgasse Hypo Niederösterreich empfangen, treffen zwei Teams aus den Top 4 und damit zwei Mannschaften, die bereits fix im Halbfinale stehen, aufeinander. Die Fivers duellieren sich noch mit Tulln um den dritten Platz. Für Hypo geht es weiterhin um wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze mit MADx WAT Atzgersdorf. Diese Konstellation verspricht definitiv ein hochwertiges Spiel, wenngleich auch hier die Favoritinnenrolle klar bei Hypo liegt. Das erste Saisonduell konnte Hypo in der Südstadt mit 35:24 für sich entscheiden.
Am vergangenen Wochenende hatte Hypo mit einem 38:19-Heimsieg gegen Stockerau Grund zur Freude. Die Fivers wiederum zeigten sich von der bisherigen Heimstärke von GKL Krems – Langenlois unbeeindruckt und gewannen dort mit 28:12.
Ivica „Ivo“ Belas, Headcoach MGA Fivers: „Das nächste Spiel ist ein echtes Highlight für uns. Gegen so einen Handball-Goliath wie Hypo spielen, ist etwas, dass jede von uns jeden Tag machen möchte, um zu lernen und zu wachsen. Wir wollen den Respekt in Mut, Cleverness und Kampfgeist verwandeln und Hypo so lange wie möglich fordern. Genau das ist das Schöne am Sport: Du hast immer eine Chance zu gewinnen, egal wie groß der Gegner ist. Und zuletzt ein direkter Appell an unsere genialen Löwinnenfans; Damit diese Chance größer wird, brauchen wir euch. Kommt vorbei, seid mittendrin statt nur dabei und helft unseren Mädels, die nächste Hürde zu nehmen. Gemeinsam haben wir schon so viel erreicht in dieser Saison, das Play-off und im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs vielleicht doch noch etwas Besonderes zu schaffen.“
GKL Krems – Langenlois – Union St. Pölten Frauen
Lässt Krems – Langenlois die eigenen Fans ein siebtes Mal jubeln?
Zum Abschluss der Runde gibt es noch ein weiteres Niederösterreich-Duell. Dabei bestreitet GKL Krems – Langenlois das letzte Heimspiel der Saison. Als Gäste kommen die Union St. Pölten Frauen in die Sporthalle Langenlois. Die Aufsteigerinnen könnten dabei noch einmal ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Immerhin konnten sie seit ihrem Aufstieg bereits sechs Heimsiege feiern. Gleichzeitig können auch die St. Pöltnerinnen endlich befreit auftreten. Lange Zeit steckten sie mitten im Abstiegskampf, seit der vorherigen Runde sind allerdings auch die letzten theoretischen Abstiegsgefahren vom Tisch.
In eben dieser vorherigen Runde mussten sich beide Teams geschlagen geben. GKL mit 12:28 gegen die MGA Fivers und St. Pölten mit 21:32 gegen Korneuburg. Das Hinspiel in St. Pölten endete mit einem 29:29. Es spricht also vieles für ein spannendes Spiel zum Abschluss der Runde.
Marianne Schütz, GKL Krems – Langenlois: „Wir freuen uns riesig auf das letzte Heimspiel der Saison. Wir wollen es genießen und uns von unserem Publikum, das uns über die gesamte Saison hervorragend unterstützt hat, ordentlich verabschieden. Wir machen uns keinen Druck, wir wollen einfach nur ein gutes Spiel zeigen.“
WHA CHALLENGE
UHC Admira Wien – UHC Eggenburg
In der WHA CHALLENGE macht das Spiel zwischen dem UHC Admira Wien und dem UHC Eggenburg den Anfang vom Saisonende. Admira Wien konnte sich in der Vorrunde mit einem 33:22-Heimsieg gegen DHC WAT Fünfhaus im direkten Duell auch von den letzten Abstiegssorgen befreien. Der UHC Eggenburg steht bereits seit Längerem als Meister und Aufsteiger fest. In den vorherigen Runden hat der UHC erstmals überhaupt wirklich Schwächen zugelassen. Zunächst mussten sich die Niederösterreicherinnen gegen Traun mit einem Remis begnügen, zuletzt setzte es sogar die erste und bisher einzige Saisonniederlage gegen die Perchtoldsdorf Devils. Das Hinspiel endete mit einem 27:21-Sieg für Eggenburg.
Anna Schuhäker, UHC Eggenburg: „Die letzten Wochen liefen leider nicht wie geplant. Umso größer ist jetzt unsere Motivation, noch einmal zu zeigen, was in uns steckt und was wir wirklich draufhaben. Wir wollen uns unbedingt die zwei Punkte holen, um unsere erfolgreiche Saison krönend abzuschließen.“
UHC Hollabrunn – Perchtoldsdorf Devils
Der UHC Hollabrunn empfängt zum Saisonabschluss die Perchtoldsdorf Devils. Die Devils könnten mit einem Sieg sogar noch Platz zwei erobern. Die Gastgeberinnen kämpfen allerdings noch gegen den drohenden Abstieg. Sie belegen aktuell Platz acht. Bei einer Niederlage könnten sie allerdings noch von Gänserndorf oder Fünfhaus überholt werden. Diesem letzten Heimspiel müssen für Hollabrunn also dringend Punkte folgen. Wie das gehen kann, haben die Gastgeberinnen am vergangenen Wochenende bereits bei einem 34:22-Auswärtssieg in Traun gezeigt. Die Devils konnten zu Hause über einen 36:28-Heimsieg gegen den UHC Eggenburg jubeln. Das Hinspiel brachte einen deutlichen 31:23-Heimsieg für die Devils.
SG TV Gleisdorf/HC Weiz – SK KONSTANT Traun
Mit der SG TV Gleisdorf/HC Weiz und dem SK KONSTANT Traun treffen zwei Teams aufeinander, die seit der vorherigen Runde in puncto Klassenerhalt fix gerettet sind. Beide können also zum Abschluss noch einmal befreit aufspielen und die 60 Minuten Handball bestenfalls genießen. In der Tabelle liegen sie mit Platz sieben und sechs direkt nebeneinander. Gleisdorf/Weiz könnte mit einem Sieg noch an Traun vorbeiziehen. Traun wiederum könnte mit zwei Punkten noch Admira Wien überholen. Das Hinspiel entschieden die Steirerinnen im Trauner Sportzentrum mit einem 31:19-Auswärtssieg für sich.
Lea Neuhold, SG TV Gleisdorf/HC Weiz: „Mit einem Ergebnis von 31:19 konnte sich unsere Mannschaft im letzten Auswärtsspiel zwei Punkte sichern und somit den Klassenerhalt sichern. Wir hoffen darauf, uns auch beim Heimspiel noch einmal beweisen zu können und die Saison mit einem Sieg abschließen zu können.“
Thomas Vogel, Trainer SK KONSTANT Traun: „Gleisdorf hat im Laufe der Saison eine starke Entwicklung genommen und sich, genau wie wir, den Klassenerhalt gesichert. Für unser letztes Auswärtsspiel müssen wir zwar einige Ausfälle verkraften, dennoch wollen wir zum Saisonabschluss noch einmal alles geben und versuchen, einen Sieg mitzunehmen.“
UHC Storch Gänserndorf – HIB Handball Graz
Der UHC Storch Gänserndorf hat es als Vorletzter mit einem Punkt Vorsprung selbst in der Hand: Ein Heimsieg oder zumindest ein Remis gegen HIB Handball Graz und der Klassenerhalt ist fixiert. Einfach wird das gegen die Grazerinnen, die aktuell den zweiten Platz belegen, allerdings nicht. Gänserndorf musste sich zuletzt den anderen Grazerinnen vom UHC Graz mit 27:35 geschlagen geben. Für HIB setzte es eine unerwartete Heimniederlage gegen Gleisdorf/Weiz. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams war mit 45:30 eine torreichen, aber auch klare Angelegenheit für HIB Handball Graz.
DHC WAT Fünfhaus – UHC Graz
Der UHC Storch Gänserndorf hat es als Vorletzter mit einem Punkt Vorsprung selbst in der Hand: Ein Heimsieg oder zumindest ein Remis gegen HIB Handball Graz würde den Klassenerhalt fixieren. Einfach wird das gegen die Grazerinnen, die aktuell den zweiten Platz belegen, allerdings nicht. Gänserndorf musste sich zuletzt den anderen Grazerinnen vom UHC Graz mit 27:35 geschlagen geben. Für HIB setzte es eine unerwartete Heimniederlage gegen Gleisdorf/Weiz. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams war mit 45:30 zwar torreich, aber auch eine klare Angelegenheit für HIB Handball Graz.
Presseinfo
Handball Austria/ÖHB
WHA MEISTERLIGA
WHA CHALLENGE
– zum Sportreport Handball-Kanal
– zum Sportreport HLA MEISTERLIGA-Kanal
– zum Sportreport HLA CHALLENGE-Kanal
– zum Sportreport WHA-Kanal
08.05.2026





