
3:1 führte Österreich bis 91 Sekunden vor Spielende. Südkorea zog da bereits seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler erzielte zunächst den Anschlusstreffer 2:3 und kam eine Sekunde vor der Schlusssirene noch zum Ausgleich. In der Overtime erlöste Johannes Dobrovolny sein Team mit dem Game Winning Goal. Trotz Sieg ist man im rotweißroten Lager nicht zur Gänze glücklich, hat man am Ende doch einen Punkt liegen gelassen, der im Kampf um den Aufstieg noch entscheidend sein kann. Am Freitag, 11:30 Uhr live im Krone-Livestream, trifft man zum Abschluss auf Litauen.
Im Kampf um Platz 1 kann es am letzten Spieltag nochmals richtig spannend werden. Die Ausgangslage: Österreich steigt in die Division IA auf, wenn man Litauen in der regulären Spielzeit besiegt und Frankreich gegen Estland oder Südkorea verliert. Litauen holt Gold, wenn man Österreich besiegt, egal ob in der regulären Spielzeit, in der Overtime oder nach Penaltyschießen. Und auch Frankreich hat noch Chancen auf Platz 1, muss dafür in jedem Fall Estland und Südkorea schlagen.
Für die ÖEHV-Auswahl startete das Spiel gegen Südkorea zunächst nach Plan. Dominik Ferner brachte sein Team bereits in 2. Minute in Führung. Man dominierte das Spiel, scheiterte jedoch ein ums andere Mal am südkoreanischen Schlussmann Donggeun Lee. Umgekehrt ließ man lediglich zwei Torschüsse der Asiaten zu. Im zweiten Drittel änderte sich am Bild wenig. Österreich dominierte, Südkorea verteidigte gut, kam immer wieder durch Befreiungsschläge aus der eigenen Zone. Und einer dieser Befreiungsschläge führte in der 31. Minute zum 1:1-Ausgleich.
Österreich kam fokussiert aus der zweiten Pause zurück aufs Spielfeld, ging durch Treffer von Nico Koschek (46.) und Johannes Dobrovolny (54./PP) verdient mit 3:1 in Führung. Alles sah nach einem Sieg für Rotweißrot aus, doch Südkorea präsentierte sich als Spielverderber aus ÖEHV-Sicht. In der 59. Minute nahm man den Torhüter vom Eis und erzielte prompt den Anschlusstreffer. Mit weiter einem Feldspieler mehr am Eis kam man exakt eine Sekunde vor Spielende sogar noch zum Ausgleich.
In der Overtime war dann nochmals Johannes Dobrovolny zur Stelle, der Österreich den Sieg bescherte und die Chance auf den Aufstieg wahrte.
Head Coach Peter Schweda: „Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Wir waren nicht bereit für den Sieg in der regulären Spielzeit, sind aber froh, dass wir am Ende noch als Sieger vom Eis gegangen sind.“
Presseinfo
ÖEHV
30.04.2026





