
Seit Sonntagabend stehen mit den Hefte Helfen Bulls Kapfenberg und dem BC Vienna die ersten beiden Semifinalisten der win2day Basketball Superliga fest.
Beide Mannschaften fixierten jeweils mit einem klaren Heimsieg den „Sweep“ in der „best-of-5“-Viertelfinalserie.
Grunddurchgangssieger Kapfenberg landete einen 83:71-Erfolg über die druck.at Traiskirchen Lions. Den dritten Sieg zurrten die Steirer, die insgesamt 50 Prozent ihrer Dreipunktewürfe verwerteten, bereits in der ersten Halbzeit fest.
Der BC Vienna sorgte indes gleich mit dem ersten Viertel (33:16) für klare Verhältnisse und distanzierte die BK Karbon-X Dukes am Ende mit 108:78.
Überragender Akteur bei den Bulls war Quinton Green (26 Pts), der aus der Distanz sieben von acht Würfe traf, während Andrew Jones 24 Punkte beisteuerte. David Viksne war Topscorer (26 Pts) bei den Löwen. Kapfenberg steht somit erstmals seit 2021 wieder unter den letzten vier Teams der win2day Basketball Superliga. „Wir haben den ersten Schritt gemacht und haben uns gut darauf vorbereitet. Jetzt haben wir genug Zeit, um uns auf das Halbfinale vorzubereiten. Es kommt nicht darauf an, wer unser Gegner ist, denn wir fokussieren uns auf uns selbst und werden bereit sein, damit wir ins Finale einziehen können“, so Bulle Nemo Krstic. General Manager freut sich über das Erreichen des Saisonziels und will im Halbfinale „das Beste daraus machen“.
„Kapfenberg hat die Serie hochverdient gewonnen. Sie waren in allen Spielen nicht nur mit einer hohen Intensität am Werk, sondern haben auch hochprozentig getroffen. Danke aber auch an mein Team, wir haben in keinem Spiel aufgegeben, bis zum letzten Viertel waren wir immer dran und haben den Kampf aufgenommen. dafür bin ich meiner Mannschaft dankbar. Alles Gute an Kapfenberg für die restliche Saison“, resümiert Traiskirchen-Coach Benedikt Danek die Serie.
Wien gelingt ebenfalls der Schritt ins Halbfinale
Für den ABA League-Teilnehmer scorten sechs Spieler zweistellig, Gregor Glas war bester Werfer mit 23 Zählern. Für Wien ist es die siebente Semifinalteilnahme der Vereinsgeschichte. „Wir haben das Spiel mit unserer Defense dominiert. Hut ab vor der Leistung unserer Mannschaft, wir haben heute gezeigt, was wir können“, so Wien-Coach Mike Coffin. Rasid Mahalbasic gratuliert den Dukes zu einer guten Saison.
„Eine sehr schwierige Serie für uns. Wir haben eindeutig verloren und die größte Verantwortung dafür geht auf mich. Es war eine schwierige Saison mit den ganzen Verletzungen, Vienna ist aber eine sehr starke Mannschaft und ich wünsche ihnen nur das Beste für den weiteren Verlauf der Saison“, zieht Dukes-Trainer Damir Zeleznik über die Serie Bilanz. Milos Vranes gibt nach dem Spiel an, dass die Dukes in Spiel drei keine Chance hatten und wünscht den Wienern, dass sie „all the way“ gehen.
Die Halbfinalgegner werden kommende Woche ermittelt: Am Donnerstag, 30. April um 19.00 Uhr hat der UBSC Graz gegen die Flyers Wels die Möglichkeit, den Aufstieg zu fixieren. Einen Tag später, am Freitag, 1. Mai um 17.30 Uhr will Titelverteidiger Oberwart Gunners bei den Swans Gmunden das Semifinalticket buchen.
win2day BDSL: Duchess stellen im Finale auf 2:0
Die BK Raiffeisen Duchess gewinnen auswärts bei UBI Holding Graz auch das zweite Spiel der „Best-of-five“ Finalserie mit 78:58 und können so bereits am kommenden Donnerstag den nächsten Meistertitel fixieren. Sina Höllerl (22/12) und Sigi Koizar (21/11) führen die Klosterneuburgerinnen jeweils mit einem Double-Double an.
In den ersten Spielminuten waren die Grazerinnen die tonangebende Mannschaft, die Duchess fanden danach aber auch rasch ins Spiel und konnten sich die Führung holen. Schon im ersten Viertel zeigten sich die Gäste treffsicherer und zogen so Punkt um Punkt davon. Die Wurfquote war es dann auch, die den Unterschied ausmachte. Sowohl bei den Rebounds, als auch bei den Assists und Steals waren die beiden Mannschaften ebenbürtig, Graz konnte aber nur 25% der Würfe aus dem Zweipunkte-Bereich verwandeln, bei den Duchess waren es über 40%. Auch bei den Distanzwürfen hatten die Niederösterreicherinnen die Nase vorne.
Graz-Trainerin Theresa Petricevic ist trotz der Niederlage stolz auf ihre Mannschaft: „Wir haben uns viel besser präsentiert als im ersten Spiel, haben als Team gekämpft. Die Wurfquote hat leider den Unterschied ausgemacht.“ Auf die Wurfquote wird es auch in Spiel drei ankommen, so Graz-Spielerin Simone Sill.
Duchess-Coach Diana Picorusevic nach dem Sieg: „Graz hat viel Qualität, wir haben aber die nötige Energie gebracht. Ich habe dem Team vor dem Spiel gesagt, dass wir unsere eigene Geschichte schreiben und wir nächste Woche den Titel holen wollen. Diese Möglichkeit haben wir jetzt.“
Spiel drei der Finalserie ist am Donnerstag, 30. April, ab 20.30 Uhr live auf ORF Sport+ zu sehen.
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26.04.2026