
In der 28. Runde der Admiral Bundesliga stand am Dienstag das Duell SCR Altach vs. WSG Tirol auf dem Programm. Auf Tore wartete man im Schnabelholz vergeblich.
Der SCR Altach hat im Rennen um Rang eins in der Qualifikationsgruppe erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Vorarlberger kamen am Dienstag in der 28. Runde der Admiral Bundesliga im Heimspiel gegen die WSG Tirol nicht über ein 0:0 hinaus und verpassten damit einen wichtigen Schritt Richtung Europacup-Play-off. Profiteur ist die SV Ried, die nach ihrem Sieg gegen den GAK nun die Tabelle anführt und zwei Punkte vor Altach liegt.
Während Altach damit weiter im Spitzenfeld bleibt, rückt für die WSG Tirol der Abstiegskampf wieder stärker in den Fokus. Vier Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung der Tiroler auf Schlusslicht WAC nur noch vier Zähler.
Chancen auf beiden Seiten, aber keine Tore
Vor 4.130 Zuschauern im Schnabelholz entwickelte sich zunächst eine unterhaltsame Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Gastgeber mussten allerdings auf wichtige Offensivkräfte verzichten: Kapitän Lukas Jäger fehlte gesperrt, Topscorer Patrick Greil kurzfristig verletzt.
Trotzdem hatte Altach die ersten guten Szenen: Ousmane Diawara setzte einen Abschluss über das Tor (11.), Filip Milojevic zielte wenig später knapp daneben (27.). Auf der Gegenseite war Altach-Keeper Dejan Stojanovic mehrfach gefordert und parierte unter anderem gegen Baden Frederiksen (4., 22.), Moritz Wels (32.) sowie bei einem Kopfball von Jamie Lawrence.
Nach der Pause wenig Risiko
Nach dem Seitenwechsel verlor die Begegnung deutlich an Tempo. Beide Teams agierten vorsichtiger, klare Torchancen blieben Mangelware. Die beste Möglichkeit der zweiten Hälfte hatte der eingewechselte Thomas Sabitzer, dessen Kopfball jedoch kein Problem für Stojanovic darstellte (81.).
Am Ende blieb es bei einem torlosen Remis, mit dem beide Mannschaften zwar ihre Serien fortsetzen, aber wichtige Punkte liegen lassen.
SCR Altach vs. WSG Tirol 0:0
Stadion: Schnabelholz, SR Greinecker, 4.130 Zuschauer
SCR Altach: Stojanovic – Milojevic, Zech, Rahmani – Ingolitsch, Demaku, Bähre, Ouedraogo – Massombo, Diawara (62./Benjamin), Hrstic (86./Mustapha)
WSG Tirol: Stejskal – Boras, Lawrence, D. Gugganig (79./Kubatta) – L. Sulzbacher, Taferner, Müller, Böckle – Wels (68./Huetz), Hinterseer (68./Ola-Adebomi), Baden Frederiksen (58./Sabitzer)
Gelbe Karten: Benjamin bzw. Wels, Baden Frederiksen, Taferner
21.04.2026