U19, Frauen-Nationalteam
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Das U19 Frauen-Nationalteam (2007) feiert im zweiten Gruppenspiel der entscheidenden EM-Qualifikationsrunde einen 2:0-Erfolg über Norwegen. Ein Elfmeter-Doppelpack von Salzburg-Mittelfeldspielerin Greta Spinn sichert der Elf von Teamchef Markus Hackl die wichtigen drei Punkte im Kampf um das EM-Ticket.

Teamchef Markus Hackl schenkt derselben Startelf sein Vertrauen, die auch bei der bitteren 1:2-Auftaktniederlage gegen Gastgeber Schottland gestartet ist.

Die ÖFB-Elf erwischt gegen die Norwegerinnen einen guten Start und kommt in der Anfangsviertelstunde zu einigen Chancen durch Valentina Illinger (6.), Valetina Pötzl (8./11.) und Denise Lueger (16.). Die Führung in einer chancenreichen Partie aus österreichischer Sicht fällt allerdings nach einem Standard. Nach Foul der norwegischen Torfrau an Valentina Illinger zirkelt Greta Spinn den Ball unhaltbar unter die Querlatte zur verdienten Pausenführung (33.).

Auch nach dem Seitenwechsel bleibt das ÖFB-Team spielbestimmend und findet einige gute Gelegenheiten vor, die Führung auszubauen. Nach Chancen von Kerschbaumer (59.) und Illinger (57./59./61.) im Minutentakt ist es am Ende abermals ein Elfmeterpfiff, der den Österreicherinnen in die Karten spielt. Nach Foul an Valentina Pötzl tritt Greta Spinn erneut an und versenkt den Strafstoß wuchtig und platziert im Kreuzeck (71.).

In der Schlussphase der Partie kommen die Österreicherinnen zu weiteren Chancen auf den dritten Treffer, gewinnen am Ende verdient mit 2:0 und wahren die Chancen auf das EM-Ticket für die Endrunde in Bosnien- und Herzegowina.

Für das EM-Ticket müssen die Österreicherinnen das letzte Gruppenspiel am Donnerstag, 16. April 2026 gegen Nordmazedonien (14:00 Uhr CET, Broadwood, Cumbernauld, live auf ÖFB TV) gewinnen und gleichzeitig auf einen Sieg Norwegens gegen Schottland hoffen. Bei Punktegleichheit entscheiden die Leistungen der punktegleichen Teams im direkten Vergleich.

Teamchef Markus Hackl im Anschluss der Partie: „Wir haben heute eine sehr dominante Leistung auf den Platz gebracht und waren über die gesamte Distanz das bessere Team und hätten auch noch höher gewinnen können. Es war die notwendige Antwort auf die unglückliche Auftaktniederlage. Jetzt müssen wir unsere Hausaufgaben gegen Nordmazedonien machen und auf einen Sieg von Norwegen gegen Schottland hoffen.“

Presseinfo

ÖFB

13.04.2026