
Die Flyers Wels haben sich am letzten Spieltag der Platzierungsrunde in der win2day Basketball Superliga mit einem 88:83-Auswärtserfolg bei Grunddurchgangssieger Kapfenberg Bulls den vierten Tabellenplatz und damit Heimrecht im Viertelfinale gesichert.
Die Oberösterreicher, bei denen fünf Spieler zweistellig scorten, lagen fast das gesamte Spiel hindurch in Führung und trafen starke 50 Prozent von außerhalb der Dreipunktelinie.
Der Viertelfinalgegner von Wels ist der UBSC Graz: Die Steirer setzten sich auswärts, nachdem sie zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen mussten, bei den Klosterneuburg Dukes mit 88:82 durch und behielten Rang fünf. Auf die sechstplatzierten Niederösterreicher wartet nun in der ersten Play-off-Runde der BC Vienna, der mit einem ungefährdeten 100:81-Erfolg bei Titelverteidiger Oberwart Gunners seinen dritten Rang festzurrte.
Die Burgenländer spielen im Viertelfinale gegen die Swans Gmunden, die am Samstag mit einem 121:79 über die Fürstenfeld Panthers auch ihr achtes Spiel in der Qualifikationsrunde gewinnen konnten. Top-Seed Kapfenberg trifft in der am Samstag, 18. April, startenden Postseason auf die in der letzten Runde spielfreien Traiskirchen Lions.
Der SKN St. Pölten beendet die Saison mit einem 101:90-Heimsieg über die Eisenstadt Dragonz an neunter Stelle. Der amtierende Vizemeister beschließt die Spielzeit auf Rang zehn.
Die Flyers Wels lieferten ausgerechnet beim Tabellenführer ihre wohl wichtigste Leistung der Zwischenrunde ab. Über weite Strecken kontrollierten die Oberösterreicher das Spielgeschehen und lagen nahezu durchgehend in Führung. Kapfenberg kam im Schlussviertel zwar noch einmal zurück, doch Wels blieb stabil und brachte den Sieg über die Zeit. „Dieser Sieg war extrem wichtig für unser Selbstvertrauen“, betonte Headcoach Sebastian Waser nach der Partie
Ebenso einen wichtigen Sieg holte der UBSC. Die Grazer sicherten sich im direkten Duell bei den Dukes den entscheidenden Sieg im Kampf um die bessere Ausgangsposition. Angeführt von Tevin Brewer (26 Punkte) kontrollierten die Steirer das Spiel über weite Strecken. „Wir sind ruhig geblieben und haben unsere Führung über das ganze Spiel hinweg behauptet“, erklärte Zach Laput nach dem Erfolg. Auf Seiten der Klosterneuburger zeigte man sich selbstkritisch: „Wir sind offensiv heute nicht in einen Rhythmus gekommen“, so Coach Damir Zeleznik.
Vienna fixiert Platz drei souverän
Der BC Vienna ließ beim Titelverteidiger Oberwart nichts anbrennen und sicherte sich mit einem klaren Auswärtssieg Rang drei. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Wiener zunehmend die Kontrolle und entschieden die Partie im dritten Viertel. „Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert und verdient gewonnen“, analysierte Vienna-Headcoach Mike Coffin.
Klare Verhältnisse auch am Traunsee: Die Swans Gmunden bestätigten ihre starke Form mit einem deutlichen Erfolg gegen Fürstenfeld und feierten den bereits zehnten Sieg in Folge. „Wir hatten von Beginn an die richtige Einstellung und haben den Ball sehr gut bewegt – 38 Assists sprechen für sich“, zeigte sich Coach Nabil Murad zufrieden. Für die angeschlagenen Gäste war die Ausgangslage schwierig: „Wir waren heute nicht konkurrenzfähig“, so Panthers-Coach Pit Stahl.
Der SKN St. Pölten setzte sich zum Abschluss gegen die Dragonz durch und entschied die Partie im Schlussabschnitt. „Wir konnten die Saison mit einem Sieg beenden – das zählt“, resümierte Spieler Marco Schnabl. Auch bei den Gästen betonte man trotz Niederlage das Positive „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, meinte Lukas Hahn am Ende einer schwierigen Saison.
Ausblick: Playoff-Start am 18. April
Mit Abschluss der Zwischenrunde sind nun alle Viertelfinal-Duelle fixiert. Zum Auftakt der Best-of-Five-Serien kommt es zu folgenden Begegnungen:
Samstag, 18. April 2026
17:30 Uhr: BC Vienna vs. BK Karbon-X Dukes (Hallmann Dome, Wien)
19:00 Uhr: Hefte Helfen Bulls Kapfenberg vs. druck.at Traiskirchen Lions (SPH Walfersam, Kapfenberg)
19:00 Uhr: Raiffeisen Flyers Wels vs. UBSC Raiffeisen Graz (Raiffeisen Arena Wels)
Sonntag, 19. April 2026
15:00 Uhr: UNGER STEEL Gunners Oberwart vs. Raiffeisen Swans Gmunden (SPH Oberwart, live auf ORF Sport+)
Damit beginnt am kommenden Wochenende die entscheidende Phase der Saison – der Kampf um den Meistertitel der win2day Basketball Superliga!
win2day BSL: Taye Fields verlängert bei den Hefte Helfen Bulls
Die Hefte Helfen Bulls dürfen eine wichtige Entscheidung für die kommende Saison verkünden: Taye Fields bleibt in Kapfenberg. Der US-Amerikaner hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und wird damit auch künftig eine zentrale Rolle im Team einnehmen.
Fields hat sich in dieser Saison als absoluter Schlüsselspieleretabliert. Mit seiner Physis, seinem Spielverständnis und seiner Präsenz unter dem Korb prägt er das Spiel auf beiden Seiten des Feldes.
Seinen Status als „Mr. Double-Double“ untermauert Fields Woche für Woche eindrucksvoll: Bereits zehnmal konnte er in dieser Saison zweistellige Werte sowohl bei Punkten als auch bei Rebounds verbuchen. Diese Konstanz macht ihn zu einem der wertvollsten Spieler der Liga und zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams.
Die Vertragsverlängerung ist ein starkes Zeichen für Kontinuität und Ambition der Bulls. Mit Fields bleibt nicht nur sportliche Qualität erhalten, sondern auch eine Persönlichkeit, die mit Einsatz, Disziplin und Teamgeist vorangeht!Head Coach Klym Artamonov zur Verlängerung von Fields:„Wir freuen uns sehr über die Vertragsverlängerung von Ty. Seine Professionalität macht unser Team stärker, und sein Charakter sowie seine Einstellung sind ein Vorbild für alle Spieler. Er bringt genau die Physis mit, die in dieser Liga und im modernen Basketball entscheidend ist.“
Die Verlängerung von Taye Fields ist powered by König Lebens(t)räume
Underdogs gewinnen Auftaktspiele im B2L-Halbfinale
Die B2L-Playoffs sind weiterhin für Überraschungen gut. Nachdem Vienna United bereits im Viertelfinale Meister Wörthersee eliminiert hatte, machen die Wiener im Semifinale genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten: Mit 78:71 besiegen sie am Samstag den großen Favoriten, die UKJ Mistelbach Mustangs, in einer engen Partie. Die Wiener haben nun die Möglichkeit, den Sack kommendes Wochenende in eigener Halle zuzumachen.
Das könnte auch den Union Deutsch Wagram Alligators gelingen, die das fast Unmögliche geschafft und einen Sieg aus Kufstein entführt haben. Die Pirlo Towers waren davor seit 18 Spielen ungeschlagen und hatten in dieser Saison noch kein einziges Heimspiel verloren. Beide Serien sind nun gerissen und die Niederösterreicher haben nach ihrem klaren Auftaktsieg (89:75) die Chance, die Serie in Deutsch Wagram zu beenden.
Im ersten Relegationsspiel zwischen dem Basketball Klub Rapid Wien und ASKÖ Radenthein Garnets setzten sich die Wiener ungefährdet mit 87:54 durch.
Die Union Deutsch Wagram Alligators lieferten auswärts bei den Pirlo Kufstein Towers eine beeindruckende Vorstellung ab und stellten die bislang makellose Heimbilanz der Tiroler auf den Kopf. Ohne den gesperrten Mate Horvath fehlte Kufstein vor allem offensiv die gewohnte Durchschlagskraft, während sich die Niederösterreicher früh einen Rhythmus erspielten.
Mit einer starken Teamleistung – alle eingesetzten Spieler punkteten – sowie 40 Prozent Trefferquote von außen und nur zehn Turnovern kontrollierten die Gäste die Partie. Angeführt von Obinna Ndukwe (24 Punkte) und einem dominanten Victor Onwudiwe in der Zone setzten sich die Alligators früh ab. Kufstein gelang lediglich im dritten Viertel ein kurzes Aufbäumen, insgesamt blieb der Favorit aber über weite Strecken ohne Zugriff.
Vienna United schlägt erneut den Favoriten
Auch im zweiten Halbfinale setzte sich der Außenseiter durch: Vienna United gewann in Mistelbach eine lange ausgeglichene Partie mit 78:71. Über drei Viertel hinweg begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe die Wiener in der entscheidenden Phase die besseren Antworten fanden.
Ausschlaggebend war neben der starken Offensivleistungen von David Wrumnig (24 Punkte, 6 Assists) und Mathias Mailath-Pokorny (18 Punkte) vor allem die Fehleranfälligkeit der Gastgeber. Mistelbach leistete sich 21 Turnover und ließ zudem von der Freiwurflinie wichtige Punkte liegen (nur 50 Prozent). Vienna nutzte diese Schwächen konsequent aus und sicherte sich damit den wichtigen Auswärtssieg.
Rapid mit klarem Sieg in der Relegation
Im ersten Spiel der Relegation ließ der Basketball Klub Rapid Wien nichts anbrennen und setzte sich deutlich gegen die ASKÖ Radenthein Garnets durch. Die Wiener kontrollierten die Partie von Beginn an und legten bereits vor der Pause den Grundstein für den klaren Erfolg. Damit verschafft sich Rapid eine komfortable Ausgangsposition für das Rückspiel.
win2day BDSL: Duchess und UBI stehen im Finale
Die BK Raiffeisen Duchess und UBI Holding Graz haben ihre Favoritenrollen bestätigt und mit jeweils klaren 2:0-Seriensiegen den Einzug ins Finale der win2day Basketball Damen Superliga fixiert. Während die Klosterneuburgerinnen in Wels nichts anbrennen ließen, musste Graz in Wien bis zur Schlusssekunde zittern. Für die unterlegenen Teams gab es dennoch Grund zur Freude: Die Awards „Rising Star“ und „Coach of the Year“ gingen an den DBB Wels, die Auszeichnung als „Defensive Player of the Year“ sicherte sich eine Spielerin der Basket Flames.
Die BK Raiffeisen Duchess wurden ihrer Rolle einmal mehr gerecht und setzten sich auswärts beim DBB Wels deutlich mit 78:41 durch. Nach einem kurzen Rückstand zu Beginn übernahmen die Titelverteidigerinnen rasch die Kontrolle und stellten bereits im zweiten Viertel mit einem 15:0-Run die Weichen endgültig auf Finaleinzug. Überragende Akteurin war Iva Sanseovic, die mit 30 Punkten und 12 Rebounds ein neues Career-High aufstellte und das Spiel dominierte. Auch Sigrid Koizar (14 Punkte, 12 Assists, 7 Rebounds) lieferte eine starke Allround-Leistung. Spätestens nach dem dritten Viertel war die Partie entschieden, die Duchess verwalteten den Vorsprung souverän und beendeten die Serie ohne Niederlage.
UBI kämpft sich zum Sieg in Wien
Deutlich enger verlief das zweite Halbfinale zwischen den Basket Flames Women und UBI Holding Graz. In einer intensiven und ausgeglichenen Partie setzte sich Graz knapp mit 61:60 durch und sicherte sich damit ebenfalls das Finalticket. Die Flames lieferten einen großen Kampf, überzeugten mit starker Reboundarbeit und einer breiten Scoringverteilung, konnten sich für ihren Aufwand aber nicht belohnen. Am Ende machten 27 Turnover den Unterschied, während Graz in den entscheidenden Momenten die nötige Abgeklärtheit zeigte.
Topscorerinnen bei UBI waren Jade Hill und Anja Knoflach mit je 16 Punkten, unterstützt von Khrystyna Kulesha (12 Punkte). Auf Seiten der Wienerinnen überzeugte erneut Pia Jurhar, die mit ihrer Präsenz unter dem Korb das Spiel lange offenhielt.
Erste individuelle Auszeichnungen vergeben
Im Rahmen der Halbfinalspiele wurden zudem mehrere individuelle Awards in der win2day BDSL vergeben. Als Coach of the Year wurde Damir Kuranovic (DBB Wels) ausgezeichnet. Der Welser Headcoach führte eines der jüngsten Teams der Liga ins Halbfinale und setzte dabei konsequent auf Nachwuchsspielerinnen – im Semifinale standen gleich drei U20-Spielerinnen in der Starting Five.
Den Rising Star Award sicherte sich mit Trainertochter Sophia Kuranovic ebenfalls eine Welserin. Die erst 15-Jährige überzeugte ligaweit mit außergewöhnlichen Allround-Werten von rund 14,5 Punkten, 13,5 Rebounds sowie starken Defensivstatistiken (über 2,5 Steals und 1 Block pro Spiel) und unterstrich damit ihr enormes Potenzial.
Zur Defensive Player of the Year wurde Basket-Flames-Routinierin Pia Jurhar gewählt. Mit durchschnittlich über 14 Rebounds und knapp drei Blocks pro Spiel dominierte sie die Zone wie keine andere Spielerin der Liga. Zusätzlich brachte sie mehr als 13 Punkte im Schnitt aufs Scoreboard und führte ein junges Flames-Team nicht nur ins BDSL-Halbfinale, sondern auch zum Titel in der National League. Besonders bemerkenswert: Nach schwerer Achillessehnenverletzung feierte sie in dieser Saison auch ihr erfolgreiches Comeback im Nationalteam.
Entsprechend groß die Freude bei der Center-Spielerin: „Ich freue mich sehr, dass ich so einen Impact auf dem Feld habe und meinem Team so helfen konnte!“
Die weiteren Auszeichnungen – darunter MVP, Finals MVP und Best Austrian Player – werden im weiteren Verlauf der Playoffs vergeben.
Finale steht fest
Damit kommt es im Finale zur Neuauflage des Vorjahresduells: Die BK Raiffeisen Duchess treffen auf UBI Holding Graz. Auftakt ist am Donnerstag, 23. April 2026.
Presseinfo
Basketball Austria
BSL
B2L
BDSL
12.04.2026





