U21
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Das U21-Nationalteam (JG 2004) feiert vier Tage nach der 0:1-Niederlage in Belgien in aller letzter Sekunde einen Heimsieg. Die Auswahl von Teamchef Peter Perchtold kommt im Stadion in Ried zu einem 2:1 (0:0) gegen Belarus.

Die erzielen Nikolaus Wurmbrand in der 63. Minute und Jannik Schuster (90.+4).

In der sechsten Minute kommt die Perchtold-Auswahl erstmals gefährlich in den Strafraum. Wurmbrand fängt einen Pass im Spielaufbau ab, der Rapidler und Furkan Dursun werden aber bei ihren Schussversuchen abgeblockt (6.).

Den ersten Abschluss gibt es wenig später. Puczka kommt aus vollem Lauf, schließt aber zu ungenau ab (11.). Die Gäste verlegen sich, wie bereits im Hinspiel, auf schnelle Umschaltmomente. In der Anfangsviertelstunde kommen die Gäste aber nicht in Österreichs Gefahrenzone.
Erstmals wirklich gefährlich wird Österreich nach einer zu kurz abgewehrten Ecke. Wurmbrand lauert im Rückraum, seinen Schuss pariert Shimakovich (18.).

Und es geht weiter in diesem Tempo. Adewumi spielt wieder Puczka frei, der aber auch mit seinem zweiten Versuch das Tor verfehlt (20.). Fünf Minuten später ist es wieder der Juventus-Legionär, der frei zum Abschluss kommt. Sein Flachschuss verfehlt das lange Eck ganz knapp (25.). Auch Bajlicz verfehlt das Gehäuse der Gäste mit seinem Schuss knapp (33.).

Österreich dominiert, aber das Tor schießen beinahe die Gäste. Kuchko schießt nach einem Solo über das Tor (43.).

Teamchef Perchtold reagiert in der Halbzeit zweimal. Er bring Hödl und Kojzek für Markovic und Dursun. Die ersten Offensivversuche gehören aber den Gästen. Gefährlich werden sie aber nicht.

Nach etwas mehr als einer Stunde ist der Bann dann gebrochen. Nikolaus Wurmbrand bringt Österreich mit einem abgefälschten Schuss in Führung (63.).

Es bleibt eine enge Partie. Lukas Jungwirth ist bei einem starken Abschluss aus zentraler Position auf dem Posten und hält stark (70.).
Die ÖFB-Auswahl kommt in der 77. durch Kojzek fast zur Vorentscheidung, aber Shimankovich ist im kurzen Eck auf dem Posten.

Zwei Minuten vor dem Ende gelingt Belarus jedoch nach einem Corner der Ausgleich durch Melnichenko.

Österreich antwortet aber noch einmal. Jannik Schuster hämmert nach einem Corner den Ball in der Nachspielzeit ins Tor (90.+4).

Stimmen zum Match:
Teamchef Peter Perchtold: „Wir haben nach dem Belgien-Spiel unsere Offensive in die Pflicht genommen und sie haben heute schon geliefert. Leider haben wir es verabsäumt, uns früher zu belohnen, aber ich glaube, dass wir absolut verdient gewonnen haben. Was mir gefallen hat, ist die Reaktion nach dem Gegentor. Für ein paar Augenblicke waren die Köpfe unten, aber dann war gleich die Stimmung spürbar, dass wir noch Zeit haben. Es war wichtig, dass wir hier heute diesen Sieg mitnehmen. Jetzt haben wir den Juni-Lehrgang, um ein paar Dinge zu testen und dann müssen die Dänen noch zu uns. Wir blicken mit Vorfreude auf die beiden verbleibenden Quali-Spiele.“

Torschütze Jannik Schuster: „Ich weiß gar nicht, ob es am Ende wirklich mein Tor war, aber das Wichtigste ist einfach, dass der Ball drin war und wir mit dem 2:1 raus gehen. Wir haben es über weite Strecken gut gemacht, war eigentlich die gesamte Spielzeit überlegen, aber haben unsere Chancen nicht genutzt. Der Sieg heute war essenziell, um in der Quali noch im Rennen zu bleiben. Das haben wir gewusst und deshalb sind wir extrem erleichtert, dass wir in letzter Sekunde diese Ecke noch genutzt haben.“

Torschütze Nikolaus Wurmbrand: „Es war ein richtig gutes Gefühl, mein erstes Tor im U21-Team zu schießen. Aber noch schöner ist, dass wir in letzter Sekunde hier noch gewonnen haben. Belarus hat das gemacht, was sie können, aber wenn wir unsere Chancen früher nutzen, können wir uns das Leben leichter machen. Am Ende zählt aber nur, dass wir gewonnen haben. Nach dem Ausgleich hatte ich leichte Belgien-Flashbacks, aber ich habe immer daran geglaubt, dass wir noch gewinnen. Zum Glück ist es uns gelungen.“

Qualifikation zur UEFA U21 EURO 2027
Österreich vs. Belarus 2:1 (0:0)

Tore: Wurmbrand (63.), Schuster (90.+4) bzw. Melnichenko (88.)

Österreich: Jungwirth – Puczka, Schopp, Schuster, Olivier – Sattlberger (K), Bajlicz, Wurmbrand (78. Trummer), Markovic (46. Hödl), Adewumi (78. Mandey) – Dursun (46. Kojzek)

Belarus: Shimankovich – Lukashov, Gomanov, Baranok, Martsinkevich (80. Chernyavski) – Dushevski (K) (70. Dubinets), Nazarenko (80. Sokolovski), Tsepenkov – Kuchko (65. Varaksa), Simanenka (70. Myalkovski), Melnichenko

Presseinfo

31.03.2026

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