Frauen Bundesliga
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Die ADMIRAL Frauen Bundesliga steht mit der 18. Runde vor dem letzten Spieltag des Grunddurchgangs.

Die 18. Runde startet am Samstag, 28. März (13:00 Uhr, live auf ÖFB TV) mit dem Heimspiel des LASK gegen den First Vienna FC 1894. Die Wienerinnen haben in der vergangenen Runde Platz sechs vom LASK übernommen und könnten bei einem Erfolg in Linz und einer gleichzeitigen Niederlage von Salzburg noch Platz fünf erreichen und damit als erster der Qualifikationsgruppe in das Saisonfinale starten. Im Hinspiel setzte sich der LASK mit 2:0 auf der Hohen Warte durch.

Um 14:00 Uhr (live auf ÖFB TV, kommentiert von Mario Lenitz) trifft der USV Neulengbach im Wienerwaldstadion auf den FC Red Bull Salzburg. Die Mozartstädterinnen können im Fernduell mit Altach noch auf den vierten Platz und damit den letzten, verbleibenden Meister-Playoff-Platz klettern. Voraussetzung ist ein Sieg in Neulengbach und eine Niederlage des SCR Altach gegen Sturm Graz, denn das direkte Duell würden die Red Bull-Frauen für sich entscheiden. Das Hinspiel ging mit 3:1 an die Salzburgerinnen.

Den Auftakt am Bundesliga-Sonntag macht der SCR Altach gegen den SK Sturm Graz (11:00 Uhr, Live auf ÖFB TV). Den Vorarlbergerinnen reicht gegen Sturm ein Remis, um den letzten noch zu vergebenen Platz im Meister-Playoff zu sichern. Sturm liegt aktuell drei Punkte vor den Vorarlbergerinnen auf Platz 3, musste im Hinspiel allerdings eine 0:2-Niederlage gegen Altach hinnehmen.

Die SPG Südburgenland/TSV Hartberg trifft am heutigen Mittwoch, den 25. März (19:30 Uhr, live auf ÖFB TV, kommentiert von Michael Paral) zunächst im Nachtragspiel der 15. Runde auswärts auf Tabellenführer FK Austria Wien, ehe am Sonntag, 29. März (14:00 Uhr, live auf ÖFB TV, kommentiert von Erik Derk) mit dem SKN St. Pölten der amtierende Meister zum Abschluss des Grunddurchgangs wartet. Aktuell haben die Südburgenländerinnen vier Punkte Rückstand auf Platz neun und damit das rettende Ufer. Die Wölfinnen können den Grunddurchgang nicht mehr auf Platz eins beenden, haben aber – ebenso wie die Wiener Austria – noch ein Nachtragsspiel: Am Samstag, 4. April (15:00 Uhr, live auf ÖFB TV) empfangen die St. Pöltenerinnen den FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen in der NV Arena.

Zum Abschluss der 18 Runde kommt es im ORF Sport+ Livespiel zum Duell zwischen dem FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen und dem FK Austria Wien (15:00 Uhr, auf ORF Sport Plus, kommentiert von Andreas Thonhauser). Die Linzerinnen haben aktuell noch ein Vier-Punkte-Polster auf den Abstiegsplatz, während die Austria mit sechs Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze winkt. Im Hinspiel gab es einen klaren 6:1-Erfolg der Veilchen, die Platz 1 nach dem Grunddurchgang bereits sicher hat.

Die verfügbaren Trainerstimmen zur 18. Runde:
Markus Eitl, Cheftrainer LASK: „Niederlagen sind nie schön, aber wir waren mit unserer gezeigten Leistung in vielen Spielabschnitten trotzdem zufrieden. Am Samstag erwarten wir ein Spiel auf Augenhöhe. Kleinigkeiten könne da entscheidend sein. Wir wollen mannschaftlich kompakt auftreten, unser Spiel auf den Platz bekommen.“

Mark Dobrounig, Cheftrainer First Vienna FC 1894: „Das Spiel gegen den LASK wird intensiv werden. Es treffen zwei Teams mit sehr ähnlichen Strukturen und Ideen aufeinander, wo individuelle Qualität und die Tagesform entscheidend sein werden. Wir wollen diesen Run aus den letzten Wochen mitnehmen und den Grunddurchgang mit einem Sieg beenden.“

Dusan Pavlovic, Cheftrainer FC Red Bull Salzburg: „Für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel, aber wir wollen den Fokus ganz klar auf unsere Leistung legen. Der Gegner ist unangenehm und wird zuhause alles reinwerfen, deshalb müssen wir von Anfang an die richtige Intensität, Mut und Konzentration auf den Platz bringen. Natürlich wissen wir, was möglich ist. Aber entscheidend ist, dass wir unser Spiel durchziehen.“

Bernhard Summer, Cheftrainer SCR Altach: „Letzte Woche hatten wir mit einigen Magen-Darm-Problemen zu kämpfen, mittlerweile sollten wir nahezu alle Spielerinnen wieder bei einhundert Prozent haben. Am Sonntag startet somit der nächste Anlauf, um den einen Punkt noch zu ergattern, der das Meister-Playoff bedeuten würde. Gegen Sturm Graz wird das alles andere als einfach werden. Wir wissen um die Stärken von Sturm Graz. Das Hinspiel konnten wir zwar durch zwei Freistoßtore gewinnen, aber Sturm ist mit viel Qualität unterwegs. Wir wollen uns im Heimspiel noch einmal anständig präsentieren, mit Mut und auch Leichtigkeit auftreten, um das große Ziel, den einen notwendigen Punkt, zu holen.“

Tode Djakovic, Cheftrainer SK Sturm Graz: „Zum Abschluss des Grunddurchgangs haben wir den Anspruch, noch einmal eine klare Leistung zu zeigen. Wir wollen in allen Phasen organisiert bleiben und unser Spiel sauber umsetzen. Wenn wir das schaffen, sind wir auf einem guten Weg.“
Michael Thek, Cheftrainer SPG Südburgenland/TSV Hartberg: „Auch wenn der Grunddurchgang für uns nicht wie erhofft gelaufen ist, wollen wir ihn für uns mit dem Gefühl abschließen, alles gegeben zu haben. Nur dann können wir optimistisch in die Playoffs blicken.“

Laurent Fassotte, Cheftrainer SKN St. Pölten: „Wir gehen mit großem Respekt an unsere Gegner in jedes Spiel, unabhängig von der Tabellenposition. Wir haben ihr letztes Spiel in Salzburg gesehen, in welchem sie doppelt getroffen haben und zudem weitere Chancen auf Tore hatten. Wir müssen achtsam sein. Aktuell spielen wir auf einem guten Niveau und möchten daran anknüpfen, auch um uns Selbstvertrauen für die Playoffs zu holen. Unser Anspruch ist klar, die drei Punkte am Sonntag nach St. Pölten zu holen.“

Orhan Karacam, Co-Trainer FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen: „Das Spiel gegen den Tabellenführer gibt uns die Chance, ohne großen Druck aufzutreten. Wir haben nichts zu verlieren und können dieses Duell nutzen, um mutig aufzuspielen und neue Dinge auszuprobieren. Genau solche Spiele sind wichtig, um als Team weiterzukommen, Erfahrungen zu sammeln und sich bestmöglich auf die Qualifikationsgruppe vorzubereiten.“

Stefan Kenesei, Cheftrainer FK Austria Wien: „Südburgenland hat sich im Winter gut verstärkt und steht verbessert am Platz, vor allem in der Defensive. Wir sind jedenfalls auf einen Gegner vorbereitet, der alles geben wird, um Punkte im Abstiegskampf zu holen. Trotzdem wollen wir zuhause siegen. Je nachdem wie unser Nachtragsspiel gegen Südburgenland heute ausgeht, wollen wir natürlich bestmöglich und mit dem entsprechend größtmöglichen Vorsprung in das Meister-Playoff gehen. Blau-Weiß wiederum ist ein Team, das einen Gegner immer vor Probleme stellen kann. Wir erwarten auch, dass es solche Phasen geben kann. Am Ende des Tages muss es aber unser Ziel sein, dass wir die drei Punkte holen, um den Grunddurchgang positiv zu beenden. Dass wir bereits erstmalig als Sieger des Grunddurchgangs feststehen, ist überragend. Entscheidend wird aber sein, dass wir mit einem guten Punktevorsprung in die Play-offs gehen.“

Presseinfo

ÖFB

25.03.2026

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