KAC
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Der EC-KAC musste am Dienstagabend im Auswärtsspiel in Ungarn den 1:1-Ausgleich in der „Best -of -Seven“ -Serie akzeptieren, wobei mangelnde Effizienz in der Offensive die Hauptursache für die 1:2 -Niederlage darstellte. Die Klagenfurter (12:08 Minuten bei Even Strength) verbrachten deutlich mehr Zeit mit Puckbesitz im A ngriffsdrittel als Fehérvár AV19 (7:40), kreierten aber (mit neun) nur gleich viele Torschüsse aus dem Slot wie der Gegner. So gelang den Rotjacken bei 3,40 Expected Goals nur ein einziger Treff er, größer war diese Differenz beim EC -KAC in keinem der vorangegangenen 49 Saisonspiele in der Liga. Grundsätzlich betritt der Rekordmeister aktuell kein unbekanntes Terrain: In jeder der vergangenen fünf Saisonen stand es in den Viertelfinalserien mit ro t-weißer Beteiligung nach zwei Begegnungen unentschieden, in historisch 29 „Best -of -Seven“-Serien mit einer 1:0 -Führung kassierte man in fast der Hälfte der Fälle (14) eine
Niederlage in Spiel zwei. Der nunmehrige Zwischenstand ergab sich in Konfrontationen, die über sieben Partien angesetzt waren, für Rot -Weiß bislang 27 Mal, 16 davon endeten für die Kärntner positiv. Bestritt der EC -KAC beim Serienstand von 1:1 die dritte Begegnung zu Hause, hat er dieses Spiel seit der Finalserie 2011 gegen Salzburg sieben Mal hintereinander auch stets gewonnen.

Fehérvár AV19 präsentierte sich am Dienstag auf der kleineren Eisfläche in seiner Heimarena deutlich aggressiver und ambitionierter als noch im ersten Duell der Viertelfinalserie am Sonntag in Klagenfurt. Zwar gaben die Ungarn vor eigenem Publikum nur 19 Torschüsse ab, davon kamen aber neun aus dem Slot, gegenüber der Auftaktpartie konnte dieser Anteil also von 25,0 auf 47,4 Prozent fast verdoppelt werden.

Zum Serienausgleich gelangte die Truppe von Head Coach Ted Dent mit einer Forcierung der Spitzenkräfte – Verteidiger Joel Messner etwa kratzte in Spiel zwei an der 30 -Minuten -Marke – und beherzte m Handeln in der Defensivzone, wie beispielsweise 18 geblockte Schüsse belegen. Ein Zwischenstand von 1:1 nach zwei von maximal sieben Begegnungen hat für Székesfehérvár tendenziell eher Seltenheitswert : S eit dem Liga – Einstieg im Jahr 2007 sind lediglich vier Fälle dokumentiert, drei Mal verloren die Magyaren danach die Serie, nur aus dem Halbfinalduell mit dem EC VSV (2022 ) gingen sie aus dieser Position heraus siegreich hervor. Um auch heuer in die Vorschlussrunde einzuziehen, benötigen die Roten Teufel zumindest einen Auswärtssieg in Klagenfurt, wo sie zuletzt aber keinen leichten Stand hatten: Jeder der letzten vier Auftritte in der Kärntner Landeshauptstadt endete für sie mit einer Niederlage, dabei gel angen in Summe auch nur fünf Treffer. In der Ligageschichte stehen für Fehérvár AV19 aus 47 Partien beim EC -KAC lediglich zwölf Erfolge zu Buche .

Die Personalien:
Dem EC -KAC fehlen am Donnerstag definitiv Jordan Murray, Thomas Hundertpfund und Luka Gomboc. Mathias From (Erkrankung ) und Mario Kempe (Oberkörperverletzung ), die seit Ende Februar bzw. Anfang März ausgefallen waren, sind am Montag in das leichte Eistraining zurückgekehrt, ob sie im dritten Viertelfinalspiel wieder mit von der Partie sein können, entscheidet sich nach dem Morning Skate am Spieltag. Gleiches gilt für Clemens Unterweger, de r am Dienstag in Székesfehérvár aufgrund einer Erkrankung kurzfristig passen musste .

Der Kommentar:
„Ich habe mich sehr gefreut, dass sich vor dem späten Transferschluss die Möglichkeit aufgetan hat, für die Playoffs nach Klagenfurt zurückzukommen. Dass ich jetzt mein 250. Ligaspiel für den EC -KAC gemacht habe, wusste ich gar nicht, aber das Tor am Dienstag in Ungarn hat natürlich gutgetan, wie immer, wenn man in eine neue Mannschaft kommt. Leider ist das Spiel aber nicht so ausgegangen, wie wir uns das vorgestellt hatten, daher wollen wir am Donnerstag gleich wieder zurückschlagen.

Nach meiner Rückkehr war alles gut, ich wurde sehr herzlich aufgenommen, wir hatten gleich viel Spaß, die meisten Teamkollegen kenne ich ja. Dann kam es zum Zwischenfall mit Jordan Murray, der für uns alle mental eine extreme Belastung war. Die Mannschaft ist in den Tagen seither noch enger zusammengerückt als sie es ohnehin schon war, das ist eine richtig e Familie und es ist schön, dass ich ein Teil davon sein kann.

Wir haben uns am Dienstag zu viel auf die Emotionen eingelassen, der Fokus war teilweise zu wenig a uf das Spiel und zu sehr auf den Gegner und die Schiedsrichter gerichtet. Das soll eigentlich nicht so sein und ist sonst auch nicht unsere Art. Für Donnerstag gilt es also, das völlig auszublenden, die Gegner können machen, was sie wollen, wir müssen uns darauf konzentrieren, unser Spiel durchzuziehen. Wenn das gelingt, wird das Resultat ganz anders aussehen.

Spielerisch muss gegenüber der zweiten Partie eine Verbesserung zwischen den beiden blauen Linien her, wir müssen die Scheiben wieder vermehrt hinter die Abwehr des Gegners bringen und Druck ausüben, so, wie wir das im Heimspiel am Sonntag über weite Strecken getan haben. Dann werden wir auch wieder erfolgreich sein. “ (Marcel Witting , Stürmer EC -KAC)

Presseinfo

EC KAC

18.03.2026

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