
Die Motivation und Zuversicht waren groß, nach der guten Leistung von Mittwoch, Spanien im Auswärtsspiel zu fordern und vielleicht Zählbares mitzunehmen.
12:15 lag man zur Pause zurück, verpatzte den Start in die zweiten 30 Minuten dann leider komplett. Technische Fehler, Fehlpässe und Stangenwürfe nutzten die Vize-Weltmeisterinnen von 2019 um zu schnellen, leichten Toren zu kommen. Mit der 28:16-Führung der Spanierinnen in der 46. Minute war die Vorentscheidung früh gefallen. Österreich befindet sich dennoch voll auf Kurs Richtung EHF EURO 2026.
Schon der Start in die erste Halbzeit missglückte zunächst. Nach 2:5-Rückstand kämpfte man sich zunächst auf 5:5 zurück, lag wenig später jedoch erneut 5:10 im Hintertreffen. Bis auf zwei Tore konnte man den Abstand wieder verkürzen. Mit dem 12:15 zur Pause war noch alles drin.
Doch der Traum, in Spanien zu punkten, platzte früh nach Seitenwechsel. Technische Fehler häuften sich, hinzu kamen ungenaue Pässe, Pech im Abschluss mit gleich drei Stangenwürfen und auch drei Paraden von Spaniens Schlussfrau Nicole Morales. Die Gastgeberinnen zeigten sich erbarmungslos, nutzten im Konter ihre Chancen und zogen rasch davon.
Das 28:16 Mitte der zweiten Halbzeit bedeutete die Vorentscheidung. Spanien wird die Qualigruppe 6, auch wenn noch zwei Runden zu absolvieren sind, auf Platz 1 beenden. Österreich ist dank der Siege zum Auftakt im Herbst über Israel und Griechenland auf dem besten Weg sich als Gruppenzweiter für die Endrunde zu qualifizieren. Ob und wo das für 4. April angesetzte Auswärtsspiel gegen Israel ausgetragen wird, ist aufgrund des Konflikts im Nahen Osten ungewiss. Am 12. April empfängt man dafür definitiv Griechenland zum Abschluss der Quali in Linz. Tickets sind über den ÖHB-Ticketshop erhältlich.
Teamchefin Monique Tijsterman: „It was an off day. Das ganze Spiel über waren wir nicht da. Es hat die Aggressivität in der Deckung gefehlt, immer wieder kam es zu Missverständnissen in der Abstimmung. Wir waren gut vorbereitet aber waren vom Kopf her nicht da. Wir wissen woran wir arbeiten müssen, speziell gegen eine offensive Deckung. Und wir müssen den Kampfgeist, den wir bei der WM hatten, wiedergewinnen. Spanien hat verdient gewonnen. Jetzt müssen wir es im April richten und dafür werden wir bereit sein.“
Katarina Pandza: „Das war ein unnötiger Einbruch von uns. Phasenweise haben wir es ganz gut gemacht, konnten aber nie so richtig ins Spiel finden. Die Deckung war in beiden Hälften nicht gut, in der zweiten sind uns dann keine Tore gelungen. Am Ende war es ganz Ok, da konnten wir das Ergebnis ein bisschen schöner gestalten. Spanien war einfach besser. Für April haben wir jetzt ein bisschen mehr Druck. Wir wissen, wir müssen beide Spiele gewinnen und wollen das auch. Wir hätten hier gerne was mitgenommen und hätten uns das auch verdient, so wie wir arbeiten. Das konnten wir aber nicht aufs Feld bringen.“
Qualifikation zur Women´s EHF EURO 2026
Women´s EHF EURO 2026
3. – 20. Dezember 2026
Ausrichter: Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei, Türkei
Titelverteidiger: Norwegen
Website und Ticketing: https://ehfeuro.eurohandball.com/women/2026/
Spielplan
Spanien vs. Österreich 34:24 (15:12)
Sa., 7. März 2026, 19:30 Uhr, Algeciras/Cadiz (ESP)
Österreich: Ines Ivancok-Soltic (6), Katarina Pandza (4), Klara Schlegel (3), Johanna Reichert (3), Philomena Egger (3), Eleonora Stankovic (2), Lina Kovacs (1), Santina Sabatnig (1), Ana Pandza (1), Andrea Barnjak, Lorena Baljak, Nora Leitner, Marie Scheiderbauer, Viktoria Marksteiner, Lena Ivancok, Kerstin Sander
Israel vs. Österreich
Mi., 4. April 2026, 18:00 Uhr
Österreich vs. Griechenland
So., 12. April 2026, 18:00 Uhr, Linz
ÖHB-Ticketshop
Bereits gespielt
Österreich vs. Israel 39:30 (18:12)
Mi., 15. Oktober 2026, 18:00 Uhr, Südstadt
Match Report
Griechenland vs. Österreich 22:29 (9:15)
So., 19. Oktober 2026, 17:00 Uhr, Kozani (GRE)
Match Report
Österreich vs. Spanien 24:29 (12:10)
Mi., 4. März 2026, 18:00 Uhr, Sport Arena Wien
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Presseinfo
Handball Austria/ÖHB
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07.03.2026