
Der Damen Skisprungweltcup nimmt am kommenden Wochenende in Hinzenbach wieder Fahrt auf. Auf der Normalschanze (HS90) stehen zwei Einzelentscheidungen auf dem Programm. Die Energie AG Arena Hinzenbach ist bereits zum 13. Mal Austragungsort für die Skispringerinnen und hat sich längst als fester Bestandteil im Damen-Weltcupkalender etabliert. „Nach den Olympischen Winterspielen hatten wir Zeit, um wieder ruhig ins Training einzusteigen. Wir haben Sprungeinheiten in Seefeld und Villach absolviert, konnten in Ruhe wieder einen Trainingsrhythmus aufnehmen und ohne Druck springen. Wir freuen uns jetzt schon auf Hinzenbach. Ein Heimweltcup ist immer etwas Spezielles und die Schanze kennen wir sehr gut. Der Zeitpunkt ist auch ideal. Wir hatten etwas Zeit um runterzukommen und zu erholen und sind motiviert für die Bewerbe. Das Wetter und die warmen Temperaturen könnten eine Herausforderung werden, aber das Organisationskomitee hat die Vorbereitung und Aufbereitung der Schanze immer optimal im Griff“, so der Damen Cheftrainer Thomas Diethart zum bevorstehenden Heimweltcup. Folgende Ski Austria Athletinnen werden am Wochenende in Hinzenbach an den Start gehen:
Ski Austria Aufgebot: Lisa Eder (S), Sophie Kothbauer, Julia Mühlbacher (beide OÖ), Hannah Wiegele (KTN)
Chiara Kreuzer wird indes am Wochenende nicht am Start sein. Sie beendet ihre Saison vorzeitig und wird keine weiteren Wettkämpfe bestreiten. Die vergangenen Monate waren für die Salzburgerin sowohl an der Schanze als auch abseits davon körperlich wie mental äußerst fordernd und haben ihr zeitweise die nötige Unbeschwertheit im Wettkampf genommen. Um neue Kraft zu schöpfen und mental wie körperlich gestärkt zurückzukehren, richtet sie den Fokus nun vollständig auf einen nachhaltigen Trainingsaufbau und eine strukturierte, produktive Vorbereitung auf die kommende Saison.
„Die Entscheidung, die Saison vorzeitig zu beenden, war ein Prozess über mehrere Wochen. Mit der Zeit und durch alles was auf und abseits der Schanze passiert, habe ich gemerkt, dass mir der Sport nicht mehr so gut tut, wie er es sollte, und dass es im Moment nicht das ist, was ich brauche, damit es mir wieder besser geht. Deshalb habe ich mich schlussendlich für ein vorzeitiges Saisonende entschieden. Ich mache gerade sehr viel für mich und schaue, dass es mir wieder besser geht und ich zurück zu mir und zu meiner alten Stärke finde. Ich weiß, dass das noch nicht alles war und habe nach wie vor Spaß am Skispringen. Deswegen freue ich mich darauf, wieder zurückzukommen und bin motiviert für das was kommt“, reflektiert die 28-Jährige Pongauerin.
Programm für das Weltcupwochenende
Samstag, 28. Februar 2026
14 Uhr Qualifikation Damen
15.20 Uhr Bewerb Damen
Sonntag, 1. März 2026
14 Uhr Qualifikation Damen
15.20 Uhr Bewerb Damen
Presseinfo
25.02.2026