
Der DHC WAT Fünfhaus kann nach drei sieglosen Spielen über einen 31:25-Heimsieg gegen den UHC Hollabrunn jubeln.
Den fünften Sieg in Serie feierte der UHC Graz zu Hause im Steirer-Derby gegen die SG TV Gleisdorf/HC Weiz. Weniger Grund zur Freude hatte das zweite Team aus Graz: HIB Handball Graz verliert auswärts beim UHC Admira Wien nach einer enorm spannenden zweiten Halbzeit mit 33:34.
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DHC WAT Fünfhaus – UHC Hollabrunn
Der DHC WAT Fünfhaus feierte zu Hause einen wichtigen 31:25-Erfolg gegen den UHC Hollabrunn und verschaffte sich damit etwas Abstand zum Tabellenkeller. Die Wienerinnen erwischten den besseren Start und setzten sich Mitte der ersten Halbzeit erstmals etwas ab. Hollabrunn blieb jedoch dran und verkürzte vor der Pause noch einmal auf drei Tore. Nach dem Seitenwechsel hielt Fünfhaus das Tempo hoch und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Am Ende wurde es jedoch zu einer klaren Angelegenheit für die Gastgeberinnen. Beste Werferinnen waren Julia Dechant und Virag Kele mit jeweils sieben Treffern für Fünfhaus. Auf Seiten von Hollabrunn überzeugte Kerstin Schindl mit vier Toren, ebenso wie Myriam Al-Khaffaf und Lena Pfeifer mit jeweils vier Treffern.
UHC Graz – SG TV Gleisdorf/HC Weiz
Der UHC Graz bleibt in der Erfolgsspur und gewinnt das Steirer-Derby gegen die SG TV Gleisdorf/HC Weiz mit 32:25 (19:10). Die Gäste starteten mutig und gingen zunächst in Führung, doch Graz übernahm nach rund zehn Minuten das Kommando. Mit einer starken Phase im ersten Durchgang setzten sich die Gastgeberinnen bis zur Pause deutlich ab. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf elf Tore an. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Gleisdorf/Weiz Schritt für Schritt etwas heran, kam aber nicht mehr entscheidend in Schlagdistanz. Graz verwaltete den Vorsprung souverän und brachte den fünften Sieg in Serie ins Ziel. Beste Werferinnen waren Amy Sophie Grassl mit sieben Treffern für Graz sowie Bright Laeticia Nsoe mit zehn Toren für die Gäste.
UHC Admira Wien – HIB Handball Graz
Zu einem echten Handball-Krimi entwickelte sich das Spiel zwischen dem UHC Admira Wien und HIB Handball Graz. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten übernahmen die Wienerinnen mit einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Lauf das Kommando und gingen mit einer 19:14-Pausenführung in die Kabine. HIB musste in der zweiten Hälfte eine starke Reaktion zeigen – und tat das auch. Tor für Tor kämpften sich die Grazerinnen heran und schafften nach rund 50 Minuten den Ausgleich zum 30:30. Die letzten zehn Minuten wurden damit zu einer spannenden Angelegenheit. Admira Wien antwortete auf den Ausgleich mit drei Toren in Serie. Doch auch HIB hatte noch passende Antworten parat. So ging es mit 34:33 in die letzten Sekunden des Spiels – und bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schlusspfiff. Die Gastgeberinnen verschaffen sich mit diesen zwei Punkten einen noch größeren Sicherheitsabstand zur gefährlichen Zone in der Tabelle, während die Grazerinnen wertvolle Punkte in der Verfolgung von Eggenburg liegen lassen.
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Handball Austria/ÖHB
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22.02.2026