© Sportreport

Morgen, Mittwoch, steigt für den EC Red Bull Salzburg im Playoff-Achtelfinale der Champions Hockey League auswärts das Hinspiel gegen den ERC Ingolstadt (19:30 Uhr, Sporteurope.tv, ORF On). Die Red Bulls erwarten ein schweres Spiel, wollen sich aber in eine gute Position für das Rückspiel (19. November) bringen.

Ausgangslage
Die erste Runde in den Playoffs der Champions Hockey League ist für beide Teams das erste Spiel nach der Länderspielpause. Die kam den Red Bulls nicht ungelegen, konnten sie aus den letzten drei Spielen der win2day ICE Hockey League doch nur einen Punkt mitnehmen und hatten nun Gelegenheit, an den Fehlern im Training zu arbeiten. Für das Achtelfinale der CHL hat sich der Ice Hockey League-Champion als Elfter der Regular Season mit Siegen gegen Tychy, Bremerhaven und Berlin sowie Niederlagen gegen Ilves Tampere, KalPa Kuopio und Odense qualifiziert.

Der ERC Ingolstadt kommt als starker Sechster der Regular Season in die K.O.-Runde und hat auf dem Weg dorthin Zug, Lausanne, Bozen und Odense geschlagen. Nur gegen die finnischen Top-Teams Ilves Tampere und KalPa Kuopio setzte es Niederlagen. Richtig gut lief es den Ingolstädtern zuletzt in der heimischen Meisterschaft, der PENNY DEL. Der aktuelle Tabellenvierte hat die letzten vier Spiele vor der Pause gewonnen und dabei u.a. 10:3 gegen Köln und 8:0 gegen Frankfurt gewonnen.

Torschützen
Der ERC Ingolstadt kann sich beim Tore schießen (in der DEL) v.a. auf die Imports verlassen. Mit Riley Barber (14 Tore), Myles Powell (9), Kenny Agostino (7) und Alex Breton (6) führen gleich vier Nordamerikaner die interne Torschützenliste an. Der beste heimische Spieler, Daniel Schmölz, kommt mit 6 Toren an fünfter Stelle.

Bei den Red Bulls verteilen sich die Schützen in der ICE Hockey League gleichmäßig auf Österreicher und Kanadier. Travis St. Denis hat bis jetzt sechs Mal getroffen. Gefolgt von Michael Raffl, Benjamin Nissner, Connor Corcoran und Lucas Thaler (alle 5 Tore).

Saturn-Arena Ingolstadt
Die Heimstätte des ERC Ingolstadt ist die Saturn-Arena mit einem Fassungsvermögen von 4.591 Zuschauern, davon 2.495 Stehplätze. Die Arena wurde im Oktober 2003 eröffnet.

Devante Stephens vielleicht vor Comeback
Mit Devante Stephens könnte morgen ein Spieler nach knapp vierwöchiger Verletzungspause aufs Eis zurückkehren, der Verteidiger hat zuletzt wieder das Mannschaftstraining absolviert. Auch Vadim Schreiner, der nach seiner Verletzung schon wieder etliche AHL-Spiele bestritten hat, fährt mit nach Ingolstadt. Weiterhin nicht dabei sind Ali Wukovits, Philipp Wimmer und Lukas Schreier sowie Peter Hochkofler, dessen Comeback sich leider verzögert, nachdem der Stürmer erst kürzlich operiert wurde (Oberkörper). Über die endgültige Aufstellung entscheidet Head Coach Manny Viveiros am Spieltag.

Statement Luca Auer

„Heute haben wir endlich wieder mit den Nationalspielern gemeinsam als Gruppe trainiert. Wir haben in der letzten Woche an unseren Fehlern gearbeitet und sind dabei weiter zusammengewachsen. Wir haben uns unseren Gegner genau angeschaut, wollen aber den Fokus auf unser eigenes Spiel legen. Es ist die erste Playoff-Partie des Jahres und wir freuen uns sehr darauf. Ich kenne keine Mannschaft, die noch mehr bereit für die Playoffs ist als wir es sind.“

Champions Hockey League | Playoff-Achtelfinale
ERC Ingolstadt – EC Red Bull Salzburg
Mi, 12.11.2025 | Ingolstadt, 19:30 Uhr

Medieninfo Red Bull Salzburg

11.11.2025

Die mobile Version verlassen