SK Rapid, Austria Lustenau

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In der 21. Runde der Admiral Bundesliga stand am Sonntag das Duell SK Rapid vs. Austria Lustenau auf dem Programm. 7 Tage nach dem Derbytriumph kamen die Hütteldorfer gegen das Tabellenschlusslicht über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus.

Das Spiel begann wie allgemein im Vorfeld erwartet. Die Gastgeber begannen mit sportlichen Übergewicht und fanden durch Lang (2.) bereits früh die erste gute Abschlusschance vor. Der Gast aus Vorarlberg konzentrierte sich auf eine kompakte Defensive und suchte sein Heil in Konterangriffe über Solospitze Fridrikas. Diese waren im Ansatz durchaus gefällig, aber nicht wirklich zwingend. Nach etwas mehr als fünf Minuten gelang es den Gästen das Spiel intelligent zu verschleppen und durchaus „offen“ zu gestalten. Auf beiden Seiten gab im Ansatz „gefährliche Ansätze“. Aber es fehlte der letzte Pass in die „gefährliche Offensivzone“. In der 27. Minute konnte sich dann einer der beiden Torhüter in Szene setzen. Nach einem Eckball für die Gastgeber kontern die Gäste blitzartig. Fridrikas packte den Hammer aus, den Rapid-Torhüter Hedl mit einer Glanzparade entschärfte. In der 33. Minute gab es einen Knackpunkt des Spiels. Der bereits verwarnte Kongolo sah die Gelb-Rote Karte. Eine äußerst diskutable Entscheidung, welche man getrost unter die Rubrik „Schiedsrichterfehler“ verbuchen darf. Selbst wenn ein Foulspiel vorlag, war dieses definitiv kein „Kartenvergehen“. Vor der Pause gab es keine weiteren Offensivaktionen auf beiden Seiten. Der Pausenstand lautete somit torlos 0:0.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber die ersten beiden Offensivaktionen. Burgstaller (48.) und Seidl (50.) hatten für die Grün-Weißen jeweils eine gute Einschussmöglichkeit. Praktisch im Gegenzug nach letztgenannter Aktion gingen die Gäste in Führung. Nach einem weiten Abschlag von Schierl setzt sich Bobzien gegen Kasanwirjo durch. Der will war den Gegenspieler wegchecken, geht aber nicht wirklich in den Zweikampf. Der Lustenau-Offensivspieler behält das Gleichgewicht und schließt mit einem überlegten Schuss ins lange Eck zum 0:1 ab. Halbchancen von Jansson (68.) und Burgstaller (71.) waren erwähnenswert aber nicht wirklich zwingend. In Spielminute 76 gab es eine weitere Schlüsselszene des Spiels. Nach einem Handspiel von Grabher gab es Rote Karte für den Lustenau-Spieler und Elfmeter. Ebenfalls eine diskutable Entscheidung, da der Gäste-Akteur den Ball mit der Schulter blockte. Grüll verwandelte den Penalty zum 1:1-Ausgleichstreffer. In der Schlussphase, gab es Hektik pur und noch eine Doppelchance für die Grün-Weißen. In Spielminute 87 traf Burgstaller zunächst die Stange. Wenige Sekunden später rettete Torhüter Schierl mit einer Glanzparade gegen Seidl seinem Team einen Punkt. Es blieb am Ende beim 1:1-Unentschieden.

Bis auf die ersten Minuten und den beiden Halbzeiten und nach dem Elfmeter absolvierte Austria Lustenau ein großartiges Auswärtsspiel und hat sich diesen Punkt redlich verdient. Die Hütteldorfer agierten weitgehend enttäuschend schwach und konnten nur durch Wucht und Dynamik für offensive Gefahr sorgen. Damit sind die Grün-Weißen noch nicht fix in der Meistergruppe. Die Entscheidung ist somit vertagt und fällt erst am letzten Spieltag in Klagenfurt.

SK Rapid vs. Austria Lustenau 1:1 (0:0)
Allianz Stadion, 18.700; SR Hameter

Tore: Grüll (78./Elfmeter) bzw. Bobzien (50.)

SK Rapid: Hedl – Kasanwirjo (57./Kerschbaum), Querfeld, Kongolo, Auer (57./Jansson) – Sattlberger, Grgic – Lang (93./Zivkovic), M. Seidl, Grüll – Burgstaller
Austria Lustenau: Schierl – Anderson, Maak, Grujcic, Berger (79./Boateng) – Bobzien (69./Tiefenbach), Gorzel, Chato, Grabher, Diaby (69./Meisl) – Fridrikas (94./Cisse)

03.03.2024