Klaus Bachler

© Porsche

Nach P2 im Qualifying lief es für den Porsche-Piloten auch im Rennen sehr gut. Immer im Spitzenfeld, zwischenzeitlich sogar in Führung, krachte er ohne Chance in einen vor ihm drehenden Konkurrenten. Damit war der vermeintliche Spitzenplatz dahin.

Für Klaus Bachler und seine Teamkollegen Matteo Cairoli (It) und Come Ledogar (F) endete gestern der zweite Lauf zum GT World Challenge Europe Endurance Cup in Le Castellet mit einem bitteren Ausfall.

Dabei waren Bachler & Co. mit dem Dinamic Motorsport Porsche 911 GT3-R das ganze Wochenende über gut unterwegs, hatten auch den nötigen Speed. Begonnen hat es mit einem starken zweiten Platz im Qualifying. Im Rennen über sechs Stunden erwischte Bachler einen guten Start, lag auf Rang 2, ging sogar in Führung. Schließlich kam er nach einer Stunde als Dritter an die Box, hielt diese Platzierung nach einem guten Stopp. Eine Runde später passierte es aber: Der kurz vor ihm aus der Box gekommene Chinese Hui verlor eine Radmutter, drehte sich vor ihm – Bachler hatte keine Chance auszuweichen, krachte ihm in die Seite. Danach war der Porsche derart beschädigt, dass er ihn abstellen musste . . .

Klaus Bachler: „Nach dem sehr guten Qualifying hatte ich dann auch im Rennen alles im Griff. Der Start war gut, dann konnte ich sogar in Führung gehen, ließ dann aber mit dem Wissen, dass das Rennen sehr lang ist, zwei Konkurrenten passieren, wollte einfach kein Risiko eingehen. Auch der erste Pflichtstopp war ok. Leider kam es dann kurz danach zu diesem Zwischenfall. Der Mercedes hat sich vor mir gedreht, stand plötzlich quer vor mir. Ich hatte keine Chance. Heute tut alles doppelt weh – denn unser Auto war gut.“

Die nächste Veranstaltung im Rahmen des GT World Challenge Endurance Cups ist zugleich auch die wichtigste im Kalender: Vom 28. Bis 31. Juli steht in Spa das traditionelle 24h-Rennen auf dem Programm. Davor gibt es am 21. Und 22. Juni noch die offiziellen Testtage für die „TotalEnergies 24 Hours of Spa“.

Medieninfo Bavariasports

05.06.2022