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Die Arkadia Traiskirchen Lions machen ihren Fans ein verfrühtes Ostergeschenk und qualifizieren sich mit einem 66:58-Sieg über die Vienna D.C. Timberwolves für die Postseason.

Die Unger Steel Gunners Oberwart sind ebenfalls erfolgreich, setzen sich mit 87:73 gegen den BC GGMT Vienna durch und beenden die reguläre Saison somit auf Platz drei. Auch wenn die Wiener in der Partie Spieler schonen, sind die Gunners nun das einzige Team, das den Titelanwärter aus der Bundeshauptstadt in dieser Spielzeit zweimal schlagen konnte. Der UBSC Raiffeisen Graz gewinnt gegen die Kapfenberg Bulls und feiert damit spät, aber doch den ersten Derby-Sieg (97:82) in dieser BSL-Saison gegen die Bullen.

Die BK IMMOunited Dukes sind im letzten Spiel vor dem Play-down erfolgreich und setzen sich gegen die Raiffeisen Flyers Wels durch (86:73). Das fünfte Spiel des Abends muss aufgrund von Corona-Fällen beim SKN St. Pölten Basketball abgesagt werden. Es wird daher mit 20:0 für die Swans Gmunden gewertet.

Unger Steel Gunners Oberwart vs. BC GGMT Vienna
87:73 (15:19, 40:34, 64:46)
Samstag, 20.00 – SPH Oberwart

Obwohl Vienna den ersten Platz bereits abgesichert hatte, waren die Stars in Oberwart mit an Bord und zumindest zu Beginn noch im Einsatz. Der Spielauftakt war auch dementsprechend umkämpft. Die Gunners, für die es mit einem Sieg darum ging, Platz drei abzusichern, wirkten phasenweise etwas verkrampft, was die Wiener in Viertel eins für eine knappe Führung ausnutzten (19:15). In Abschnitt zwei wirkten die daheim spielenden Oberwarter etwas lockerer und legten in gerade einmal fünf Minuten einen 17:3-Run hin. Vor allem Weg zum bzw. unter dem Korb fand der Tabellenführer defensiv keine Antwort auf die Gunnes, sodass diese mit einer 40:34-Führung in die Pause gingen. Zurück auf dem Feld war nun vor allem Poljak kaum zu stoppen, der Big Man steuerte im Alleingang die ersten neun Punkte der Gunners bei. In Folge wuchs der Vorsprung schnell in den zweistelligen Bereich an, woraufhin Vienna noch mehr durchwechselte. Die Gunners wussten das zu ihrem Vorteil zu nutzen und stellten bis Viertelende auf 64:46. Die Partie war somit vorentschieden und die vor allem am Rebound deutlich überlegenen Oberwarter sicherten sich nicht nur den 87:73-Heimsieg, sondern auch den Heimvorteil in den ersten beiden Play-off-Runden.

Balazs Tako, Coach Gunners: „Was wir heute gezeigt haben, ist nicht okay. Wir haben zwar gewonnen, aber das ist das einzige Positive, das wir gemacht haben. Wir haben viel zu tun.“

Florian Köppel, Spieler Gunners: „Es war ein schweres Spiel, wir haben nicht unseren Gunners-Basketball gespielt. Wir haben uns sehr angepasst an sie, aber wir müssen jetzt weitertun und uns auf die Play-offs vorbereiten.“

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Gratulation an Oberwart zum Sieg. Wir haben unsere Spieler geschont, da jetzt Play-off-Zeit ist und wir keine Verletzungen riskieren wollten. Aber ich denke, es war ein faires Spiel mit den Bankspielern, mehr gibt es nicht zu sagen.“

Petar Stazic-Strbac, Manager Vienna: „Gratulation an die Spieler, die heute gespielt haben, die haben wirklich das Herz am Feld gelassen. Vor allem großes Lob an Darko Bozic und Nemanja Zdravkovic. Unsere Starter haben heute eine verdiente Pause gehabt und wir freuen uns schon sehr auf die Play-offs.“

Beste Scorer: Poljak 17, Rickman 16, Cashaw und Creammer je 10 bzw. Hughes 21, Rados 11, Radakovics 8.

UBSC Raiffeisen Graz vs. Kapfenberg Bulls
97:82 (24:16, 53:41, 63:60)
Samstag, 20.00 – Raiffeisen Sportpark Graz

Die Grazer konnten in der Saison 2021/22 noch keinen Sieg gegen die Bulls einfahren. Im letzten Spiel vor den Play-offs sollte das nun gelingen, vor allem weil der UBSC mit einem Sieg noch eine theoretische Chance auf Platz drei hatte. Dementsprechend startete die Dragsic auch hochkonzentriert. Angeführt vom starken Scoring-Duo Haynes/Varner legten die Landeshauptstädter schon in Viertel eins auf 24:16 vor. Diesen Vorsprung bauten sie in Abschnitt zwei dank einer hochprozentigen Trefferquote vom Dreier auf 53:41 aus. Nach der Pause waren es die Bullen, die mit einem 11:2-Run zwischenzeitlich die Kontrolle übernahmen und bis zu den finalen zehn Minuten auf minus drei verkürzten (60:63). Dort blieb das Derby noch einige Minuten knapp, ehe Haynes aus der Distanz wieder Feuer fing und das Spiel für die Grazer entschied. Der UBSC feierte schlussendlich einen 97:82-Sieg, bleibt in der Endtabelle allerdings auf Platz vier, da die Gunners in ihrem letzten Spiel ebenfalls erfolgreich waren.

Ervin Dragsic, Coach UBSC: „Gratulation an meine Mannschaft, wir haben noch bis zur letzten Runde auf Sieg gespielt. Natürlich sind wir heute sehr zufrieden, weil wir das Derby gegen Kapfenberg gewonnen haben. Wir haben natürlich auch ausgenutzt, dass Kapfenberg ohne Grubor und Schrittwieser da war. Aber noch einmal Gratulation an meine Mannschaft und jetzt müssen wir uns gut auf die Play-offs vorbereiten.“

Damani Applewhite, Spieler UBSC: „Hart erkämpfter Sieg des Teams. Es war das letzte Spiel in der Regular Season vor den Play-offs. Wir hatten noch ein Erfolgserlebnis und können den Schwung jetzt mitnehmen.“

Michael Schrittwieser, Coach Bulls: „Gratulation an den UBSC Graz zum ersten, verdienten Derby-Sieg. Wir haben heute nicht die Leistung abgerufen, die wir können.“

Beste Scorer: Haynes 28 (12 Reb), Varner 21, Applewhite 14 bzw. Thornton 27, Scott und Krstic je 14, Matic 13.

Raiffeisen Flyers Wels vs. BK IMMOunited Dukes
73:86 (16:15, 36:41, 54:69)
Samstag, 20.00 – Raiffeisen Arena Wels

Das Spiel hatte für beide Teams eher Testspielcharakter, da es keinen Einfluss mehr auf die Endtabelle hatte. Dementsprechend wechselten beide Coaches früh durch, was sich auch am nur phasenweise vorhandenen Spielrhythmus bemerkbar machte. Viertel eins ging mit nur 16:15 an die Flyers. Im zweiten Abschnitt kam dann zumindest etwas Bewegung in das Spiel, auch wenn zahlreiche Freiwürfe auf beiden Seiten immer wieder für Unterbrechungen sorgten. Dass die Dukes mit einer 41:36-Führung in die Kabine gingen, lag vor allem daran, dass sie mit starken Drives zum Korb in dieser Phase wiederholt erfolgreich zum Abschluss kamen. Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Flyers noch einmal kurzfristig auf und eroberten sogar die Führung zurück, ehe das US-Duo Murray-Boyles/Joyce auf Seite der Klosterneuburger aufdrehte und die Dukes bis Viertelende mit 69:54 in Führung brachte. Der Vorsprung der Niederösterreicher sollte sich in Folge auch nicht mehr wesentlich ändern. Mit 86:73 ging das letzte Spiel der Regular Season an die Gäste, die sich nun im Play-down gegen die Timberwolves behaupten müssen.

Sebastian Waser, Coach Flyers: „Gratulation erstmal an Klosterneuburg und alles Gute für die Play-down-Serie. Gott sei Dank waren wir zum wichtigsten Zeitfenster der Saison komplett und gesund. Somit konnten wir die entscheidenden Spiele gewinnen und haben uns den siebten Platz erarbeitet. Wenn man jetzt wieder sieht, was bei uns in den letzten zwei Wochen wieder die Verletzten betrifft, ist es natürlich schade. Auf der anderen Seite kann man halt sagen, die zwei Spiele hatten jetzt wenig Bedeutung. Mir tut das nur leid für die Zuschauer, weil die Mannschaft eigentlich in einer sehr guten Verfassung war nach den ersten vier Spielen der Qualifikationsrunde und auch in den letzten zwei Runde davor. Für uns heißt es jetzt, gesund werden und das Team für die Play-offs fit bekommen. Aber es schaut halt alles andere als gut aus.“

Christian Von Fintel, Spieler Flyers: „Natürlich bin ich sehr enttäuscht, ich wollte unbedingt einen Sieg holen, vor allem für die Leute, die heute zur Unterstützung in die Halle gekommen sind. Das war ganz ganz wichtig. Trotzdem müssen wir das Positive mitnehmen und das war heute, dass wir es geschafft haben, diesen Negativlauf, wo wir ein bisschen auseinandergefallen sind, zu unterbinden und wir müssen genau diese Sequenzen nehmen, um mit neuer Kraft voll anzugreifen. Die volle Energie nehmen für das, auf was wir uns alle freuen, für das wir gehypt sind seit zwei Wochen. Wir haben jetzt das Derby in den Play-offs vor uns.“

Chris O´Shea, Coach Dukes: „Wir freuen uns sehr über den Sieg. In den letzten zwei Spielen ging es für uns in der Tabelle eigentlich um gar nichts, aber die Spieler wollten unbedingt gewinnen. Diese Spiele sind schon wichtig für die Spieler und das haben die letzten zwei Spiele auch gezeigt. Wir wollten natürlich mit Selbstvertrauen ins Play-down gehen und die letzten zwei Spiele haben uns das gegeben. Wir freuen uns jetzt auf die sehr spannende Serie.“

Clemens Leydolf, Spieler Dukes: „Für uns war das ein wichtiger Sieg zum Abschluss der Qualifikationsrunde. Mit Valentin Bauer haben wir leider wieder einen wichtigen Spieler verloren, ich wünsche ihm alles Gute. Der Sieg ist auch im Hinblick auf die Play-downs gegen die Timberwolves wichtig.“

Beste Scorer: Lull 22 (12 Reb), Von Fintel 19, Lamesic 14 bzw. Waldin-Mullings 22, Joyce 20, Murray-Boyles 12.

Arkadia Traiskirchen Lions vs. Vienna D.C. Timberwolves
66:58 (12:12, 25:19, 39:40)
Samstag, 20.00 – Lions Dome, Traiskirchen

Alles oder nichts, der Sieger zieht in die Play-offs ein, der Verlierer kämpft um den Klassenerhalt. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar und der Druck auf beiden Seiten groß. Dementsprechend nervös verlief auch der Spielauftakt, was sich vor allem im Abschluss zeigte. Beide Teams begeisterten dafür von Anfang an umso mehr mit Kampfgeist und harter Defense. Am Scoreboard zeigte sich das vor allem durch den niedrigen Spielstand, nach zehn Minuten lautete das Zwischenergebnis gerade einmal 12:12. Im zweiten Abschnitt ändere sich weiter wenig an der defensiven Ausrichtung der Partie, da die Löwen nun aber vor allem am Rebound ihre Überlegenheit ausspielten, konnten sie sich bis zur Pause eine 25:19-Führung erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel fanden auch die Timberwolves endlich ihren Rhythmus und gingen in Führung. In Folge war es ein Hin und Her, mit 40:39 hatten vor dem letzten Viertel aber die Wiener die Nase ganz knapp vorne. Der entscheidende Abschnitt ging in der gleichen Tonart weiter, wiederholt wechselte die Führung, erst in der letzten Minute beim Stand von 58:58 war es schließlich Lions-Forward Falzon, der für sein Löwenrudel mit einem tiefen Dreier die Weichen auf Sieg stellte. Die Traiskirchner waren nun die abgebrühtere Mannschaft, schauten nicht mehr zurück und sicherten sich den 66:58-Sieg vor begeistertem Heimpublikum.

Radomir Mijanovic, Coach Lions: „Ein großer Sieg für uns nach all den Schwierigkeiten, die wir hatten. Wir haben uns für die Play-offs qualifiziert. Wir haben die Qualifikationsrunde am letzten Platz begonnen und sind jetzt hier, das heißt wir haben am Ende sehr gut gespielt. Gratulation an die Spieler, aber auch die Timberwolves. Sie haben gekämpft, es war eine großartige Atmosphäre.“

Aaron Falzon, Spieler Lions: „Das war heute ein wirklich wichtiger Sieg für uns, wir wussten, das ist ‚do-or-die‘. Wir hatten also viel Druck. Aber wir sind rausgekommen und haben auch gekämpft, als es schwierig wurde. Wir waren bei noch vier Minuten auf der Uhr um vier hinten, aber wir haben als Team dagegengehalten, uns zurückgekämpft und gewonnen.“

Hubert Schmidt, Coach Timberwolves: „Es war ein sehr nervöses Spiel von beiden Seiten in der ersten Hälfte. Wir haben sehr gut verteidigt, aber Traiskirchen hat am Rebound dominiert. In der zweiten Halbzeit sind wir dann endlich in einen offensiven Fluss gekommen, aber im Schlussviertel war Traiskirchen einfach ein bisserl besser. Vor allem offensiv, und hat dann verdient gewonnen.“

Moritz Lanegger, Spieler Timberwolves: „Gratulation an Traiskirchen, ist natürlich eine Enttäuschung. Wir sind in das Spiel gegangen, weil wir ins Viertelfinale wollten. Jetzt heißt es, den Frust runterschlucken und uns vorbereiten für die Play-down-Serie. Es gibt viele Sachen, die wir verbessern können. Aber das ist jetzt nicht so wichtig, der Frust überwiegt.“

Beste Scorer: Falzon 25, Hollingsworth 22 (12 Reb), Gamble Jr. 7 (13 Reb) bzw. Nikolic 19, D’Angelo 12, Lanegger 10.

Swans Gmunden vs. SKN St. Pölten Basketball
20:0
Samstag, 20.00 – Volksbank Arena Gmunden

Das Spiel musste aufgrund von Corona-Fällen beim SKN abgesagt werden und wurde daher mit 20:0 für die Swans gewertet.
 

B2L-Halbfinale: Panthers stellen mit Auswärtssieg auf 1:0

Die Lopoca Panthers Fürstenfeld machen in ihrem Semifinal-Duell mit den COLDAMARIS BBC Nord Dragonz ein großen Schritt in Richtung Finale und gewinnen dank eines hervorragenden dritten Viertels und einem späten Dreier auswärts mit 80:77. Die Steirer haben somit kommendes Wochenende daheim die Chance, die Serie für sich zu entscheiden. In den beiden Play-down-Spielen des Abends geht es wesentlich weniger knapp zu. Die Mistelbach Mustangs setzen sich gegen stark ersatzgeschwächte Wörthersee Piraten mit 84:64 durch und bleiben damit im Play-down weiter ungeschlagen. Einen Sieg können auch die Pirlo Kufstein Towers verbuchen, die den Basket Flames keine Chance lassen und ihre Heimpartie mit 97:64 für sich entscheiden.

COLDAMARIS BBC Nord Dragonz vs. Lopoca Panthers Fürstenfeld
77:80 (21:18, 51:37, 61:69)
Samstag, 18.00 – Allsportzentrum Eisenstadt

Felix Jambor, Head Coach Dragonz: „Wieder mal ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt gegen Fürstenfeld, mit dem leider wieder schlechteren Ende für uns. Wir haben eine hervorragende erste Hälfte gespielt, haben uns dann leider im dritten Viertel ein Loch gegraben, aber Kompliment an meine Mannschaft, wie wir dann noch einmal zurückgekommen sind. Mit viel Einsatz und Herz und guten Plays haben wir das Spiel noch einmal gedreht und haben uns die Führung zurückgeholt. Aber dann muss man einfach Fürstenfeld gratulieren, dass sie diesen entscheidenden Dreier treffen. Aber die Serie ist noch nicht vorbei, wir werden uns gut vorbereiten und nächste Woche nach Fürstenfeld fahren und alles daransetzen, dass wir noch einmal nachhause in Allsportzentrum können, um die Serie zu entscheiden.“

Dragisa Najdanovic, Spieler Dragonz: „Die Serie steht jetzt nicht zu unseren Gunsten – 0:1. Aber nächstes Wochenende haben wir die Chance, das zu verbessern, auf 1:1 zu stellen und dann für die Entscheidungspartie in zwei Wochen sehen wir uns wieder in der Halle.“

Pit Stahl, Head Coach Panthers: „Ich denke, ein sehr intensives, ausgeglichenes Spiel mit dem etwas glücklichen Ende für uns, das wir uns aber verdient haben, da wir nach einer – aus unserer Sicht – unterirdischen ersten Halbzeit stark zurückgekommen sind und bewiesen haben, dass auch wir Ansprüche haben, dieses Serie für uns zu entscheiden.“

Adnan Hajder, Spieler Panthers: „Wir haben katastrophal angefangen, die erste Halbzeit war unglaublich schlecht. Aber es war auch ein sehr sehr gutes Spiel in der ersten Halbzeit von den Nord Dragonz. Und auch in der zweiten Halbzeit. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit doch unser Spiel gespielt. Mit Stolz. Und wir haben die richtigen Spielzüge gemacht. Gott sei Dank haben wir gewonnen. Gratuliere und Respekt an die Dragonz und bis Samstag.“

Beste Scorer: McClure 27, Cosic 14, Kolaric 9 bzw. Blatancic 24 (11 Reb), Sims Jr. 20, Hajder 15.

Mistelbach Mustangs vs. Wörthersee Piraten
84:64 (22:15, 43:32, 63:46)
Samstag, 17.00 – SPH Mistelbach

Ralph Wimmer, Assistant Coach Mustangs: „Wir haben heute phasenweise wirklich gut gespielt. Andererseits hat es Spielphasen gegeben, in denen wir die Cleverness ein bisschen vermissen haben lassen. Aber ich glaube, allemal ein verdienter Sieg. Es möge so weitergehen.“

Lukas Schrittwieser, Spieler Mustangs: „Heute kein sonderlich spektakuläres Spiel, viele Fehler auf beiden Seiten. Wörthersee haben viele Spieler gefehlt, vor allem die Schlüsselspieler und dadurch sind sie halt sehr rotationsgeschwächt zu uns gekommen. Das hat man auch gemerkt, weil die Energie hat im ganzen Spiel gefehlt. Aber im Endeffekt haben wir gewonnen und das ist wichtig.“

Aaron Mitchell, Head Coach Piraten: „Gratulation an Mistelbach, tolles Spiel von ihnen. Ich bin aber auch sehr stolz auf mein Team. Ich bin hier mit acht Spielern hergekommen und sie haben mit so viel Herz gespielt. Ich könnte nicht mehr erwarten.“

Felix Leindecker, Spieler Piraten: „Es war ein sehr hartes Spiel. Wir haben gut gekämpft, grundsätzlich können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Gratulation an Mistelbach.“

Beste Scorer: Girschik und Moschik (11 Reb) je 20, Kozina 9, Norwa 8 (11 Reb) bzw. Leindecker 19, Finzgar 18, Nuck 11.

Pirlo Kufstein Towers vs. Basket Flames
97:64 (20:11, 49:22, 64:41)
Samstag, 18.00 – Kufstein Arena

Markus Thurner, Head Coach Towers: „Danke an die ersatzgeschwächten Basket Flames für den tollen Fight heute. Wir waren heute unter dem Korb einfach überlegen und es war schön, den jungen Spielern Einsatzzeit geben zu können.“

Renaldo O’Neal, Head Coach Flames: „Mit dem Osterturnier in Wien war es für uns diese Woche nicht möglich zu trainieren, aber Gratulation an Kufstein zum Sieg und ich wünsche ihnen alles Gute für den Rest der Saison.“

Mario Gatto, Präsident Flames: „Gratulation an Kufstein, bei uns hat es sicher nicht an der Anreise gelegen. Wir waren irgendwie einfach nicht ‚ready‘ zu kämpfen. Ich sehe da sehr viel Arbeit auf die Trainer und auf jeden einzelnen Spieler zukommen. Dafür haben wir in der Offseason ja genug Zeit. Ich hoffe, dass es im nächsten Spiel gegen Klagenfurt ein bisschen besser wird.“

Beste Scorer: Bozak 22, Diaz 19, Thaler 18 bzw. Lovrin 22, Heinrich 12, Selimovic 10 (12 Reb).
 

BK IMMOunited Dukes souverän in Wels

Für beide Teams war die abschließende Begegnung der Qualifikationsrunde eine Art Generalprobe für die bevorstehende Playoff- bzw. Playdown-Serie. Letztlich holten die BK IMMOunited Dukes einen klaren Sieg über Wels und sammelten damit noch einmal eine Portion Selbstvertrauen vor den anstehenden Playdown-Spielen gegen die Vienna D.C. Timberwolves.
Entsprechend der Bedeutung des Spiels war auch das Niveau in den ersten Minuten eher mäßig und gegen Viertelmitte hieß es 6:6. Zumindest kann man den ausgeglichenen und damit spannenden Spielverlauf positiv hervorheben, wobei auf Seiten der Dukes vor allem Mullings mit neun Punkten nach den ersten zehn Minuten leistungsmäßig herausragte. Die Welser entschieden den ersten Abschnitt schließlich mit 16:15 knapp für sich.

Auch in der Anfangsphase des zweiten Viertels haderten beide Teams mit ihren Chancen, so gelangen den Klosterneuburgern in fünf Minuten aber immerhin neun Punkte, den Flyers hingegen nur drei. Die nun gewonnene Führung bauten die Dukes dank einer soliden Mannschaftsleistung in der Folge auf 33:22 aus und waren im Gegensatz zu Wels voll im Spiel angekommen. Die einberufene Auszeit half den Gastgebern aber dabei, die Lücke bis zur Halbzeit zu verkleinern – Pausenstand: 36:41.

Die zweite Halbzeit begann für die Klosterneuburger mit einem Schocker, denn mit Valentin Bauer schied der Top-Assistgeber verletzt aus, was vor allem im Hinblick auf die Playdowns ein herber Rückschlag sein könnte. Das ging an den Dukes nicht spurlos vorüber, denn prompt eroberten die Flyers mit einem 6:0-Run die Führung zurück. Doch die Gäste fanden aus diesem kurzen Zwischentief schnell heraus und lagen nach fünf Minuten mit 51:46 wieder voran. Dann folgte allerdings eine weitere Schwächung der Dukes, denn nach seinem fünften Foul war der Arbeitstag auch für James Murray-Boyles vorzeitig beendet. Aber sie behielten trotzdem die Oberhand, dominierten das Geschehen und setzten sich bis zur Viertelsirene auf 69:54 ab.

Mit diesem hohen Vorsprung im Rücken konnten sich die Klosterneuburger im Schlussabschnitt aufs Verwalten beschränken. Das taten sie in souveräner Manier, spielten den Sieg sicher nach Hause und gewannen letztlich verdient.

Clemens Leydolf, Spieler der Dukes: „Für uns war das ein wichtiger Sieg zum Abschluss der Qualifikationsrunde. Mit Valentin Bauer haben wir leider wieder einen wichtigen Spieler verloren, ich wünsche ihm alles Gute. Der Sieg ist auch im Hinblick auf die Playdowns gegen die Timberwolves wichtig.“

Raiffeisen Flyers Wels vs. BK IMMOunited Dukes 73:86 (16:15, 20:26, 18:28, 19:17)

Werfer Dukes: Mullings 22, Joyce 20, Murray-Boyles 12, Blazevic 11, Jakubowski 9, Oikonomopoulos 8, Bauer 2, Leydolf 2
Werfer Flyers: Lull 22, Von Fintel 19, Lamesic 14, D. Tepic 5, G. Tepic 5, Delaney 4, Razdevsek 4

 
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BK IMMOunited Dukes

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16.04.2022

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