Die Damen des TSV Raiffeisen Hartberg eilten in der AVL Women-Relegationsrunde zum nächsten Sieg, ließen SU Inzing beim 3:0 (25:15, 25:13, 25:12) keine Chance und führen mit dem Punktemaximum die Tabelle an.
Erster Verfolger ist der zweite Erstligist, UNIONvolleys Bisamberg. Im zweiten Sonntagsspiel setzte sich ASKÖ Volksbank Purgstall (3.) gegen Schlusslicht ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt/2 3:2 (25:20, 25:23, 24:26, 23:25, 15:6) durch.
In der Relegation der AVL Men stand an diesem Wochenende nur eine Begegnung auf dem Programm. Raiffeisen VC Wolfurt zog im Duell mit TSV Raiffeisen Hartberg 1:3 (18:25, 16:25, 25:23, 17:25) den Kürzeren. Die Steirer schlossen zu Tabellenführer hotVolleys Wien auf. Hypo Tirol Volleyballteam hat als Dritter bei einem Spiel weniger bereits sieben Punkte Rückstand auf die Top-2.
AVL Men-Relegationsrunde
20.03.: Raiffeisen VC Wolfurt vs. TSV Raiffeisen Hartberg 1:3 (18:25, 16:25, 25:23, 17:25)
AVL Women-Relegationsrunde
20.03.: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt/2 3:2 (25:20, 25:23, 24:26, 23:25, 15:6)
20.03.: TSV Sparkasse Hartberg vs. SU Inzing 3:0 (25:15, 25:13, 25:12)
AVL Men: Aich/Dob, Amstetten und Graz buchen Halbfinalticket
SK Zadruga Aich/Dob, VCA Amstetten NÖ und auch Titelverteidiger UVC Holding Graz zogen Samstagabend ins Halbfinale der Austrian Volley League Men ein. Der frischgebackene ÖVV-Cupsieger Union Raiffeisen Waldviertel war bereits vor zwei Wochen in die zweite Playoffrunde aufgestiegen.
Aich/Dob schlug in der JUFA-Arena VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:20, 25:18, 25:18). Die Bleiburger traten wesentlich souveräner auf als im ersten Duell der „Best-of-3“-Serie am vergangenen Mittwoch. In Klagenfurt hatten die Außenseiter beinahe einen fünften Satz erzwungen. „Es war eine Steigerung zu erkennen, aber da ist noch viel Luft nach oben. Das Positive ist jedenfalls, dass wir in zwei Spielen das Halbfinale erreicht haben“, resümierte Aich/Dobs Sportdirektor Martin Micheu.
Der Halbfinalgegner der Bleiburger heißt VCA Amstetten NÖ. Die Mostviertler rangen TJ Sokol V/Post SV Wien ohne ihren verletzten Topangreifer Milutin Pavicevic 3:2 (25:21, 26:28, 20:25, 27:25, 15:12) nieder. Im vierten Satz stand Amstetten bereits mit dem Rücken zur Wand, musste sogar einen Matchball abwehren. Am Mittwoch in Wien hatte der Favorit noch klar mit 3:0 die Oberhand behalten. „Wir können froh sein, dass wir durchgekommen sind, denn Sokol war die bessere Mannschaft – vor allem im taktischen Bereich. Es spricht aber für uns, dass wir die Partie noch drehen konnten“, zeigte sich VCA-Sportdirektor Michael Henschke erleichtert. Nach einer schwierigen Woche wegen der Verletzung von Pavicevic sei dieser Sieg „Balsam für die Seele“.
Meister Graz gewann das entscheidende dritte Viertelfinalduell mit UVC Weberzeile Ried im Raiffeisen Sportpark 3:1 (25:17, 23:25, 25:14, 25:22) und drehte so die Serie. Vor einer Woche hatten die Innviertler vorgelegt, Mittwochabend die Steirer ausgeglichen. Graz bekommt es im Halbfinale (best-of-5) mit Union Waldviertel zu tun. „Der Sieg im ersten Spiel war ein schöner Erfolg, leider hat aber unsere Gesamtleistung nicht zum Aufstieg gereicht“, bilanzierte Ried-Coach Dominik Kefer.
Beide Semifinalserien starten am kommenden Samstag.
In der AVL Women finden coronabedingt an diesem Wochenende ausschließlich Spiele aus der Relegationsrunde statt. TSV Sparkasse Hartberg feierte bei ASKÖ Volksbank Purgstall einen 3:0 (25:20, 28:26, 25:17)-Sieg und ist auf Kurs Klassenerhalt. Am Sonntag empfängt der Erstligist SU Inzing. „Für uns sind das die entscheidenden Spiele gegen ambitionierte Teams aus der zweiten Liga. Wir wissen um unsere Stärken und werden wieder entschlossen auftreten“, verspricht Hartberg-Libera Martina Weiß. Das zweite AVL-Team in der Relegation, UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn, gab sich Samstagnachmittag bei ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt/2 keine Blöße, siegte 3:0 (25:22, 25:17, 25:19).
In der AVL Men-Relegationsrunde gastiert TSV Raiffeisen Hartberg Sonntagnachmittag bei Raiffeisen VC Wolfurt. „Wir werden wieder fokussiert zu Werke gehen und den Gegnern unser druckvolles Spiel aufzwingen“, so TSV-Kapitän Maximilian Steinböck. Die Steirer würden im Falle eines Sieges in drei oder vier Sätzen mit Tabellenführer hotVolleys Wien gleichziehen.
AVL Men-Viertelfinale (best-of-3)
12.03.: UVC Weberzeile Ried vs. UVC Holding Graz 3:1 (24:26, 25:16, 25:23, 25:22)
16.03.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. SK Zadruga Aich/Dob 1:3 (20:25, 19:25, 25:20, 27:29)
16.03.: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. VCA Amstetten NÖ 0:3 (18:25, 23:25, 20:25)
16.03.: UVC Holding Graz vs. UVC Weberzeile Ried 3:0 (25:20, 25:21, 27:25)
19.03.: SK Zadruga Aich/Dob vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:20, 25:18, 25:18)
19.03.: VCA Amstetten NÖ vs. TJ Sokol V/Post SV Wien 3:2 (25:21, 26:28, 20:25, 27:25, 15:12)
19.03.: UVC Holding Graz vs. UVC Weberzeile Ried 3:1 (25:17, 23:25, 25:14, 25:22)
Relegation
20.03., 14:00: Raiffeisen VC Wolfurt vs. TSV Raiffeisen Hartberg
AVL Women-Relegationsrunde
18.03.: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. TSV Sparkasse Hartberg 0:3 (20:25, 26:28, 17:25)
19.03.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt/2 vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn 0:3 (22:25, 17:25, 19:25)
20.03., 14:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt/2
20.03., 16:00: TSV Sparkasse Hartberg vs. SU Inzing
VCA Amstetten NÖ fixiert mit Fünf-Satz-Thriller Einzug ins Semifinale
Der VCA Amstetten NÖ steht unter den besten vier Mannschaften der Austrian Volley League 2021/22. Die Niederösterreicher fixierten in einem eng umkämpften zweiten Spiel der Best-Of-Three-Serie des Viertelfinales den Einzug in die nächste Runde mit einem 3-2 Erfolg gegen TJ Sokol V aus Wien. Für die Mostviertler war es eine wahre Achterbahnfahrt, denn nach der Satzführung folgten zwei verlorene Durchgänge und am Ende des vierten Satzes mussten sie sogar einen Matchball abwehren, ehe sie nach einer Spielzeit von über zwei Stunden noch mit 25-21, 26-28, 20-25, 27-25 und 15-12 als Sieger vom Platz gingen.
„Da hatten wir heute Glück gehabt. Wir können froh sein, dass wir durchgekommen sind, denn Sokol war die bessere Mannschaft. Vor allem im taktischen Bereich waren wir nicht auf dem Niveau unseres Gegners, es spricht aber dann schon für uns, dass wir die Partie noch drehen konnten und so den Aufstieg fixieren konnten“, berichtete VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach dem Spiel, welches gut für seine Mannschaft begann.
Nach einem ausgeglichenen Start fand der VCA vor heimischer Kulisse in der Johann-Pölz-Halle in der finalen Phase des ersten Durchgangs einen guten Rhythmus und erarbeitete sich fünf Satzbälle. Den dritten nutzte Topscorer Aleksander Veselinovic und stellte auf 1-0 für die Hausherren. Im zweiten Satz konnten sie sich aber nicht mehr freispielen, waren immer gleichauf mit den Gästen aus Wien. Beim Stand von 24-24, Sokol hatte erfolgreich einen Satzball abgewehrt, servierte ein Wiener Spieler das Netzband an. Von diesem abgelenkt fiel der Ball auf die Seitenlinie, was ein Ass und Satzball für die Gäste bedeutete. Aber erst ihren dritten Satzball nützten sie zum 1-1 Ausgleich.
Sokol holte dann auch gleich noch den dritten Satz mit 20-25 und war auch im vierten Durchgang schon vorne. Doch mit einer Kampfleistung spielte sich der VCA zurück in die Partie, wehrte sogar einen Matchball der Wiener ab und glich die Partie nochmals aus. Im entscheidenden fünften Durchgang ging es dann wild hin und her, die Mostviertler vergaben einen Zwei-Punkte-Vorsprung, wenig später gelang dieses Kunststück aber auch den Wienern. Mit vier Punkten in Folge sorgte der VCA dann für die Entscheidung in der Partie und gewann mit 15-12.
„Nach einer schwierigen Woche mit der Verletzung unseres Topangreifers, der schon vierte langfristige Ausfall in unserem Kader, ist dieser Sieg Balsam für die Seele. Wir haben sicher nicht unsere beste Leistung abgerufen, aber haben uns wieder in die Partie zurückgebissen und gewonnen. Jetzt steht eine Woche Erholung am Programm, ehe es mit der Halbfinalserie weitergeht“, erklärte Henschke.
Die Niederösterreicher treffen dort auf SK Zadruga Aich/Dob, die sich im kärntnerischen Viertelfinalduell gegen die Wörther-See-Löwen aus Klagenfurt mit 2-0 durchsetzten. Die Halbfinalserie wird dann im Modus Best-Of-Five gespielt.
Austrian Volley League – Viertelfinalplayoff
VCA Amstetten NÖ – TJ Sokol V Wien 3 – 2
25-21, 26-28, 20-25, 27-25, 15-12
Bereits gespielt:
TJ Sokol V Wien – VCA Amstetten NÖ 0 – 3
18-25, 23-25, 20-25
Topscorer: Ecker (12), Käfer, Morgunov (je 9) bzw. Veselinovic (19), Czyzowski (16), Deshane (12)
VCA mit Gesamtscore von 2-0 im Semifinale
Presseinfo
Austrian Volley League Men
Austrian Volley League Women
ÖVV
VCA Amstetten NÖ
20.03.2022





