Meister UVC Holding Graz hat in der AVL Men-Viertelfinalserie gegen UVC Weberzeile Ried ein Entscheidungsspiel erzwungen, glich Mittwochabend im Raiffeisen Sportpark durch einen 3:0 (25:20, 25:21, 27:25)-Heimsieg – live in ORF SPORT + – in der „Best-of-3“-Serie aus. Zum Showdown kommt es am Samstag.
„Auch wenn wir heute nicht als Sieger vom Platz gehen konnten“, gibt sich Ried-Mittelblocker Conal McAinsh kämpferisch, „ist es noch nicht vorbei! Am Samstag haben wir erneut die Chance, die Grazer in die Knie zu zwingen!“
Während Graz ausgleichen konnte, brachten sich Vizemeister SK Zadruga Aich/Dob und Cupfinalist VCA Amstetten NÖ auf Halbfinalkurs. Die Bleiburger behielten im ersten Viertelfinalduell bei VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:1 (25:20, 25:19, 20:25, 29:27) die Oberhand. Wie das Ergebnis widerspiegelt, hatte der Favorit aber eine harte Nuss zu knacken.
„Unsere Spieler haben gegen dieses Top-Team eine wirklich starke Leistung gezeigt, im vierten Satz hatten wir mehrere Satzbälle. Schade, dass wir sie nicht in einen fünften gezwungen haben… Ihr Libero war richtig stark, insgesamt ist uns Aich/Dob natürlich physisch überlegen, aber heute waren wir knapp dran. Unser Ziel muss es sein, sie auswärts noch einmal richtig so zu fordern. Vielleicht gelingt es, unsere Kärntner Kollegen noch einmal nervös zu machen“, freute sich WSL-Sportdirektorin Karin Frühbauer über eine starke Performance ihrer jungen Truppe. Und fügte an: „Die Stimmung in der Halle war wirklich gut, das hat richtig Spaß gemacht!“
Recht souverän löste Amstetten seine Aufgabe bei TJ Sokol V/Post SV Wien. Die Mostviertler benötigten drei Sätze (25:18, 25:23, 25:20), um sich den ersten Matchball am Samstag in ihrer Heimhalle zu sichern. Allerdings verletzte sich Topangreifer Milutin Pavicevic nach wenigen Punkten am Knie. „Mit dem Auftritt können wir sehr zufrieden sein, aber natürlich überschattet der Ausfall von Pavicevic den Sieg“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Natürlich müsse man abwarten, „aber das hat nicht gut ausgesehen und damit droht der vierte längere Ausfall eines Spielers in diesem Jahr“, so Henschke besorgt.
Sokol-Libero und -Kapitän Florian Weikert sieht Luft nach oben: „Wenn wir die Eigenfehler abstellen können, dann schaffen wir es, sie auch zu Hause zu schlagen. Noch dazu spielt uns – auch wenn wir uns das natürlich nicht gewünscht haben – in die Karten, dass sich ihr bester Spieler verletzt hat. Ich möchte ihm an dieser Stelle gute Besserung wünschen. Wir geben auf alle Fälle nicht auf und haben definitiv noch Chancen, aufzusteigen.“
AVL Men-Viertelfinale (best-of-3)
12.03.: UVC Weberzeile Ried vs. UVC Holding Graz 3:1 (24:26, 25:16, 25:23, 25:22)
16.03.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. SK Zadruga Aich/Dob 1:3 (20:25, 19:25, 25:20, 27:29)
16.03.: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. VCA Amstetten NÖ 0:3 (18:25, 23:25, 20:25)
16.03.: UVC Holding Graz vs. UVC Weberzeile Ried 3:0 (25:20, 25:21, 27:25)
19.03., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
19.03., 19:00: VCA Amstetten NÖ vs. TJ Sokol V/Post SV Wien
falls erforderlich
19.03., 20:00: UVC Holding Graz vs. UVC Weberzeile Ried
20.03., 18:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
20.03., 17:00: VCA Amstetten NÖ vs. TJ Sokol V/Post SV Wien
bereits im Halbfinale
Union Raiffeisen Waldviertel
Relegation
19.03., 17:00: SSV HIB Liebenau vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn
19.03., 19:00: hotVolleys Wien vs. Hypo Tirol Volleyballteam VERSCHOBEN
20.03., 14:00: Raiffeisen VC Wolfurt vs. TSV Raiffeisen Hartberg
Klarer 3-0 Erfolg zum Playoff-Auftakt für VCA Amstetten NÖ
Mit einem Auswärtssieg stellte der VCA Amstetten NÖ Viertelfinalduell der Austrian Volley League Men gegen TJ Sokol V aus Wien auf 1-0 in der Best-Of-Three-Serie. Die Niederösterreicher, die als drittbeste Mannschaft in das Playoff starteten, siegten mit 25-18, 25-23 und 25-20 nach einer Stunde und 22 Minuten und können am Samstag vor heimischer Kulisse das Halbfinalticket schon lösen.
„Mit dem Auftritt können wir sehr zufrieden sein, aber natürlich hat die Verletzung von Diagonalangreifer Milutin Pavicevic den Sieg überschattet“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Denn nach erst wenigen gespielten Punkten verletzte sich der Montenegriner am Knie. „Wir werden das sofort ärztlich durchchecken lassen, aber das hat nicht gut ausgesehen und damit droht der vierte längere Ausfall eines Spielers in diesem Jahr“, fügte Henschke an.
Sportlich bestand sein Team in Wien. Trotz der Verletzung des Topscorers der letzten Wochen konnten die Mostviertler über weite Strecken hinweg das Match dominieren. Schon im ersten Satz erarbeiteten sie sich zur Mitte durch starke Aufschläge einen Punktevorsprung, den sie bis zum Ende auf 25-18 ausbauten.
Der zweite Durchgang verlief dann ausgeglichener, vor allem zur Satzmitte waren die Amstettner fehleranfällig, brachten sich aber mit gutem Kampfgeist wieder ins Spiel zurück und stellten mit 25-23 auf 2-0 nach Sätzen. Im dritten Durchgang entwickelte sich dann ein munterer Schlagabtausch, wo aber die Gäste aus dem Mostviertel im Finale abgeklärter agierten und sich fünf Matchbälle sicherten. Den zweiten verwandelte Aleksander Veselinovic, der mit 19 Punkten insgesamt der Topscorer der Partie war.
Am Samstag um 19:00 Uhr findet das zweite Spiel der Serie in der Johann-Pölz-Halle statt. Gewinnen die Mostviertler, dann ist ihnen der Einzug unter die vier besten Teams Österreichs sicher.
Austrian Volley League – Viertelfinalplayoff
TJ Sokol V Wien – VCA Amstetten NÖ 0 – 3
18-25, 23-25, 20-25
Topscorer: Ecker (12), Käfer, Morgunov (je 9) bzw. Veselinovic (19), Czyzowski (16), Deshane (12)
VCA Amstetten NÖ – TJ Sokol V Wien
19/03/2022 19:00 Uhr
Johann-Pölz-Halle, Amstetten
Falls nötig:
VCA Amstetten NÖ – TJ Sokol V Wien
20/03/2022 17:00 Uhr
Johann-Pölz-Halle, Amstetten
Presseinfo
Austrian Volley League Men
ÖVV
VCA Amstetten NÖ
16.03.2022





