Das DenizBank AG VL Women-Wochenende wird am Freitag mit einem ORF Sport+-Livespiel eröffnet: STEELVOLLEYS Linz-Steg und PSV VBG Salzburg bestreiten in der Johann-Pölz-Halle Amstetten das Topmatch der 14. Runde. Die ersten Verfolger von Tabellenführer UVC Holding Graz haben jeweils neun von elf Spielen gewonnen, Linz-Steg konnte allerdings drei Punkte mehr sammeln.
„In Amstetten fühlen wir uns traditionell sehr wohl. Ein Großteil unserer Spielerinnen hat hier 2019 den ersten Meistertitel für Linz-Steg geholt. Den speziellen Charakter eines TV-Spiels kennen wir mittlerweile gut und wir sollten damit keine Probleme haben. Im Zentrum muss unsere eigene Leistung stehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einer guten Perfomance alle Teams in der Liga schlagen können. Das wollen wir am Freitag auch gegen die starken Salzburgerinnen zeigen“, erläutert STEELVOLLEYS-Coach Roland Schwab.
Als Schlüssel zum Erfolg sieht Schwab die Service-, Block- und Verteidigungsleistung: „Salzburg spielt variantenreich und kann auf allen Positionen konstant punkten. Das wollen wir so gut wie möglich unterbinden und daraus Chancen generieren.“ Die Linzerinnen überließen nichts dem Zufall und bereiteten sich bereits die vergangenen Tage in der Johann-Pölz-Halle vor. „Wir freuen uns über die offenen Türen in Amstetten und nutzen das natürlich gerne. An das Spiel in einer sehr hohen Halle muss man sich immer erst neu gewöhnen, um alle Vorteile ausnützen zu können“, so Schwab.
Auch die PSV VBG-Girls fiebern dem TV-Livespiel entgegen, sehen es auch als Anerkennung ihrer Leistungen in Corona-Zeiten. „Die bisherige Saison hat sehr viel Kraft, Fleiß und Konzentration in allen Bereichen gefordert. Man merkt im täglichen Training“, erklärt Salzburg-Trainer Ulrich Sernow, „dass alle Spielerinnen teilweise über ihre Belastungsgrenze gegangen sind. Mit Platz drei stehen wir vor der kurzen Weihnachtspause sehr gut da und wollen in Amstetten nochmal alles geben, um gegen dieses Topteam ein gutes Ergebnis zu erreichen.“
Alle Spielerinnen seien einsatzbereit und freuen sich auf das Duell mit dem Titelfavoriten. „Das wir eine tolle Mannschaft haben, die einen sehr attraktiven Volleyball spielen kann, haben wir in den vergangenen Wochen oft gezeigt“, so Sernow. Und Kapitänin Paige Hill ergänzt: „An solchen Spielen kann unser Team wachsen und sich weiterentwickeln!“
Leader Graz empfängt VC Tirol
Die weiteren vier Partien der 14. Runde stehen am Samstag auf dem Programm. Tabellenführer UVC Graz empfängt im Raiffeisen Sportpark VC Tirol (6.). Der Papierform nach eine klare Sache, aber die Murstädterinnen haben ein stressiges Programm hinter sich, waren Mittwochabend in Istanbul im CEV Challenge Cup-Einsatz. Erst Freitag geht es wieder zurück in die Heimat. „Es wird sicherlich kein einfaches Spiel. Die Strapazen in dieser Woche sind hoch und wir spüren sie, aber wir wollen im letzten Spiel des Jahres noch einmal alle Kräfte mobilisieren und drei Punkte holen“, stellt Graz-Kapitänin Eva Dumphart klar.
Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post (4.) ist zu Hause gegen ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt (7.) gefordert, TI-abc-fliesen-volley (5.) im Duell mit Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz (8.) Favorit. Schlusslicht UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn fordert im Kellerderby TSV Sparkasse Hartberg (9.). Der Aufsteiger konnte erst einen Punkt einfahren, die Steirerinnen hingegen neun. Auswärts setzten sie sich in vier Sätzen durch.
DenizBank AG VL Women, 14. Runde
18.12., 17:55: ASKÖ Steelvolleys Linz/Steg vs PSV VBG Salzburg
19.12., 16:30: SG VB NÖ Sokol/Post vs ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
19.12., 16:30: TI-abc-fliesen-volley vs SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
19.12., 18:00: UVC Holding Graz vs VC Tirol
19.12., 19:30: TSV Sparkasse Hartberg vs SG UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn
Union Waldviertel ringt in MEVZA League Calcit Kamnik nieder
Union Raiffeisen Waldviertel konnte in der MEVZA League mit einem Sieg in Slowenien bei Calcit Volley Kamnik Selbstvertrauen tanken. Die „Nordmänner“ feierten einen 3:2 (25:23, 18:25, 25:21, 15:25, 15:12)-Auswärtserfolg und verteidigten so Platz vier. URW hält bei acht Punkten aus sechs Spielen, Verfolger Kamnik bei sechs aus fünf. An der Spitze steht Titelverteidiger ACH Volley Ljubljana vor Merkur Maribor und Zadruga Aich/Dob.
Die Stats aus Sicht der Gastgeber: Topscorer Timotej Gal Kos (14), Mitja Gasparini und Jan Klobucar (je 11) bzw. Marek Sulc (17), Maciej Borris (13) und Artur Vincelovic (8). Matchanalyse: Angriffspunkte 53 zu 44, Asse 8 zu 4, Blockpunkte 9 zu 13 und Eigenfehler 37 zu 36.
Union Waldviertel darf schon fürs Final Four planen. Denn das MEVZA Executive Committee gab bekannt, dass das Finalturnier zum zweiten Mal in Folge in der Stadthalle Zwettl über die Bühne gehen wird. Termin ist der 27. und 28. Februar.
MEVZA League-Hauptrunde
15.12.: UVC Holding GRAZ (AUT) vs ACH Volley LJUBLJANA (SLO) 0.3 (18.25, 23.25, 20:25)
16.12.: OK Calcit KAMNIK (SLO) vs Union Raiffeisen WALDVIERTEL (AUT) 2:3 (23:25, 25:18, 21:25, 25:15, 12:15)
19.12., 19:00: SK Zadruga AICH/DOB (AUT) vs HAOK Mladost ZAGREB (CRO)
20.12., 17:00: Union Raiffeisen WALDVIERTEL (AUT) vs OK Calcit KAMNIK (SLO)
Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.
17.12.2020