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Während der Sport aktuell weitestgehend zum Stillstand gezwungen ist, geht es in der bet-at-home Basketball Superliga aktuell Schlag auf Schlag: Am Donnerstag steigt die siebente Runde, die aufgrund der COVID19-Situation bei den Kapfenberg Bulls und dem SKN St. Pölten Basketball erneut nur drei Spiele umfasst. Während die BK IMMOunited Dukes dabei gegen die Vienna D.C. Timberwolves weiterhin ungeschlagen bleiben wollen, geht es für die UNGER STEEL Gunners Oberwart beim BC GGMT Vienna darum, in die Spur zu finden. Unterdessen will sich der UBSC Raiffeisen Graz live auf SKY Sport Austria bei den Swans Gmunden für die Niederlage im Cup-Achtelfinale revanchieren.

Nach zwei Siegen in Folge geht der UBSC Raiffeisen Graz mit viel Selbstvertrauen ins SKY-Livespiel am Donnerstag (19 Uhr) gegen die Swans Gmunden. Nach dem Comeback-Sieg gegen Wels legten die Steirer zuletzt bei den Traiskirchnern nach. Jetzt soll die gute Form gegen Gmunden bestätigt werden – und die Revanche für die Cup-Niederlage für wenigen Wochen gelingen. Ob Neuzugang Josip Popic, der Österreich bereits mit 16 verlassen hat, um in Kroatien bei Top-Adressen wie Cibona und Cedevita ausgebildet zu werden, bereits dabei sein kann, ist offen. Die Freigabe für den 22-jährigen Center (2,10 Meter) ist noch nicht eingetroffen. Ob der UBSC mit oder ohne Popic antritt: Gmunden will sich gegen Graz nach der schwachen Leistung zuletzt im Oberösterreich-Derby auf jeden Fall rehabilitieren.

Auf Rehabilitation sind auch die UNGER STEEL Gunners Oberwart aus. Der schwache Saisonstart, der bisher nur einen Saisonsieg einbrachte, hat bei den Burgenländern Spuren hinterlassen – und erneut zu Kaderänderungen geführt. So wird Freddie McSwain – auch wegen einer Knieverletzung – von US-Boy Nigel Pruitt, der auch einen deutschen Pass besitzt, ersetzt. Außerdem kehrt Lawrence Alexander, der die Gunners im Vorjahr als Topscorer anführte, ins Team zurück. Der Guard befindet sich derzeit aber noch in Quarantäne, nachdem er eine COVID19-Infektion im Gepäck hatte. Gegen den BC GGMT Vienna wird am Donnerstag (19 Uhr) jedenfalls eine klare Leistungssteigerung notwendig sein. Die Hauptstädter finden von Woche zu Woche besser zusammen – und können womöglich gegen Oberwart auch schon auf ihren Neuzugang Alex Robinson zurückgreifen. Der US-Pointguard könnte seine Arbeitsgenehmigung rechtzeitig erhalten.

Neuzugänge haben auch die BK IMMOunited Dukes und die Vienna D.C. Timberwolves vor ihrem Duell am Donnerstag (19 Uhr) zu verzeichnen. Beide Teams bedienten sich bei den Mistelbach Mustangs, die nach dem Wechsel in den Spitzensport aus der Basketball Zweite Liga ausgestiegen sind: Die Klosterneuburg holten Melchior König vom Kooperationspartner zurück, die Wiener verpflichteten Elias Wlasak. An den Kräfteverhältnissen im Donau-Derby ändert natürlich keiner dieser Transfers etwas: Die Dukes gehen als ungeschlagener Tabellenführer und klarer Favorit ins Spiel, in dem die Timberwolves nur überraschen können. Auch, weil die Personalsituation angespannt ist. Vor allem der Ausfall von Spielmacher und Topscorer Jakob Szkutta schmerzt Head Coach Hubert Schmidt.

UBSC Raiffeisen Graz vs. Swans Gmunden
Donnerstag, 19 Uhr – Raiffeisen Sportpark, Graz
live auf SKY Sport Austria

Ervin Dragsic, Head Coach Graz:
„Die Siege gegen Wels und Traiskirchen sollten Selbstvertrauen gegeben haben. Jetzt wollen wir auch gegen Gmunden gewinnen.“

Michael Fuchs, Manager Graz: „Die Cup-Niederlage gegen Gmunden schmerzt zugegebenermaßen nach wie vor. Daher wollen wir uns revanchieren.“

Anton Mirolybov, Head Coach Gmunden: „Es ist gut, dass wir nach dem schlechten Spiel gegen Wels gleich wieder am Feld stehen. Graz ist ein sehr schwer zu bespielender Gegner. Wir müssen uns darauf fokussieren, unser Spiel auf beiden Enden des Courts durchzuziehen.“

Daniel Friedrich, Spieler Gmunden: „Wir wollen nach der enttäuschenden Performance im Derby wieder zu unserem Spiel finden. Defensiv müssen wir uns steigern, offensiv besser exekutieren und wieder Teambasketball zeigen.“

BK IMMOunited Dukes vs. Vienna D.C. Timberwolves
Donnerstag, 19 Uhr – Dukes Castle, Klosterneuburg
live auf skysportaustria.at/live

Damir Zeleznik, Head Coach Klosterneuburg: „Nachdem wir jetzt zehn Tage Pause hatten, müssen wir versuchen, schnell zu unserem Spiel zu finden. Wir werden die Timberwolves auf keinen Fall unterschätzen und müssen 40 Minuten konzentriert spielen, um unsere weiße Weste zu verteidigen.“

Hubert Schmidt, Head Coach Timberwolves: „In Klosterneuburg hängen die Trauben für uns nicht nur wegen der Ausfälle hoch. Wir wollen das Spiel nützen, um uns in einigen Details zu verbessern.“

Philipp D’Angelo, Spieler Timberwolves: „Nach der klaren Niederlage in der letzten Runde wollen wir wieder in die Spur finden und unseren Gameplan besser umsetzen.“

Personelles: Bei den Dukes fällt Christoph Leydolf aus, dafür steht Melchior König wieder im Team. Peter Hofbauer (rekonvaleszent), Jakob Szkutta und David Rados fallen bei den Timberwolves aus. Lukas Hofer und Lukas Ringhofer sind fraglich. Elias Wlasak wechselt nach dem Rückzug von Mistelbach zu den Timberwolves.

BC GGMT Vienna vs. UNGER STEEL Gunners Oberwart
Donnerstag, 19 Uhr – Hallmann Dome, Wien
live auf skysportaustria.at/live

Luigi Gresta, Head Coach Vienna: „Es steht uns ein Heimspiel gegen eine nicht zu unterschätzende, starke Mannschaft bevor. Wir müssen uns weiterhin stetig steigern, genau wie wir es in den vergangenen 15 Tagen getan haben. Das Spiel wird nicht einfach werden, aber ich bin positiver Dinge.“

Petar Stazic, Manager Vienna:
„Der vorletzte Tabellenplatz der Gunners darf uns auf keinen Fall täuschen. Es wird ein hartes Spiel gegen eine gute Mannschaft und wir müssen von der ersten Sekunde an bereit sein.“

Horst Leitner, Head Coach Oberwart: „Wir hoffen, dass unser Spiel wie angesetzt stattfindet. Wir müssen als Team zueinander finden. Daran arbeiten wir hart. Wien ist ein großer Prüfstein mit großen Ambitionen.“

Sebastian Käferle, Spieler Oberwart
: „Wir haben uns gut auf BC Vienna vorbereitet. Es wird wieder ein schwieriges Spiel. Wien hat eine sehr gute Mannschaft mit guten neuen Spielern. Da müssen wir über 40 Minuten die Konzentration hoch halten. Wir möchten unseren zweiten Saisonsieg einfahren. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.“

Personelles:
Alex Robinson könnte erstmals für den BC Vienna spielen. Bei den Gunners feiert Neuzugang Nigel Pruitt sein Debüt. Rückkehrer Lawrence Alexander befindet sich nach einem positiven COVID19-Test in Quarantäne.
 


 
Wolves zu Gast beim Tabellenführer
In der 7. Runde der bet-at-home Basketball Superliga steht für die Vienna D.C. Timberwolves am Donnerstag der kurze Trip zu den BK IMMOunited Dukes nach Klosterneuburg auf dem Programm.

Tip-off beim in der Meisterschaft ungeschlagenen Tabellenführer ist um 19 Uhr. Zuschauer sind weiterhin keine erlaubt, das Spiel ist auf www.skysportaustria.at/live zu sehen.

Die Wolves ergänzen vor dieser Partie ihren Kader mit Elias Wlasak.

Kein Unbekannter
Der 20-Jährige spielte zuletzt in der B2L bei den Mistelbach Mustangs, die sich wegen der Umstellung der Covid-Maßnahmen auf Spitzensport aus dem Bewerb zurückzogen.

Wlasak war U18-Nationalspieler, stammt von unserem Kooperationspartner UDW Alligators und trainierte im Zuge dieser Kooperation bereits in der letzten Saison regelmäßig mit den Wolves.

“Ich freue mich, so schnell einen neuen Verein gefunden zu haben. Die Wolves waren meine erste Option, da ich die Qualitäten des Trainerteams und alle Spieler sehr gut kenne”, sagt der Forward.

“Die Anfrage von Eli kam uns gelegen, da wir mit Ausfällen zu kämpfen haben und er Trainingsqualität und Energie heben wird. Außerdem hatten wir den nach dem Abgang von Lukas Reichle offenen Kaderplatz ohnehin noch nicht nachbesetzt”, meint Coach Hubert Schmidt.

Weiterhin dezimiert
Apropos Ausfälle: Peter Hofbauer, der im Training weiter gute Fortschritte macht, Jakob Szkutta und David Rados fehlen gegen die Dukes fix. Lukas Hofer, Simon Marek und Lukas Ringhofer sind allesamt angeschlagen und fraglich.

Klosterneuburg musste zwar mit dem Aus im Cup einen Rückschlag hinnehmen, ist in der BSL aber souverän. Die Niederösterreicher um Predrag Miletic und Max Hopfgartner verfügen auf allen Positionen über enorme Qualität und Tiefe.

Dies bekamen die Wolves bei einer deutlichen Niederlage in der Vorbereitung zu spüren, angesichts der Personalsituation ist die Außenseiterrolle am Donnerstag noch größer.

Trauben hängen hoch
“In Klosterneuburg hängen die Trauben für uns nicht nur wegen der Ausfälle hoch. Wir wollen das Spiel nützen, um uns in einigen Details zu verbessern”, so Coach Schmidt.

“Nach der klaren Niederlage in der letzten Runde wollen wir wieder in die Spur finden und unseren Gameplan besser umsetzen”, fügt Kapitän Pippo D’Angelo hinzu.

Medieninfo ÖBV/Vienna D.C. Timberwolves

11.11.2020

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