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Der UVC Holding Graz ist durch einen sehr souveränen 3:0 (25:17, 25:20, 25:10)-Heimsieg im Steiermark-Derby über den VBC TLC Weiz als erstes Team in das DenizBank AG VL Men-Halbfinale eingezogen. Schon das erste Viertelfinalduell am vergangenen Mittwoch war in drei Sätzen an Lorenz Koraimann und Co. gegangen.

Topscorer im Raiffeisen Sportpark waren Koraimann (19) und Tiago Pereira (14) bzw. Santiago Alvarez 10, Alexander Bauer und Douglas Groenendijk (je 6).

Frederick Laure (Manager, Graz): „Das Minimalziel ist erreicht, aber wir wollen mehr. Die Mannschaft hat das Zeug dazu, ins Finale zu kommen und mit weniger werden wir uns auch nicht zufrieden geben. Jetzt gilt es, den Fokus auf die Titelverteidigung im ÖVV-Cup zu richten und dann geht es im DenizBank AG VL-Halbfinale ans Eingemachte.“

Tiago Pereira (Kapitän, Graz): „Die ganze harte Arbeit der Saison macht sich nun bezahlt. Und wir werden noch weiter an uns arbeiten. Unser Ziel ist noch nicht erreicht, wir wollen mindestens ins Finale kommen.“

Reinhard Hölzel (Kapitän, Weiz): „Es war leider klarer als erhofft. In der Verfassung kann Graz noch weit kommen. Heute haben sie uns mit dem Service stark unter Druck gesetzt.“

Sasa Jovanovic (Trainer, Weiz): „Graz hat im Service und der Annahme stabil gespielt, wir konnten nicht mithalten. Unser Ziel ist nun Platz fünf, darauf werden wir hinarbeiten.“

Erst am Sonntag beginnt die Viertelfinalserie zwischen Titelverteidiger SK Zadruga Aich/Dob und Aufsteiger TJ Sokol Wien V in der Wiener Posthalle (13.30 Uhr). Die Rollen könnten nicht klarer verteilt sein: Während die Bleiburger erst ein Meisterschaftsspiel in dieser Saison verloren haben, konnten die Wiener noch keines für sich entscheiden… Sokol-Kapitän Florian Weikert: „Unser einziger Vorteil gegenüber Aich/Dob ist, dass wir nichts zu verlieren haben und befreit aufspielen können. Wenn wir unser Spiel konzentriert durchziehen, können wir vielleicht mithalten.“

Schon am Mittwoch könnten alle Halbfinaltickets vergeben sein: Der Union Raiffeisen Waldviertel bietet sich gegen die Wörther-See-Löwen Klagenfurt ebenso mit einem Heimsieg die Gelegenheit, den Sack zumachen wie dem UVC Weberzeile Ried/Innkreis gegen den VCA Amstetten NÖ. Aich/Dob bittet zudem Sokol zum zweiten Duell in die JUFA-Arena.

DenizBank AG VL Men, Viertelfinalserien (best-of-3)
19.02.: VBC TLC Weiz vs. UVC Holding Graz 0:3 (20:25, 21:25, 19:25)
22.02.: UVC Holding Graz vs. VBC TLC Weiz 3:0 (25:17, 25:20, 25:10)

19.02.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. Union Raiffeisen Waldviertel 0:3 (19:25, 14:25, 18:25)
26.02., 20:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
falls notwendig 27.02., 20:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt

21.02.: VCA Amstetten NÖ vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis 0:3 (18:25, 15:25, 23:25)
26.02., 19:00: UVC Weberzeile Ried/Innkreis vs. VCA Amstetten NÖ
falls notwendig 04.03., 19:00: UVC Weberzeile Ried/Innkreis vs. VCA Amstetten NÖ

23.02., 13:30: TJ Sokol Wien V vs. SK Zadruga Aich/Dob
26.02., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. TJ Sokol Wien V
falls notwendig 27.02., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. TJ Sokol Wien V

Aich/Dob verabschiedet sich mit Sieg aus MEVZA League
Samstagabend ging der MEVZA League-Grunddurchgang zu Ende. Meister SK Zadruga Aich/Dob bezwang in der JUFA-Arena Bleiburg Mladost Ribola Kastela aus Kroatien 3:2 (25:23, 25:15, 23:25, 25:27, 16:14) und beendete die Saison auf den vierten Tabellenplatz.

„Dieser Sieg gegen einen starken Gegner ist ein versöhnlicher Abschluss. Nach der 2:0-Satzführung haben wir einiges ausprobiert und die Gäste konnten sich zurückfighten. Auch im Tie-Break holten sie einen 10:14-Rückstand auf, unseren fünften Matchball haben wir dann aber verwertet. Unterm Strich hat uns ein Sieg zum Final-4-Einzug gefehlt. Schade, so wie wir jetzt in Form sind, hätten wir in Zwettl auch etwas ausrichten können“, berichtet Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Final-4-Gastgeber Union Raiffeisen Waldviertel zog in Bosnien-Herzegowina beim Schlusslicht Mladost Brcko 0:3 (21:25, 16:25, 23:25) den Kürzeren. Für die Nordmänner ist die Niederlage ohne Konsequenz. Es war längst festgestand, dass die URW im Halbfinale am 4. März in der Stadthalle Zwettl auf Titelverteidiger ACH Volley Ljubljana treffen wird. Um das zweite Final-Ticket kämpfen Mladost Zagreb und Calcit Volley Kamnik. Die Medaillen werden am 5. März vergeben.

MEVZA League-Final-4 (Stadthalle Zwettl)
04.03., 18:00: Calcit Volley Kamnik (SLO) vs. HAOK Mladost Zagreb (CRO)
04.03., 20:00: Union Raiffeisen Waldviertel (AUT) vs. ACH Volley Ljubljana (SLO)
05.03., 18:00: Spiel Platz 3
04.03., 20:00: Finale

Presseinfo ÖVV/DenizBank AG VL Men

22.02.2020

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