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Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel empfängt am Samstag in seinem dritten Spiel in der Oberen Setzrunde der DenizBank AG VL Men Cupsieger UVC Holding Graz. Die Nordmänner könnten sich mit einem Heimsieg die Tabellenführung von Titelverteidiger SK Zadruga Aich/Dob zurückholen. Die Bleiburger haben bereits vier Spiele und damit zwei mehr als die URW absolviert.

Graz musste zuletzt zwei Niederlagen gegen Aich/Dob hinnehmen, schrammte aber vor allem im Heimspiel nur knapp an einer Überraschung vorbei. Das Team von Trainer Robert Koch rechnet sich daher für seinen Auftritt in der Stadthalle Zwettl einiges aus.

„Es wird nicht einfach. Waldviertel ist derzeit in sehr guter Verfassung und konnte gegen Ried und Aich/Dob gewinnen. Ich hoffe, dass alle unsere Spieler am Samstag wieder fit sind und wir voll angreifen können“, so Koch. In den Reihen beider Teams waren einige Spieler angeschlagen, sind aber auf dem Weg der Besserung. Graz-Kapitän Tiago Pereira ist in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen. „Er ist sehr wichtig für die Mannschaft und ich hoffe, am Samstag wieder topfit. Auch wenn die jungen Spieler ihre Sache gut gemacht haben, brauchen wir ihn in dieser Phase der Meisterschaft“, weiß Graz-Sportdirektor Frederick Laure.

In der Unteren Setzrunde ist der VCA Amstetten NÖ auf Kurs Platz eins, der im Viertelfinale wohl ein Duell mit dem UVC Weberzeile Ried – Letzter der Oberen Setzrunde – bedeutet. Die Mostviertler gastieren am Samstag bei den Wörther-See-Löwen Klagenfurt, die nur 24 Stunden später auch den VBC TLC Weiz empfangen. „Es müssen zwei Siege her“, stellt Klagenfurt-Kapitän Simon Frühbauer klar und Sportdirektorin Karin Frühbauer fügt hinzu: „Unsere Spieler sind voll motiviert und wollen sich sowohl bei Amstetten als auch Weiz revanchieren!“

Die zweitplatzierten Steirer absolvieren am Wochenende ein Auswärtsdoppel. Bereits Samstagabend treten sie nämlich beim noch sieg- und punktelosen Aufsteiger TJ Sokol Wien V an.

MEVZA League: Aich/Dob fordert ACH Volley Ljubljana
Längst ist der MEVZA League-Grunddurchgang in seiner entscheidenden Phase. Am Samstag gastiert Aich/Dob in der vorletzten Runde beim Titelverteidiger ACH Volley Ljubljana, der Platz eins und damit das Final-Four-Ticket bereits in der Tasche hat. Die Kärntner brauchen hingegen dringend Punkte, um beim Showdown, der am 4. und 5. März in Zwettl über die Bühne geht, dabei zu sein. Waldviertel ist als Gastgeber fürs Final-Four fix qualifiziert.

DenizBank AG VL Men
Obere Setzrunde

01.02., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. UVC Holding Graz
05.02., 20:00: UVC Holding Graz vs. Union Raiffeisen Waldviertel
05.02., 20:00: UVC Weberzeile Ried/Innkreis vs. SK Zadruga Aich/Dob

Untere Setzrunde
01.02., 16:00: TJ Sokol Wien V vs. VBC TLC Weiz
01.02., 16:30: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. VCA Amstetten NÖ
02.02., 17:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. VBC TLC Weiz

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VCA Amstetten NÖ will trotz Personalsorgen bestmögliches Ergebnis in Klagenfurt erzielen
Drei Siege in Folge, vier Punkte Vorsprung in der Zwischenrunde und noch ungeschlagen im Jahr 2020: Die Ausgangslage für den VCA Amstetten NÖ könnte eigentlich nicht besser sein vor dem vorentscheidenden Auswärtsmatch gegen die Wörther-See-Löwen aus Klagenfurt am kommenden Samstag in der DenizBank AG Volley League Men. Doch die Mostviertler plagen Verletzungssorgen. So sind gleich vier Spieler für die Partie fraglich.

„Das ist alles andere als eine gute Ausgangssituation für uns. Aber es liegt an der Mannschaft, das bestmögliche Ergebnis am Samstag rauszuholen. Können wir Punkte aus Klagenfurt entführen, dann haben wir es am kommenden Mittwoch vor heimischer Kulisse selbst in der Hand“, blickte VCA-Sportdirektor Michael Henschke voraus. Mit Liam Matheson, Michael Pfeiffer, Philipp Ichovski und Niklas Etlinger laborieren gleich vier VCA-Spieler an Erkrankungen oder Verletzungen. Damit rücken die Niederösterreicher für das letzte Auswärtsspiel vor den Playoffs erneut in die Aussenseiterrolle.

„Wir haben in Klagenfurt nichts zu verlieren, können aber trotz der Personalsorgen frei aufspielen“, erklärte Henschke, der den erst 17-jährigen Alexander Spring in den Spielkader einberief: „Er ist ein Toptalent, hat schon im letzten Jahr in der Liga für uns debütiert und auch damals die Sache gut gemacht.“ Um 16:30 Uhr beginnt am Samstag die vierte Partie in der Unteren Zwischenrunde für die beiden Teams. Gespielt wird im Sportpark Klagenfurt.

Men’s MEVZA League
01.02., 18:00: ACH Volley Ljubljana (SLO) vs. SK Zadruga Aich/Dob (AUT)

Trofaich/Eisenerz gewinnt Nachtragsspiel bei Hartberg
Die Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz gewannen Donnerstagabend das Nachtragsspiel der 14. DenizBank AG VL Women-Runde beim punktelosen Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg 3:1 (20:25, 25:23, 25:22, 25:17). Es war der vierte Saisonerfolg des Vorletzten.

Die meisten Punkte für die Gastgeberinnen erzielten im Bundesschulzentrum Hartberg Marie Bruckner und Anna-Lena Bruchmann (je 13). Topscorerinnen auf Seite der Erzbergmadln waren Birgit Schöttl (19) und Julia Mitter (17). Die Matchanalyse: Angriffspunkte 43:45, Asse 8:8, Blockpunkte 4:8, Eigenfehler 34:32.

DenizBank AG VL Women, Nachtragsspiel 14. Runde
30.01.: TSV Sparkasse Hartberg vs. SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 1:3 (25:20, 23:25, 22:25, 17:25)

17. Runde

01.02., 17:00: VC Tirol vs. UVC Holding Graz
01.02., 19:00: TSV Sparkasse Hartberg vs. TI-esssecaffè-volley
01.02., 19:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys vs. ASKÖ Linz/Steg
01.02., 19:30: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
02.02., 17:30: SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. SG VB NÖ Sokol/Post

Spannende Fernduelle um direkten Halbfinaleinzug und letztes Playoff-Ticket
Nur noch zwei Runden sind im Grunddurchgang der DenizBank AG VL Women zu absolvieren und längst nicht alle Entscheidungen gefallen: So steht noch nicht fest, welche beiden Teams direkt ins Halbfinale aufsteigen und wer das letzte Playoff-Ticket löst.

Beim Meister und Tabellenführer ASKÖ Linz-Steg hofft man, mit drei Punkten im Oberösterreich-Derby beim Finalisten der vergangenen Saison, SG Prinz Brunnenbau Volleys, endgültig Platz eins fixieren zu können. Die Pergerinnen haben nur noch eine theoretische Chance auf Rang sechs und den Viertelfinaleinzug. „Nach der Niederlage gegen Graz in der 14. Runde haben wir das Ziel ausgegeben, bis zum Ende vom Grunddurchgang kein Spiel mehr zu verlieren und aus eigener Kraft Platz eins zu holen. 50 Prozent dieses Weges haben wir gut gemeistert, am Samstag wollen wir den nächsten Schritt setzen. Wir denken ähnlich wie in einem Playoff von Spiel zu Spiel“, erläutert Linz-Steg-Trainer Roland Schwab, der weiß, dass der Gegner „eigentlich nichts zu verlieren hat und ohne Druck befreit aufspielen kann. Besonders in der Kombination aus druckvollem Service und guter Blockarbeit sehe ich für uns die Möglichkeit, Perg zu Fehlern zu zwingen.“

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg ist im Kampf ums letzte Playoff-Ticket in der Pole-Position. Am Samstag empfängt das Team rund um Kapitänin Ingrida Schweiger die Kelag Wildcats Klagenfurt, die ihrerseits den vierten Rang gegenüber den VC Tirol verteidigen wollen. „Wir konnten zuletzt mit zwei Dreisatzsiegen Selbstvertrauen tanken und wollen alles versuchen, uns vorzeitig den sechsten Platz zu sichern. Unsere Chance sehen wir darin, locker, variantenreich zu spielen und so die Kärntnerinnen zu beeindrucken. Unser Team hatte in den vergangenen Monaten viele gesundheitliche Rückschläge wegzustecken. Nun haben wir trotzdem die Möglichkeit, oben dabei zu sein. Das sollte uns beflügeln“, erklärt PSVBG-Trainer Ulrich Sernow.

Aufsteiger TI-esssecaffè-volley fehlen auf die Salzburgerinnen drei Punkte, darf sich also beim punktelosen Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg keine Blöße geben, um im PO-Rennen zu bleiben.

Dem VC Tirol steht das mit Spannung erwartete Heimspiel gegen den UVC Holding Graz bevor. Für die Murstädterinnen ist Rang eins noch möglich, zumindest den zweiten Platz zu halten und so direkt ins Halbfinale einzuziehen, ist aber ihr primäres Ziel. „Auf uns wartet das schwierigste Match im Grunddurchgang. Wir müssen gewinnen, wollen wir auf Rang zwei bleiben. Die lange Anreise ist sicherlich nicht ideal, aber wir werden alles geben, um in Innsbruck erfolgreich zu sein“, gibt sich Graz-Kapitänin Eva Dumphart kämpferisch. Im ersten Saisonduell Mitte November gewann ihr Team 3:0, seitdem haben sich die VCT-Damen aber gut entwickelt und vergangenes Wochenende nur 2:3 gegen Sokol/Post verloren. Graz-Sportdirektor Frederick Laure: „Es wird ein spannendes Spiel, aber ich hoffe, wir können unsere Servicestärke ausspielen und mit drei Punkten nach Hause fahren.“

Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post ist Graz auf den Fersen und am Sonntag bei den Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz klar in der Favoritenrolle.

DenizBank AG VL Women, 17. Runde
01.02., 17:00: VC Tirol vs. UVC Holding Graz
01.02., 19:00: TSV Sparkasse Hartberg vs. TI-esssecaffè-volley
01.02., 19:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys vs. ASKÖ Linz/Steg
01.02., 19:30: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
02.02., 17:30: SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. SG VB NÖ Sokol/Post

Nachtragsspiel 14. Runde
30.01., 20:00: TSV Sparkasse Hartberg vs. SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

Presseinfo DenizBank AG VL Men/DenizBank AG VL Women/VCA Amstetten

30.01.2020