Futsal-Nationalteam

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Das ÖFB Futsal-Nationalteam startet erstmals in einer EM-Qualifikation. Von 29. Jänner bis 1. Februar trifft die Auswahl von Teamchef Patrik Barbic in Tiflis auf das Team des Gastgebers Georgien, den Kosovo und Deutschland.

Am 29. Jänner bestreitet das Futsal-Nationalteam nicht nur seine erste Partie im Rahmen der Qualifikation für die UEFA Futsal-EURO 2022, sondern auch das erste Pflichtspiel in seiner Geschichte. Ab 13:00 Uhr (MEZ) stehen sich Österreich und der Kosovo gegenüber.

Am 30. Jänner (16:00 Uhr, MEZ) folgt das Match gegen Georgien, ehe es am 1. Februar (16:00 Uhr, MEZ) zum Aufeinandertreffen mit Deutschland kommt.

Mit Respekt in die Hammergruppe
„ Das primäre Ziel ist es, alles zu geben und Österreich gut zu repräsentieren. Wir haben uns keine Ergebnisse als Ziel gesetzt, wir wollen einfach auch einmal sehen, wo wir im Vergleich mit solchen Mannschaften, wie wir sie jetzt in der Gruppe haben, stehen“, sagt Teamchef Barbic vor dem Start in die Qualifikation.

Seit seiner Gründung im April 2018 hat das ÖFB Futsal-Nationalteam sechs freundschaftliche Länderspiele absolviert. Neben einem Sieg (6:4 gegen die Schweiz), stehen vier Unentschieden und nur eine Niederlage zu Buche.

Teamchef Barbic zeigt trotz der guten Bilanz viel Respekt vor den Aufgaben in der EM-Qualifikation: „ Wir wissen, dass Georgien und der Kosovo sehr gut sind, Deutschland ist auch sehr dahinter, sie nehmen sich sicher auch viel vor. Es wird sehr schwierig, aber wir konzentrieren uns auf die eigene Leistung, wollen von Spiel zu Spiel einfach alles abrufen und wollen sehen wie es ist, einmal einen offiziellen Bewerb zu spielen.“

Das ist der Weg zur UEFA Futsal-EURO 2022
Die Qualifikation teilt sich in vier Phasen ein: Qualifikationsrunde (Mini-Turniere), Qualifikations-Playoffs (Hin- und Rückspiele), Qualifikations-Gruppenphase (Hin- und Rückspiel) und Playoffs (Hin- und Rückspiel).

Gastgeber Niederlande steigt in der Endrunde ins Turnier ein. Die Teilnehmer der Eliterunde der FIFA-Futsal-Weltmeisterschaft 2020 steigen in der Qualifikations-Gruppenphase ein: Aserbaidschan, Belarus, Kroatien, Tschechische Republik, Finnland, Frankreich, Italien, Kasachstan, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine. Alle anderen Teilnehmer starten in der Qualifikationsrunde.

Qualifikationsrunde: 29. Jänner bis 1. Februar
Die Teams werden in neun Gruppen gelost: sechs Vierergruppen (A bis F) und drei Dreiergruppen (G bis I), die Mini-Turniere bestreiten. Die Gruppensieger ziehen direkt in die Qualifikations-Gruppenphase ein. Die neun Gruppenzweiten und fünf besten Drittplatzierten (ausgenommen der Ergebnisse gegen die viertplatzierten Teams) ziehen in die Qualifikations-Play-offs im April ein.

Medieninfo ÖFB

28.01.2020