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Die BK Dukes revanchieren sich trotz Ausfällen mit einer soliden Leistung gegen die Gunners Oberwart für die Heimniederlage im Grunddurchgang. In einer knappen und von guten Dreierquoten geprägten Partie übernehmen die Dukes Ende des ersten Viertels die Kontrolle und geben diese bis zum Ende nicht mehr ab (91:83).

Die Kapfenberg Bulls bezwingen auswärts die Flyers Wels in einem Spiel auf Augenhöhe mit 77:71. Vor allem innerhalb der Dreipunktelinie waren die Bullen nicht zu stoppen, wo sie 80 Prozent ihrer Würfe verwandelten. Aber auch die Oberösterreicher zeigten einmal mehr, dass in der Platzierungsrunde mit ihnen zu rechnen sein wird.

BK Dukes vs. Gunners Oberwart
91:83 (28:25, 51:46, 69:60)

Samstag, 19 Uhr – Dukes Castle, Klosterneuburg

Die Dukes gingen mit einer gehörigen Portion Motivation in das Spitzenspiel der Runde gegen die Gunners, hatten sie gegen die Burgenländer im Grunddurchgang doch eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Im SKY-live-Spiel sollte es vor den eigenen Fans diesmal besser werden. Die ersten Minuten zwischen den beiden Top-Mannschaften verliefen aber erwartungsgemäß ausgeglichen. Mehrere Führungswechsel prägten die intensive Anfangsphase. Ebenso hochprozentige Wurfquoten aus der Distanz auf beiden Seiten – ein Trend, der sich durch das ganze Spiel ziehen sollte. Bei 28:25 für die Gastgeber ging es ins zweite Viertel. Gleich zu Beginn des Abschnitts musste die Oberwarter einen Rückschlag hinnehmen: Center Austin Williams ging verletzt vom Feld. Die Burgenländer wirkten nun vor allem im Angriff verunsichert, was die offensiv sehr ausgeglichen agierenden Klosterneuburger ausnutzten, um auf plus elf davonzuziehen. Eine Auszeit von Coach Horst Leitner brachte wieder Ruhe in das Spiel seiner Gunners, die bis zur Halbzeitpause auf minus fünf verkürzten (46:51).

Nach Seitenwechsel erhöhten die Dukes das Tempo und zogen zwischenzeitlich wieder zweistellig davon. Auf Seite der Burgenländer Gäste hielt nun vor allem Lawrence Alexander mit Treffern aus der Distanz dagegen. Dank guter Ballbewegung und schönem Passspiel behielten die Dukes aber stets die Oberhand und gingen mit einer 69:60-Führung ins Schlussviertel. Dieses eröffnete Jurica Blazevic mit zwei Dreiern. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Niederösterreicher den Vorsprung lange im zweistelligen Bereich verwalten. Erst in der letzten Minute gelang es den Gunners noch einmal auf minus fünf zu verkürzen. Die Dukes ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und gewannen in eigener Halle mit 91:83.

Werner Sallomon, Head Coach Klosterneuburg: „Wir haben mit dem Benni und dem Lenni (Danek und Burgemeister spielten nicht, Anm.) zwei Leute vorgeben müssen, was für uns nicht leicht ist, weil wir die Spieler in unserer Rotation brauchen. Es ist aber jeder gut eingesprungen dafür. Wir haben gut gefightet über das ganze Spiel und das Spiel mit Fortdauer ganz gut kontrolliert. Nur am Ende waren wir ein bisschen hektisch. Das sind auch die Nachwirkungen vom letzten Spiel, als Oberwart spät ausgeglichen hat, als es knapp wurde. Aber im Grunde genommen, geht der Sieg so weit in Ordnung.“

Valentin Bauer, Spieler Klosterneuburg: „Sie sind ein starkes Team und gut gecoacht. Wir haben es geschafft, nach einem relativ holprigen Start etwas besser zu spielen danach. Wir haben verdient gewonnen, auch wenn wir es am Ende noch unnötig spannend gemacht haben. Aber Oberwart ist ein gutes Team und gegen die wird so etwas immer wieder einmal passieren.“

Sebastian Käferle, Kapitän Oberwart: „Wir haben uns heute unglaublich schwer getan in der Defense. Wie man sieht: 91 Punkte zu bekommen, ist viel zu viel. Wir haben zurzeit zwei Gesichter, entweder wir spielen eine solide Offensiv-Leistung, oder wir spielen eine solide Defensiv-Leistung. Und ich glaube, wenn wir weiter arbeiten und versuchen diese zwei Gesichter zusammenzufügen, dann werden wir in den Playoffs ein ganz starker Gegner für alle sein.“

Renato Poljak, Spieler Oberwart: „Es war eine harte Partie wie erwartet. Wie wir das von Anfang an in der Garderobe besprochen haben und wir haben zu viele defensive Fehler gemacht als Mannschaft und verloren.“

Beste Scorer: J. Blazevic 21, P. Miletic 16, M. Lanegger 15 bzw. L. Alexander 24, A. Mikutis 20, O. Outerbridge 10.

BK Dukes gewinnen Schlager gegen Gunners
Trotz einer Aufholjagd der Gunners am Ende des Spiels gewinnen die BK Dukes letztlich mit der insgesamt besseren Leistung das Spiel. In der Halbzeitpause wurden außerdem die Cup-Halbfinalpaarungen ausgelost. Die Klosterneuburger treffen am 1.2. im Multiversum Schwechat auf die D.C. Timberwolves, Titelverteidiger Kapfenberg auf St. Pölten.

Das Topspiel der Runde zwischen den Dukes, die auf Burgemeister und Danek verzichten mussten, und den Gunners verlief von Beginn weg wie erwartet sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte in einem intensiven Spiel einige Male hin und her, nach den ersten zehn Minuten lagen aber die Gastgeber mit 28:25 knapp voran.

Schrecksekunde zu Beginn des zweiten Spielabschnitts für die Oberwarter: Williams verletzte sich offenbar am Knie und musste ausgewechselt werden. Die Dukes bauten ihren Vorsprung auf 33:25 aus, ehe die Burgenländer erstmals anschreiben konnten. Klosterneuburg blieb aber stark und baute die Führung auf bis zu elf Punkte aus. Dann lief es offensiv aber plötzlich nicht mehr so rund, was die Gunners nutzten, um bis zur Halbzeitpause wieder auf fünf Punkte heranzukommen.

Nach Seitenwechsel legten die Dukes wieder einen Gang zu und hatten die Partie ziemlich im Griff, aber ohne sich vorentscheidend absetzen zu können. Mit 69:60 war der Spielstand aus Sicht der Gastgeber zumindest beruhigend.

Zwei Dreier von Blazevic ließen die Klosterneuburger zu Beginn des Schlussabschnitts auf 75:61 davonziehen. Von da weg hatten die Dukes das Spielgeschehen scheinbar endgültig unter ihrer Kontrolle, in der Schlussphase machten die Gunners aber noch einmal gehörig Druck und kamen bis auf fünf Punkte heran. Dank einer insgesamt aber starken Leistung gewannen die Dukes die Partie letztlich verdient.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Wir mussten heute zwei Spieler vorgeben, was für uns nicht leicht ist, weil wir sie in unserer Rotation brauchen, die anderen sind aber gut für sie eingesprungen. Wir haben über das Spiel gut gefightet und kontrolliert, nur ganz am Ende waren wir ein bisschen hektisch, im Grunde genommen geht der Sieg aber in Ordnung.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wir haben es geschafft, nach einem relativ holprigen Start etwas besser zu spielen, haben am Ende aber verdient gewonnen, auch wenn wir es dann noch einmal unnötig spannend gemacht haben.“

Renato Poljak, Spieler der Gunners: „Es war wie erwartet eine harte Partie. Wir haben als Mannschaft einfach defensiv zu viele Fehler gemacht und deshalb verloren.“

Sebastian Käferle, Spieler der Gunners: „Wir haben uns heute in der Defense unglaublich schwergetan. Wir haben zurzeit zwei Gesichter, entweder wir spielen eine solide Offensivleistung oder solide Defensivleistung. Ich glaube, wenn wir weiter daran arbeiten, diese zwei Gesichter zusammenzufügen, werden wir in den Playoffs ein starker Gegner sein.“

Flyers Wels vs. Kapfenberg Bulls
71:77 (13:15, 34:31, 59:56)

Samstag, 17.30 Uhr – Raiffeisen Arena Wels

Sowohl bei den Flyers Wels als auch bei den Kapfenberg Bulls zeigte die Formkurve zuletzt stark nach oben. Beste Voraussetzungen also für das Aufeinandertreffen der beiden Teams am zweiten Tag der BSL-Platzierungsrunde. Die Steirer konnten zuletzt defensiv überzeugen. Ein Trend, der sich auch in der Auswärtspartie fortsetzte, hatten die Flyers nach knapp fünf Minuten doch erst drei Punkte am Konto. Einziger Wermutstropfen von Meister-Coach Mike Coffin: Auch seine Bullen hatten Mitte des ersten Abschnitts nur drei Punkte vorzuweisen. In Folge nahm die Partie etwas Fahrt auf, sodass es mit 15:13 aus Sicht der Kapfenberger Gäste in Viertel Nummer zwei ging. Dort konnte sich der Meister dank eines 11:0-Runs zwischenzeitlich auf 30:19 absetzen. Wie im Vorfeld von Coffin gefordert, wurde vor allem unter dem Korb gegen die körperlich starken Welser dagegengehalten. Der Lauf der Bullen rüttelte die Flyers allerdings wach. Dank starker offensiver Teamleistung ließen sie bis Viertelende nur mehr zwei Punkte der Steirer zu. Selbst scorte die Truppe von Head Coach Sebastian Waser in dieser Phase 15 Punkte und übernahm so zur Halbzeit die Führung (34:31).

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich endgültig ein offener Schlagabtausch samt mehreren Führungswechsel. Während die Welser ihr Glück – erfolgreich – aus der Distanz suchten, zeigten sich die Bulls sehr treffsicher unter dem Korb. Bei 59:56 für die Heimmannschaft war vor dem Schlussabschnitt somit noch alles offen. Dort ging es zu Beginn in derselben Tonart weiter. Doch ausgerechnet in der wichtigsten Phase des Spiels verließ die Welser das Wurfglück. Mit noch sieben Minuten auf der Uhr und einer 64:60-Führung sollte den Oberösterreichern sechs Minuten kein einziger Treffer gelingen. Hinzu kamen einige Ballverluste, die der Meister eiskalt nutzte, um die Partie zu drehen. In einer langen ausgeglichenen Partie gelang den Bulls somit ein letztlich ungefährdeter 77:71-Sieg.

Sebastian Waser, Head Coach Wels: „Gratulation an Kapfenberg zum Sieg, aber Gratulation auch an meine Mannschaft, wir haben 37 Minuten einen sehr guten Job gemacht. Die letzten paar Prozent werden wir bis zu den Playoffs sicher erreichen.“

Jarvis Ray, Spieler Wels: „Wir haben heute das Spiel aus der Hand gegeben, dennoch haben wir über weite Strecken eine gute Performance gezeigt.“

Mike Coffin, Head Coach Kapfenberg: „Unser Fokus liegt jetzt auf dem Final-Four (Cup nächstes Wochenende, Anm.). Wir sind hergekommen, um zu gewinnen. Das haben wir gemacht. Jetzt liegt der Fokus auf dem Final-Four.“

Bogic Vujosevic, Spieler Kapfenberg: „Das war ein sehr gutes Spiel mit zwei sehr guten Teams. Beide Teams wurden vom jeweiligen Trainerstab gut vorbereitet. Das war taktisch sehr gut, das war hart und physisch. Ich denke, das ist die Richtung, in die der österreichische Basketball gehen sollte. Ich bin froh, dass wir am Ende gewonnen haben. Wels ist ein super Team und wird immer besser und besser. Aber wir auch und ich freue mich schon auf die nächsten Spiele.“

Beste Scorer: J. Ray 16, E. Zulic und D. Jackson Jr. je 13, D. Lamesic und C. Delaney je 10 bzw. M. Primorac 22, B. Vujosevic 20, E. McClellan 19.

Dornbirn feiert B2L Auswärtssieg bei den Blackbirds
Die Güssing/Jennersdorf Blackbirds mussten sich im Spitzenspiel der Runde den Dornbirn Lions 76:90 geschlagen geben. Die Vorarlberger zeigten sich defensiv und aus der Distanz zu stark für Burgenländer. Um wesentlich weniger ging es im Spiel KOS Celovec gegen Swarco Raiders Tirol, dennoch entwickelte sich eine umkämpfte Partie, die KOS letztlich ungefährdet mit 91:73 gewann. Im letzten Spiel des Abends sicherten sich die Wörthersee Piraten nicht nur einen 82:65-Auswärtssieg gegen die BBU Salzburg, sondern damit auch einen Platz in der Playoffs.

Güssing/Jennersdorf Blackbirds vs. Dornbirn Lions
76:90 (17:21, 32:43, 60:67)

Samstag, 18 Uhr – Aktivpark Güssing

An der Tabellenspitze der B2L trennen die Top-Teams nur wenige Punkte, umso wichtiger war die Partie zwischen den Blackbirds und den Lions am Samstag. Immerhin machen sich beide Mannschaften berechtige Hoffnungen auf die Spitzenposition, wenn die Playoffs starten. Dementsprechend umkämpft war auch der Auftakt in das Ost-West-Duell. Zwar erwischten die Burgenländer dank Sebastian Koch den besseren Start, mit einem zwischenzeitlichen 12:0-Lauf übernahmen die Gäste aus dem Ländle aber bis Viertelende knapp die Führung (21:17). Viertel zwei ging in einer ähnlichen Tonart weiter. Die Dornbirner erhöhten nun defensiv zunehmend den Druck. Den Blackbirds gelangen in sechs Minuten nur drei Punkte. Die Voralberger kamen hingegen gerade aus der Distanz immer besser in Schwung, sodass es für die Heimmannschaft bereits mit einem 32:43-Rückstand in Halbzeitpause ging.

Frisch aus der Kabine starteten die Blackbirds wesentlich fokussierter und aggressiver in Hälfte zwei. Punkt um Punkt kämpfte sich die Truppe von Coach Daniel Müllner zurück und ging Mitte des dritten Viertels sogar mit plus vier in Führung. Es folgte ein erneuter Führungswechsel und eine intensive Phase, in der die Lions ihr Glück erneut aus der Distanz suchten. Vier Dreier in ebenso vielen Minuten gaben ihnen recht. Bei 67:60 am Anfang des Schlussbabschnitts hatten die Voralberger die Partie wieder unter Kontrolle. Dort gelang beiden Teams lange nichts, bevor Sebastian Koch mit einem Dunk noch einmal für Hoffnung bei den Heimfans sorgte. Nach diesem Weckruf zeigten sich die Dornbirner aber äußerst routiniert und bauten den Vorsprung dank starker Wurfquote bis Spielende kontinuierlich aus. Endstand 90:76 für die Löwen aus Vorarlberg.

Daniel Müllner, Head Coach Güssing/Jennersdorf: „Gratulation an Dornbirn zu diesem verdienten Sieg. Wir haben gut angefangen, dann komplett den Faden verloren und uns dann nach der Pause wieder stark zurückgekämpft. Aber Dornbirn hatte immer die richtige Antwort und war heute die bessere Mannschaft.“

Sebastian Koch, Spieler Güssing/Jennersdorf: „Leider muss ich sagen, dass das eine sehr enttäuschende und auch blamable Leistung heute war. Viel zu viele Fehler gemacht für so eine routinierte Mannschaft, wie wir sie normalerweise sind. Wir müssen schauen, dass wir vor den Playoffs so schnell wie möglich wieder in die Spur zurückfinden, aus der wir schon vor einigen Wochen geraten sind.“

Borja San Miguel, Head Coach Dornbirn: „Für uns war das ein sehr wichtiger Sieg hier. Wir wissen, wenn wir was erreichen wollen, müssen wir Spiele wie heute gewinnen. Ich bin sehr froh darüber. Aber ich habe auch viel Respekt vor den Blackbirds, deshalb ist es für mich persönlich sehr erfreulich, dass wir hergekommen sind und gewonnen haben. Aber es gibt noch Einiges zu tun.“

Sebastian Gmeiner, Kapitän Dornbirn: „Wahnsinnige Leistung von uns, besonders im dritten Viertel, nachdem die Jennersdorfer den Druck brutal erhöht haben. Das war eine Leistung, in das Spiel zurückzukommen. Aber man sagt, dass Basketball ein Spiel der ‚Runs‘ ist und genau so war es: Am Schluss haben wir die ‚big Plays‘ gemacht und verdient gewonnen.“

Beste Scorer: S. Koch 24 (11 Reb), C. Astl 17, B. Koch 12 bzw. A. Sanchez Rodriguez 20, J. Medori (11 Reb) und A. Arruti Portilla je 19, S. Gmeiner 12.

KOS Celovec vs. Swarco Raiders Tirol
91:73 (21:23, 43:42, 69:53)

Samstag, 18 Uhr – Sporthalle St. Peter, Klagenfurt

Zeitgleich mit dem Spitzenspiel im Burgenland fand in Klagenfurt ein Kellerduell zwischen KOS Celovec und den Swarco Raiders Tirol statt. Der Start in die Partie sorgte trotzdem für Spannung. Nicht nur wechselte die Führung mehrfach, auch gelang es zumeist keiner Mannschaft, sich um mehr als zwei Punkte abzusetzen. Mit einer dementsprechend knappen 23:21-Führung für die Tiroler ging der erste Abschnitt zu Ende. Daran änderte sich auch in Viertel zwei nichts. Die Tiroler Gäste legten mit hohem Tempo vor, doch unpräzise Pässe und daraus resultierende Ballverluste sorgten dafür, dass die Klagenfurter sich die Führung zurückholten. In den kampfbetonten Minuten bis zur Pause blieb es stets sehr eng, ein Dunk in der letzten Sekunde von Martin Bajc sicherte KOS Celovec den hauchdünnen Vorsprung von 43:42.

Nach Seitenwechsel erwischte die Heimmannschaft den wesentlich besseren Start. Ein zwischenzeitlicher 13:0-Lauf bestehend aus einem Alley-Oop, einem Dunk und drei Dreiern begeisterte nicht nur die Fans, sondern auch Trainer Davor Brečko. Gute Ballbewegung führte nun wiederholt zu offenen Würfen und einer starken Dreierquote. Ein Buzzer-Beater von Toman Feinig, der auf 69:53 vor dem Schlussabschnitt stellte, deutete bereits die Vorentscheidung an. So war es dann auch. Dank starker Verteidigung baute KOS die Führung im letzten Viertel rasch auf 20 Punkte aus. Den Tirolern fehlte die an diesem Abend die Energie für ein Comeback, sodass das Heimteam das Spiel mit 91:73 eindeutig für sich entschied.

Davor Brečko, Coach KOS: „Großartiger Sieg heute. In der ersten Hälfte haben wir zwar etwas langsam gespielt, aber in der zweiten Halbzeit haben wir dann begonnen, gut zu verteidigen und gut in der Transition zu spielen. Wir spielten mit Einsatz, haben gut gepasst und freie Würfe bekommen und so gewonnen. Super Sieg.“

Toman Feinig, Spieler KOS: „Die erste Halbzeit war doch sehr ausgeglichen. Wir haben uns schwergetan gegen die beiden Großen der Innsbrucker. In der zweiten Halbzeit haben wir dann so gespielt, wie wir spielen wollen. Ein bisschen schneller und härter. Das ist uns geglückt und deshalb haben wir gewonnen.“

Felix Jambor, Head Coach Tirol: „Gratuliere an KOS, sie haben eine sehr gute und disziplinierte Partie gespielt und sich nicht aus dem Konzept bringen lassen – trotz einer doch guten ersten Hälfte von uns. Sie haben in der zweiten Hälfte dann viele offene Würfe kreiert und unsere Defense gut gelesen. Sie haben den Ball dorthin gebracht, wo sie uns wehtun konnten und haben dann wirklich sehr routiniert die Würfe getroffen. Natürlich ist bei so einem Shooting dann schwer, ein Spiel zu gewinnen. Aber wir haben lange dagegenhalten, haben uns dann aber leider ein bisschen zu viel beeindrucken lassen von ihren Würfen. Aber wir sind ja nächste Woche noch einmal da und können dann ja vielleicht gegen das andere Klagenfurter Team einen Sieg feiern.”

Mansata Cisse, Spieler Tirol:
„War richtig gut, wir haben leider gegen einen sehr starken Gegner verloren. Wir haben gut angefangen, gut verteidigt und hart gekämpft. Das war aber heute, gegen einen sehr starken Gegner, leider nicht genug. Zum Schluss hat man unsere Schwächen gesehen, das hat KOS ausgenutzt. Aber das ist Basketball.“

Beste Scorer: M. Bajc 22, L Fizuleto 18, A. Primc 17 bzw. J. Gardiner 25 (10 Reb), R. Skvasik 15, M. Cisse 13.

BBU Salzburg vs. Wörthersee Piraten
65:82 (18:25, 35:45, 50:64)

Samstag, 19.30 Uhr – Sporthalle Alpenstraße, Salzburg

Für Wörthersee ging es in der Partie um den sicheren Playoff-Einzug. Für die BBU, die noch rechnerische Chancen hatte, darum das zu vereiteln. Die Mozartstädter zeigten gleich zu Beginn, dass sie diese Möglichkeit nicht leichtfertig verschenken würden und gingen rasch 5:0 in Führung. Doch die Piraten ließen sich nicht verunsichern und spielten gekonnt ihre körperlichen Vorteile am Brett aus. Hinzu kam mit Fortdauer des Viertels eine starke Trefferquote vom Dreier, wodurch die Piraten mit 25:18-Fürhrung in Abschnitt zwei starteten. Dort zeigten sich die Salzburger erneut kämpferisch und verkürzten, doch die Kärntner konzentrierten erneut auf das Spiel unter dem Korb. Dort fand die Heimmannschaft keine Antwort auf Christof Gspandl und Simon Finzgar, die in dieser Phase nahezu nach Belieben zum Abschluss kamen. Bei 45:35 für die Gäste ging es in die Kabine.

In Halbzeit blieb es lange eine Begegnung auf Augenhöhe, auch wenn die Mannschaft vom Wörthersee stets voranlag. Salzburg gab zwar nicht auf, kleiner als sieben Punkte wurde der Rückstand aber nicht mehr. Bei minus 14 (50:64) ging es ins Schlussviertel. Dort machte sich zunehmend die physische Überlegenheit der Kärnter bemerkbar, die sich vor allem am Rebound zeigte. Dazu kam eine hohe Treffsicherheit vom Dreier, die an diesem Abend sogar eine Piraten-Freiwurfquote von nur 33 Prozent wettmachte. Mit einem 82:65-Sieg sicherte sich die Truppe von Coach Goran Jovanovic nicht nur den Auswärtssieg, sondern auch den Einzug in die Playoffs.

Dimitris Mouratoglou, Spieler Salzburg: „Wir hatten die letzten zwei/drei Wochen große Verletzungssorgen und nicht die Möglichkeit, so zu arbeiten, wie wir das wollen im Training. Und das zeigte sich heute im Spiel. Gratulation an die Piraten, sie haben ein wirklich gutes Spiel gespielt. Wir schauen jetzt auf das nächste Spiel.“

Christian Joch, Spieler Salzburg: „War ein schwieriges Spiel für uns, wie schon in den letzten Wochen auch. Wir haben viele Verletzte und dementsprechend schwierig war die Trainigswoche, weil wir kein einziges Mal fünf-gegen-fünf spielen konnten. Das wird sich in nächster Zeit ändern und dann wird es wieder besser ausschauen.“

Goran Jovanovic, Coach Wörthersee: „Nach den letzten zwei Niederlagen bin ich sehr froh, dass wir heute gewonnen haben. Für uns war es ein sehr wichtiger Sieg, weil wir unseren Spielstil wieder finden wollen. Gratuliere an Salzburg, beide Teams haben sportlich und gut gespielt.”

Nick Conway, Spieler Wörthersee: „Wir haben wirklich gut gespielt heute. Es war nett, endlich Spielzeit für die jungen Spieler zu haben. Es war ein wichtiger Sieg, der uns in eine gute Position für die Playoffs bringt.“

Beste Scorer: G. Sánchez 26, C. Joch 16, K. Yokoyama 12 bzw. S. Finzgar 23, C. Gspandl 20, Z. Erculj und T. Ruzic je 9.

Cup-Semifinale bringt spannende Duelle
Die Semifinal-Duelle für das Basketball Austria Cup Final Four, das am 1. und 2. Februar im Multiversum Schwechat steigt, stehen fest. Titelverteidiger Kapfenberg Bulls trifft in Spiel eins auf den SKN St. Pölten Basketball. Im zweiten Spiel wollen die Vienna D.C. Timberwolves gegen die BK Dukes für eine Sensation sorgen. Diese Paarungen zog „Glücksengerl” Helmut Niederhofer, Präsident des niederösterreichischen Basketballverbands, in der Pause des SKY-Livespiels zwischen Klosterneuburg und Oberwart.

Samstag, 1. Februar:
Semifinale 1, 17 Uhr:

Kapfenberg Bulls vs. SKN St. Pölten Basketball
Semifinale 2, 19.30 Uhr:
Vienna D.C. Timberwolves vs. BK Dukes
Sonntag, 2. Februar:
Finale der Damen, 14 Uhr

UBI GRAZ vs. BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg
Finale der Herren, 17 Uhr

Presseinfo Basketball Austria/BK Dukes/ABSL/B2L

25.01.2020

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