Volleyball

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Meister Aich/Dob feierte in der Oberen Setzrunde der DenizBank AG VL Men den zweiten 3:0-Heimsieg innerhalb von 72 Stunden. Anders als noch am Mittwoch gegen den UVC Weberzeile Ried waren die Sätze in der Begegnung mit Cupsieger UVC Holding Graz Samstagabend aber wesentlich umkämpfter.

Die Bleiburger siegten schlussendlich in ihrer JUFA-Arena 28:26, 25:23, 29:27 und führen die Tabelle drei Punkte vor der Union Raiffeisen Waldviertel an. Der Vizemeister hat allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen.

Thomas Tröthann erzielte für die Gastgeber 20 Punkte und Victor Miranda Alcantara 10, auf der Gegenseite waren Lorenz Koraimann und Lukas Kühl mit 17 bzw. 12 Punkte Topscorer. Graz hatte bei den Angriffspunkten klar die Nase vorne (45:35 Punkte) und schlug mehr Asse (8:5), Aich/Dob war am Block überlegen (15:8) und beging deutlich weniger Eigenfehler (15:27).

Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Es war, wie das Ergebnis zeigt ein knappes Spiel. Das Ergebnis ist natürlich positiv, es schaut bei uns wieder besser aus als noch vor zwei Wochen. Die Spielfreude ist zurück, aber es wartet noch viel Arbeit auf uns. Unser zweiter Neuzugang, Alen Djordjevic-Kamenik, kam zu einem ersten Kurzeinsatz.“

Die Wörther-See-Löwen Klagenfurt mussten im Kampf um Platz eins in der Unteren Setzrunde einen Rückschlag hinnehmen, verloren beim VBC TLC Weiz sang- und klanglos 0:3 (15:25, 20:25, 20:25) und liegen zur Halbzeit bereits fünf Punkte hinter dem VCA Amstetten NÖ. Die Mostviertler setzten sich bei Aufsteiger TJ Sokol Wien V 3:0 (25:22, 25:21, 25:23) durch. Die Wiener müssen somit weiter auf ihren ersten Punktgewinn in der obersten Spielklasse warten. Am Sonntag gastieren sie in Weiz.

VCA-Sportdirektor Michael Henschke: „Unsere Form ist weiter ansteigend und das freut mich sehr. Ich kann aber Sokol ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben uns mehr Probleme bereitet, als wir erwartet haben!“

Topscorer beim Weizer Sieg waren Santiago Alvarez (15) und Jakob Grasserbauer (9) bzw. Simon Frühbauer (14) und Arwin Kopschar. Matchstats: Angriffspunkte 33:30, Asse 4:3, Blockpunkte 7:4 und Eigenfehler 18:31.

In Wien erzielten Clemens Ecker (22) und Florian Weikert (5) bzw. Franco Slomp Drago (18) und Keaton Strom (13) die meisten Punkte. Matchstats: Angriffspunkte 30:40, Asse 1:3, Blockpunkte 6:11 und Eigenfehler 21:29.

DenizBank AG VL Men
Obere Setzrunde

25.01.: SK Zadruga Aich/Dob vs. UVC Holding Graz 3:0 (28:26, 25:23, 29:27)

Untere Setzrunde
25.01.: TJ Sokol Wien V vs. VCA Amstetten NÖ 0:3 (22:25, 21:25, 23:25)
25.01.: VBC TLC Weiz vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:15, 25:20, 25:20)
26.01., 17:00: VBC TLC Weiz vs. TJ Sokol Wien V

Men’s MEVZA League
27.01., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel (AUT) vs. Calcit Volley Kamnik (SLO)
01.02., 18:00: ACH Volley Ljubljana (SLO) vs. SK Zadruga Aich/Dob (AUT)

Dritter Sieg im dritten Spiel des Jahres 2020 für den VCA Amstetten NÖ
Drei Punkte und ein klarer Sieg war das Ziel des VCA Amstetten NÖ am Samstagabend in Wien. In der dritten Runde der Unteren Zwischenrunde der DenizBank AG Volley League Men trafen die Niederösterreicher auf Aufsteiger TJ Sokol V in der Wiener Posthalle. Nach 78 Minuten fixierten die Mostviertler ihren dritten Saisonsieg und blieben damit in der Zwischenrunde weiter ungeschlagen.

„Das war ein guter Start in die Zwischenrunde. Unsere Form ist weiter ansteigend und das freut mich sehr“, berichtete VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Seine Mannschaft verzeichnete wie schon zuletzt gegen Weiz keine Satzniederlage, aber hatte mit der jungen Mannschaft aus Wien hart zu kämpfen. Mit 25-22, 25-21 und 25-23 setzten sie sich im dritten Aufeinandertreffen der Saison nur knapp durch.

„Ich kann Sokol mein großes Kompliment aussprechen. Sie haben uns mehr Probleme bereitet, als wir erwartet haben“, gestand Henschke ein, der anfügte, dass seine Mannschaft trotz der komfortablen Führung von fünf Punkten in der Zwischenrunde, weiter hart arbeiten muss: „Wir haben gesehen, dass wir noch einiges zu machen haben, vor allem vor dem nun jetzt vorentscheidenden Spiel gegen Klagenfurt nächste Woche.“

Am nächsten Samstag um 16:30 Uhr geht es für Amstettens Volleyballer zum letzten Auswärtsspiel der Zwischenrunde nach Klagenfurt. Dort warten die Wörther-See-Löwen, die überraschend gegen Weiz eine Niederlage einstecken mussten.

Linz-Steg und Graz souverän, Sokol/Post siegt in fünf Sätzen
Der UVC Holding Graz feierte am Samstag in der 16. Runde des DenizBank AG VL Women-Grunddurchgangs einen souveränen 3:0 (25:23, 25:12, 25:13)-Auswärtserfolg bei Aufsteiger TI-esssecaffè-volley. Die zweitplatzierten Murstädterinnen sind somit dem direkten Halbfinaleinzug einen weiteren Schritt näher gekommen. Die TI-Damen bleiben trotz der Niederlage im Rennen um Rang sechs und damit um das letzte Viertelfinal-Ticket.

TI-Obmann Michael Falkner: „Wir haben unser mehr erwartet, Chancen auf Punkte ausgerechnet. Im ersten Satz haben wir leider in der entscheidenden Phase drei Servicefehler begangen, ihn so hergeschenkt. Der zweite Durchgang war schnell vorbei, im dritten ging es wieder besser. Aber die Grazerinnen sind nicht umsonst auf Platz zwei, sie haben sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen!“

Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post ist Graz auf den Fersen, hatte aber gegen den VC Tirol hart zu kämpfen, setzte sich in seiner Heimhalle erst nach zwei Stunden 3:2 (25:13, 26:28, 23:25, 25:20, 15:12) durch. Der Rückstand auf Platz zwei beträgt nun zwei Punkte. Beste Scorerinnen in der Posthalle waren Sonja Katz (24) und Diana Mitrengova (28) bzw. Caroline Lemay (16), Ingrid Tuntland und Maja Lasic (je 14). Die Matchstatistik zeigt eine klare Überlegenheit der Gastgeberinnen im Angriff (63:43 Punkte | 40:28 Prozent). Sie erzielten ein Ass (9:8) und drei Blockpunkte (15:12) mehr. Die VCT-Spielerinnen begingen weniger Eigenfehler (27:35).

Meister Askö Linz-Steg wurde gegen Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz seiner Favoritenrolle gerecht, fertigte den Vorletzten in einer Stunde 3:0 (25:14, 25:17, 25:17) ab, liegt daher weiterhin drei Punkte vor Graz und ist auf dem besten Weg, den Grunddurchgang für sich zu entscheiden. Nicole Lott (12) und Taylor Alexander (11) sammelten die meisten Punkte auf Seiten der Gastgeberinnen, bei den Steirerinnen waren es Corina Breuss (10) und Anna Mayr (9). Linz-Steg war – dem Ergebnis entsprechend – in allen Spielelementen überlegen: Angriffspunkte 36:27, Asse 10:2, Blockpunkte 11:3, Eigenfehler 16:18.

„Speziell am Service habe ich einige gute Dinge gesehen. Am Block ist es hingegen gegen einen Gegner, der nichts zu verlieren hat, oft nicht einfach Akzente zu setzen. Letztlich war das aber einer unserer klarsten und ungefährdetsten Siege“, resümierte Linz-Steg-Coach Roland Schwab und blickte auch bereits voraus:

„Unser Ziel ist ganz klar, dass wir mit drei Punkten Vorsprung auf den Zweiten in den letzten Spieltag gehen und das Halbfinale bereits in der Tasche haben!“

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg fuhr beim Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg einen Pflichtsieg ein, gewann 3:0 (25:17, 25:17, 25:17) und ist nun Sechster vor der punktegleichen TI-volley. Die PSVBG-Damen haben am Sonntag im Nachtragsspiel der 13. Runde bei den Erzbergmadln die Möglichkeit, diesen Rang etwas zu festigen. Topscorerinnen in Hartberg waren Marie Bruckner (12), Anna-Lena Bruchmann und Katharina Almer (je 7) bzw. Ingrida Schweiger (17) und Cassie Laramee (10). Punkteanalyse: Angriff 29:35, Asse 2:7, Block 6:5, Eigenfehler 28:14.

Die Kelag Wildcats Klagenfurt haben sich durch einen 3:1 (25:12, 25:16, 18:25, 25:17)-Heimerfolg über Vizemeister SG Prinz Brunnenbau Volleys auf Platz vier verbessert, liegen nun einen Punkt vor dem VC Tirol. Die Pergerinnen haben als Achte nur noch geringe Chancen, das Playoff zu erreichen. Für die „Wildkatzen“ steuerten Jaelyn Keene (20), Lucia Aichholzer und Nikolina Bajic (je 15) die meisten Punkte bei, die besten PB Volleys-Scorerinnen waren Nicko Pio (13) und Katie Adamson (11). Angriffspunkte 60:38, Asse 5:5, Blockpunkte 4:5 und Eigenfehler 22:21.

„Wir haben den Gegner dominiert, waren, das muss man so sagen, das bessere Team. Heute war viel Gutes dabei, der Weg stimmt“, freute sich Wildcats-Obmann Josef Laibacher.

DenizBank AG VL Women, 16. Runde
25.01.: SG VB NÖ Sokol/Post vs. VC Tirol 3:2 (25:13, 26:28, 23:25, 25:20, 15:12)
25.01.: TI-esssecaffè-volley vs. UVC Holding Graz 0:3 (23:25, 12:25, 15:25)
25.01.: ASKÖ Linz/Steg vs. SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:14, 25:17, 25:17)
25.01.: TSV Sparkasse Hartberg vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 0:3 (17:25, 17:25, 17:25)
25.01.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. SG Prinz Brunnenbau Volleys 3:1 (25:12, 25:16, 18:25, 25:17)

Nachtragsspiel 13. Runde
26.01., 15:00: SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

Presseinfo DenizBank AG VL Men/VCA Amstetten/DenizBank AG VL Women

25.01.2020