© Sportreport

Mit einem 29:24-Auswärtssieg beim HC Hard, bleibt der HC Fivers WAT Margareten nach dem 11. Spieltag der spusu LIGA auf Platz 1. Der dreifache Meister legte den Grundstein zum Erfolg bereits in den ersten 30 Minuten als man bis auf 17:8 davonzog.

Einen Auswärtssieg feierte auch die HSG Holding Graz. Dank einer starken Schlussphase setzen sich die Steirer bei Meister UHK Krems 33:30 durch. Krems verpasst es damit weiter gleichauf mit den Fivers an der Spitze zu stehen, für Graz bedeuten die zwei Punkte, dass man voll im Rennen um einen Platz in der Bonusrunde liegt.

Hinter den Fivers, mit nur einem Punkt Rückstand, verweilt der SC Ferlach. Die Kärntner können sich vor Heimpublikum gegen den HC Linz AG mit 34:30 durchsetzen.

Wichtige Punkte holte sich die SG Handball Westwien mit dem 26:22-Heimsieg über Bregenz Handball. Überragend dabei Flügel Julian Ranftl der mit 13 Treffern die Hälfte aller Westwien-Tore erzielte. Westwien überholt in der Tabelle dank der besseren Tordifferenz Hard und rückt auf Rang vier vor.

Mit Westwien und Hard punktegleich auf Rang sechs liegt nach elf Runden Handball Tirol. Die Schwazer setzten sich zuhause gegen Aufsteiger HSG Bärnbach/Köflach mit 30:22 durch.

EURO TROPHY TOUR in Krems
In der spusu LIGA und spusu CHALLENGE, den beiden höchsten Spielklassen im österreichischen Männer-Handball, wird WINNI, das Maskotchen der EHF EURO 2020, in den kommenden Wochen die Fans auf die Heim-EURO einschwören. Dieses Wochenende lieferten das Maskottchen und der EURO-Teller bei den spusu LIGA-Spielen HSG Holding Graz vs. SC Ferlach und UHK Krems vs. HSG Holding Graz mit Action und Showeinlagen für einen Vorgeschmack auf die EURO. Der nächste Stopp ist bereits nächsten Freitag bei der Partie Handball Tirol vs. SG Handball Westwien.

Stationen EURO TROPHY TOUR
Fr., 08. November – Handball Tirol vs. SG Handball Westwien
So., 10. November – Sportunion Die FALKEN Bachner Bau St. Pölten vs. UHC Hollabrunn
Sa., 16. November – HC Hard vs. HC Linz AG
Mi., 20. November – Bregenz Handball vs. HC Hard
Fr., 29. November – HSG Bärnbach/Köflach vs. Bregenz Handball
Sa., 30. November – HC Bruck vs. Union Leoben
Fr., 06. Dezember – Union Leoben vs. roomz hotels vöslauer hc
Sa., 07. Dezember – SC Ferlach vs. HC Hard
Fr., 13. Dezember – HC Fivers WAT Margareten vs. SG Handball Westwien
Sa., 21. Dezember – Union Sparkasse Korneuburg vs. ATV Auto Pichler Trofaiach

11. Spieltag spusu LIGA Hauptrunde
Handball Tirol vs. HSG Bärnbach/Köflach 30:22 (17:13)

So., 3. November 2019, 17:00 Uhr

Werfer Handball Tirol: Alexander Wanitschek (7), Petar Medic (6), Dario Lochner (5), Armin Hochleitner (4), Richard Wöss (3), Alexander Pyshkin (2), Michael Miskovez (2), Balthasar Huber (1)
Werfer HSG Bärnbach/Köflach: Milos Djurdjevic (6), Stephan Wiesbauer (5), Deni Gasperov (4), Filip Bonic (4), Jadranko Stojanovic (2), Sebastian Hutecek (1)

Handball Tirol besiegt den Aufsteiger
Handball Tirol konnte am Sonntag auch das zweite Saisonduell mit Liga-Rückkehrer HSG Bärnbach/Köflach für sich entscheiden: Am 11. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde gewannen die „Adler“ in der Osthalle souverän mit 30:22 (17:13).

Die Tiroler Adler bleiben weiterhin voll im Rennen um die Bonus-Runde in der spusu LIGA. Nach der Niederlage am Freitag in Bregenz fand Handball Tirol in Runde 11 in die Spur zurück und besiegte Aufsteiger HSG Bärnbach/Köflach, der zuletzt noch ALPLA Hard bezwungen hatte, mit 30:22. Dabei fehlte neben Sebastian Feichtinger und Johannes Demmerer diesmal auch Nationalteamspieler Sebastian Spendier, der an einer Fußverletzung laboriert. Am kommenden Freitag (19.00 Uhr) wartet mit dem Gastspiel der SG Westwien das nächste Heimmatch auf die Tiroler.

Zunächst zeichnete sich keine klare Überlegenheit ab, Bärnbach/Köflach schien den Schwung vom Hard-Sieg mitnehmen zu können. Das 3:2 von Richard Wöss egalisierte Filip Bonic zum 3:3 (9.), nach zwölf Minuten stand es 5:4. In Minute 15 warf der stark aufspielende Petar Medic das 8:5 für die Hausherren, aber Deni Gasperov gelang kurz darauf der Anschlusstreffer zum 8:7 – in Minute 20 hieß es nach wie vor nur 9:8; in sehr guten Schlussminuten der ersten Halbzeit setzte sich Handball Tirol allerdings doch noch auf 17:13 ab.

Die zweite Hälfte war dann ganz klar in der Hand der Adler – Kapitän Alexander Wanitschek markierte aus einem Siebenmeterwurf nach 37 Minuten bereits das 21:13 für nun klar überlegene Tiroler, in Minute 50 hatte man sich auf 26:17 abgesetzt. Die Defensive mit Torhüter Jost Perovsek ließ wenig anbrennen, Bärnbach/Köflach biss sich immer wieder die Zähne aus. So kamen gegen Ende auch noch die HT-Youngsters Emanuel Petrusic und Thomas Wörgötter zu ihren Einsatzminuten, Handball Tirol spielte den Heimsieg locker herunter.

Frank Bergemann (Trainer Handball Tirol): „Es war keine leichte Situation, aufgrund des zusätzlichen Ausfalls von Sebastian Spendier mussten wir im Rückraum umdisponieren, haben dort teilweise mit einem Kreisläufer agiert. Dario Lochner hat das sehr gut gelöst – und Petar Medic war heute überragend, er kommt immer besser in Fahrt. Das ganze Team hat überragend gekämpft, keinen Ball verloren gegeben, es war eine tolle Mannschaftsleistung. Die Deckung ist sehr gut gestanden, dadurch konnten wir immer wieder schnelle Konter fahren. So wurde es doch noch ein klares Ergebnis für uns. Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel gegen Westwien, da haben wir noch etwas gutzumachen nach dem Hinspiel.“

Deni Gasperov (Spieler HSG Bärnbach/Köflach): „Wir haben rund 20 Minuten sehr gut mitgespielt, dann aber komplett den Faden verloren. Wir haben nicht mehr gut auf unsere Chance gewartet, Würfe genommen, die wir einfach nicht nehmen dürfen. Handball Tirol war dann in der zweiten Halbzeit klar überlegen, wir konnten leider nicht mehr mithalten. Da hat heute viel vom Auftritt gegen Hard gefehlt.“

SG Handball Westwien vs. Bregenz Handball 26:22 (13:14)
So., 3. November 2019, 18:00 Uhr

Werfer SG Handball Westwien: Julian Ranftl (13), Julian Pratschner (4), Wilhelm Jelinek (2), Philip Schuster (2), Marko Katic (2), Philipp Seitz (1), Julian Schiffleitner (1), Moritz Mittendorfer (1)
Werfer Bregenz Handball: Severin Lampert (7), Lukas Frühstück (4), Vlatko Mitkov (4), Nico Schnabl (2), Florian Mohr (2), Goran Aleksic (1), Robin Kritzinger (1), Josip Juric-Grgic (1)

Westwien gewinnt gegen Bregenz Handball
Die SG Handball Westwien gewinnt das Heimspiel gegen Bregenz Handball mit 26:22 (13:14) und klettert damit in der Tabelle auf Platz 4.

Die Glorreichen Sieben beginnen sehr konzentriert in der Deckung, gehen durch einen Siebenmeter von Julian Ranftl mit 1:0 in Führung und Julian Pratschner legt per Gegenstoß zum 2:0 nach. Bregenz kommt in Folge besser ins Spiel und die Partie gestaltet sich ausgeglichen. Pratschner trifft nach 10 Minuten zum 5:4 aber Bregenz gleicht per Siebenmeter wieder aus. Die Hausherren agieren im Angriff abgeklärter als zuletzt und stellen durch Pratschner auf 8:6 und können kurz darauf erstmals auf +3 stellen. Westwien legt immer vor und kann sich ein ums andere Mal in der Deckung den Ball erkämpfen, aber Bregenz bleibt dran und gleicht 5 Minuten vor der Halbzeit zum 11:11 aus.

Marko Katic bringt die Glorreichen Sieben mit 13:12 in Führung, die Gäste aus Vorarlberg können aber kurz vor der Pause zweimal treffen und so geht Westwien mit einem knappen 13:14 Rückstand in die Kabine. Den besseren Start in die zweite Halbzeit haben dann wieder die Hausherren und nach einer erneuten starken Deckungsphase stellt Julian Ranftl auf 16:14 und Kapitän Jelinek trifft gleich darauf zum 17:14. Immer wieder laufen sich die Bregenzer an der Wiener Deckung fest und die Mannschaft von Roland Marouschek nutzt die gewonnenen Bälle für Gegenstöße. Nach 40 Minuten kann Ranftl auf bereits 20:15 erhöhen. Danach lassen die Westwiener einige freie Chancen liegen und Bregenz kommt wieder auf bis zu 2 Toren heran (20:18). 9 Minuten vor Schluss dann wieder die +3 Führung zum 21:18 durch das bereits zwölfte Tor von Julian Ranftl. Die Vorarlberger geben nicht auf, aber Westwien schafft in der 57. Minute durch abermals Ranftl den vorentscheidenden Treffer zum 23:20 und Marko Katic legt zum 24:20 nach. Am Ende gewinnen die Glorreichen Sieben verdient mit 26:22 und klettern auf Platz 4 der spusu LIGA.

Julian Ranftl: „Heute hat man gesehen, dass wir im auch Angriff viel besser und flüssiger spielen können. Wir haben die Ausfälle von Helgason und Fuchs gut kompensiert. Wenn die 2 zurückkommen werden wir noch stärker sein!!“

Severin Lampert: „Wir haben den Start verschlafen aber dann gezeigt dass wir kämpfen können und sind so wieder zurückgekommen. In der zweiten Halbzeit war es eigentlich komplett gleich, nur sind wir durch zu viele Eigenfehler dann nicht mehr heran gekommen.“

Die Wild Youngsters der U20 gewinnen das Spiel gegen Bregenz mit 27:20 (14:14) und blieben weiterhin ohne Verlustpunkte.

SC Ferlach vs. HC Linz AG 34:30 (17:13)
So., 3. November 2019, 18:00 Uhr

Werfer SC Ferlach: Mathias Rath (8), Dean Pomorisac (6), Izudin Mujanovic (4), Rok Golcar (4), Blaz Klec (4), Florian Ploner (3), Adonis Gonzalez-Martinez (3), Matic Kotar (2)
Werfer HC Linz AG: Nikola Kosteski (6), Christian Kislinger (5), Matej Sarajlic (5), Antonio Juric (4), Moritz Bachmann (3), Philipp Preinfalk (3), Dominik Ascherbauer (2), Markus Gschwandtner (2)

HC Hard vs. HC Fivers WAT Margareten 24:29 (8:17)
So., 3. November 2019, 18:00 Uhr

Werfer HC Hard: Ivan Horvat (10), Michael Knauth (4), Konrad Wurst (3), Luca Raschle (2), Paul Schwärzler (2), Bruno Kozina (2), Thomas Weber (1)
Werfer HC Fivers WAT Margareten: Vincent Schweiger (6), Eric Damböck (4), Lukas Hutecek (4), Nikola Stevanovic (3), Marin Martinovic (3), David Brandfellner (3), Herbert Jonas (2), Tobias Wagner (2), Boris Tanic (1), Markus Kolar (1)

Dritte Heimniederlage für HC Hard in Serie
In der spusu LIGA läuft es momentan so gar nicht bei Handball-Vizemeister HC Hard. Die Eurofighter aus dem Ländle verloren das Schlagerspiel der 11. Hauptrunde gegen Tabellenführer HC Fivers WAT Margareten mit 24:29 (8:17). Für die Vorarlberger ist es in der heimischen Meisterschaft die dritte Niederlage vor eigenem Publikum hintereinander.

Bei den Roten Teufeln vom Bodensee bissen einige Akteure trotz Blessuren und Krankheit auf die Zähne. Boris Zivkovic und Tine Poklar hatten jedoch nur kurze Einsatzzeiten. Nur die drei langzeitverletzten Dominik Schmid, Gerald Zeiner und Nejc Zmavc waren definitiv nicht dabei. Die Wiener traten die Reise ins Ländle ohne den an der Schulter verletzten Routinier Vitas Ziura an.

Mit Paul Schwärzler (zwei Tore) und Konrad Wurst (drei Tore) begannen zwei Youngsters vor den Augen von ÖHB-Teamchef Ales Pajovic auf der rechten Seite. Abwehrchef Max Hermann übernahm im Angriff vorerst die Kreisläuferrolle. Anfangs entwickelte sich vor 1500 Zuschauern in der Sporthalle am See noch ein offener Schlagabtausch. Ivan Horvat schlug in der Startphase gleich fünf Mal hinter einander zu (6:8/13. Minute).

In der Folge bauten die Wiener jedoch die Führung bis Mitte der ersten Halbzeit auf fünf Tore (6:11) aus. Denn Hards Defensive präsentierte sich als zu wenig aggressiv.

Nach dem 7:15 (24.) probierten es die Hausherren kurzzeitig mit einer offensiveren Deckungsvariante. Aber auch im Angriff hatten die Roten Teufel ein zwölfminütiges Blackout ohne Torerfolg. Nach einer desolaten Leistung ging es nach 30 Minuten mit 8:17 in den Kabinengang.

Auch in Durchgang zwei änderte sich vorerst nichts Wesentliches auf dem Parkett. Dann stemmte sich Goalie Thomas Hurich mir etlichen Glanzparaden vehement gegen die drohende Klatsche. Doch seine Vorderleute konnten die Verunsicherung bei einem Rückstand von bis zu zehn Toren bis zur Schlusssirene nicht mehr ablegen. Auch an der Linie der Schiris änderte sich nichts. So standen die Hausherren zeitweise nur noch mit drei Feldspielern auf der Platte.

Im Angriff war Ivan Horvat quasi der Alleinunterhalter. Auch die zehn Tore des Kroaten konnten die 24:29-Heimpleite gegen Margareten nicht verhindern. Erfreulich das Harder Publikum, das 60 Minuten lautstark wie der acht Mann hinter seinem Team stand. Und auch, dass die unterlegenen Gastgeber nie aufsteckten und bis zum Schluss den Rückstand noch verkürzen konnten.

Zu den Best-Playern wurden via SMS-Voting Thomas Hurich bzw. Sebastian Hutecek gekürt.

„Es war eine verdiente Heimniederlage. Ich bin etwas ratlos, wir waren total verkrampft, haben im Angriff zu viele Fehler gemacht und in der Abwehr keinen Zugriff bekommen. Wir haben vorne und hinten kaum Zweikämpfe gewonnen“, klagte ein tief enttäuschter Hard-Coach Klaus Gärtner:„Hard hat uns alles abverlangt, aber wir waren die cleverere Mannschaft, hatten immer die passenden Antworten parat. Den Sieg in Hard haben wir uns schwer verdient“, meinte Margareten-Trainer Peter Eckl.

„Es war kein gutes Spiel von Hard. Zuhause muss man sich anders präsentieren und kämpfen, da geht es auch ums Prestige. Die Fivers haben ihr schnelles Spiel aufgezogen und verdient gewonnen“, sagte ÖHB-Teamchef Ales Pajovic nach Spielende.

UHK Krems vs. HSG Holding Graz 30:33 (17:14)
So., 3. November 2019, 20:15 Uhr

Werfer UHK Krems: Jakob Jochmann (6), Lucijan Fizuleto (5), Thomas Kandolf (5), Oliver Nikic (4), Leonard Schafler (3), Tobias Auß (2), Fabian Posch (2), Marko Simek (2), Kenan Hasecic (1)
Werfer HSG Holding Graz: Stephan Jandl (8), Nemanja Belos (7), Daniel Dicker (7), Christian Hallmann (5), Otmar Pusterhofer (2), Joszef Albek (2), Rok Skol (1), Philipp Moritz (1)

Tabelle

Rang Mannschaft Begegnungen S U N Tore +/- Punkte
1 HC Fivers WAT Margareten 11 8 0 3 331:289 +42 16
2 SC Ferlach 11 7 1 3 299:295 +4 15
3 UHK Krems 11 7 0 4 314:295 +19 14
4 SG Handball Westwien 11 6 0 5 285:273 +12 12
5 HC Hard 11 6 0 5 293:285 +8 12
6 Handball Tirol 11 6 0 5 280:287 -7 12
7 HSG Holding Graz 11 5 0 6 311:314 -3 10
8 Bregenz Handball 11 4 0 7 277:292 -15 8
9 HC Linz AG 11 3 1 7 312:321 -9 7
10 HSG Bärnbach/Köflach 11 2 0 9 254:305 -51 4

Presseinfo spusu LIGA/Westwien/HC Hard/Handball Tirol

03.11.2019

Die mobile Version verlassen