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Der Free-to-Air Montag im TV – zu Gast bei „Dein Verein“ waren am Montag ua Thorsten Schick (SK Rapid Wien), Rene Glatzer (Leiter Akademie FK Austria Wien), Christoph Halper (SV Mattersburg) und Markus Lackner (Admira).

Die wichtigsten Stimmen zu „Dein Verein“ …

Thorsten Schick (SK Rapid Wien):
… über seine Genesung: „Mir geht es besser. Die ersten Tage nach der Verletzung waren schwierig, aber die OP ist gut verlaufen und ich bin schon wieder im Reha-Modus. Realistisches Ziel ist die Jänner-Vorbereitung. Wenn sich das ausgeht, bin ich glücklich.“

… über den Lauf von SK Rapid Wien: „Es war auch davor nicht alles so schlecht, wie es dargestellt worden ist. Ich habe die Mannschaft extrem positiv kennengelernt. Es läuft die letzten fünf Spiele gut und ich hoffe, dass es so weitergeht. Die Mannschaft hat die Qualität, dass wir uns vorne festbeißen können.“

… über die spezielle Beziehung zu Dietmar Kühbauer: „Er hat mich damals von der Zweiten Liga in die Bundesliga geholt. Ich hatte viel Einsatzzeit unter ihm und wir haben uns während den Jahren nie aus den Augen verloren und uns immer wieder einmal gesehen und gehört. Als er mich damals angerufen hat, habe ich gewusst, was für ein Trainer mich erwartet und er hat gewusst, was für einen Spieler er bekommt.“

… über die Zeit in Bern: „Ich wollte immer schon den Schritt ins Ausland wagen und die Möglichkeit hat sich damals ergeben. Sportlich und privat war es eine überragende Zeit. Ich habe auch Champions League spielen dürfen, was ein Kindheitstraum für jeden Fußballer ist. Von dem her geht über die drei Jahre in Bern schwer etwas drüber.“

… über Adi Hütter: „Er ist ein Trainer, der viel von den Spielern fordert. Er hat einen klaren Plan und wenn du nicht mitmachst, dann hast du im Team keine Chance, egal, ob du Landsmann oder ein gestandener Schweizer Spieler bist. An seinen Erfolgen sieht man, was er auch mit einer Startruppe erreichen kann.“

Rene Glatzer (Leiter Akademie FK Austria Wien):
… über sein Mitleiden mit den Profis: „Als Akademie-Leiter und Fan des Vereins leide ich besonders mit. Natürlich ist die Situation nicht zufriedenstellend und ich denke, dass wir alle im Verein gefordert sind – angefangen von der Spitze bis nach unten.“

… über seine Arbeit: „Der momentanen Situation geschuldet ist es so, dass auch wir auf dem Prüfstand stehen, was das Füttern der Profis mit jungen Spielern betrifft. Wir konzentrieren uns eher auf den Raum Wien. Red Bull Salzburg hat momentan sicher die Nase vorne, was das Thema Scouting betrifft, trotzdem glaube ich, dass wir Konzepte verfolgen, die geeignet sind, dass wir in Zukunft auch Red Bull Salzburg Paroli bieten können.“

… über die Nachwuchsspieler im Profikader: „Das höchste Ziel ist, dass wir Spieler von internationalem Topformat entwickeln. In erster Linie geht es jedoch darum, dass wir Spieler für unseren eigenen Profikader entwickeln.“

… über die Kritik, dass zu wenig nachkommt: „Das Thema muss schon sein, dass wir in Zukunft wieder ganz vorne mitspielen können und dafür müssen wir einiges an Arbeit erledigen, aber ich bin mir sicher, dass das gelingen wird.“

Christoph Halper (SV Mattersburg):
… über den Negativlauf der Mattersburger: „Wir wissen, dass wir mehr können, wir zeigen es auch im Training. Die Stimmung im Training ist gut, trotz der fünf Niederlagen. Ich bin mir sicher, dass wir das Ruder herumreißen können. Die Qualität ist da, jetzt müssen wir es nur zeigen.“

… über seine persönliche Entwicklung: „Momentan befinde ich mich in einer sehr guten Phase. Ich genieße jedes Bundesligaspiel, das ich bekommen kann. Es ist jedes Mal etwas Besonderes. Ich habe mir das über die Vorbereitung hinweg erarbeitet und auch bewiesen, dass ich es mir verdient habe, von Anfang an zu spielen. Ich versuche, das Vertrauen zurückzugeben.“

… über den burgenländischen Weg des SV Mattersburg: „Wir scheißen uns nicht viel und probieren so, der Mannschaft zu helfen.“

… über seine Karriereziele: „Deutschland ist naheliegend, aber Spanien ist natürlich ein Traum und der Fußball, der dort gespielt wird, passt ganz gut zu mir.“

Markus Lackner (Admira):
… über den Negativlauf der Admira: „Ich habe das schon einige Male erlebt und bin auch überzeugt, dass wir es heuer schaffen. Wir haben nicht viel Zeit, wir müssen punkten. Wir haben die Qualität im Kader, aber es fehlt das Selbstvertrauen. Es ist vielleicht ein Vorteil, dass ich nicht die ganzen negativen Geschichten vom Anfang mitbekommen habe. Ich bin froh, dass ich geholt worden bin und versuche mich positiv einzubringen.“

… über Klaus Schmidt: „Er ist ein Trainer, der absolut mitlebt, der motiviert am Feld ist und reinschreit. Mich hat sehr beeindruckt, dass er am Anfang mit jedem Spieler ein Einzelgespräch geführt hat, weil er uns alle persönlich kennenlernen wollte. Der erste Eindruck ist sehr positiv.“

… über seine Zeit bei Sturm Graz: „Ich bin nach einer erfolgreichen Saison nach Graz gegangen, da war die Erwartungshaltung natürlich sehr hoch. Ich habe viel gespielt am Anfang und habe mich wohl gefühlt. Die Schambeinentzündung hat mich dann zurückgeworfen und war mühsam. Danach habe ich nicht mehr in die erste Mannschaft gefunden. Mit einer Leihe zu Admira Spielpraxis zu sammeln, war mir das Wichtigste – dass ich wieder am Feld stehe und 90 Minuten spielen kann.“

Die ABSTAUBER
Auch die „Die Abstauber“ wedelten mit ihrer unkonventionellen und frischen Art am Bundesliga-Montag ordentlich Staub auf. In der Live-Schalte erzählte Wolfgang Mair über die Qualität von FC Red Bull Salzburg und die Konkurrenz zwischen FC Wacker Innsbruck und WSG Tirol.

Wolfgang Mair (ehemals FC Red Bull Salzburg und FC Wacker Tirol) bei „Die Abstauber“
… über die Qualität von FC Red Bull Salzburg: „Eine irrsinnig hungrige, kampfstarke, schnelle Mannschaft. Ich traue ihnen alles zu. Im Fußball ist alles möglich. Sie werden von Spiel zu Spiel stärker und haben einen super Zusammenhalt. Im Gegensatz zu Saisonen vorher haben sie sich schneller gefunden und ich glaube, dass es noch stärker geht.“

… über die internationalen Auftritte von WAC und LASK: „WAC überrascht mich und LASK hat schon vom letzten Jahr die Form mitgenommen. Ein Zeichen dafür, dass sich konstantes, gutes Arbeiten auszahlt.“

… zur Lage von FC Wacker Innsbruck und die Konkurrenz zu WSG Tirol: „Ich habe mit Faneitelkeiten nie etwas am Hut gehabt. Wichtig ist, dass man konstant ein Konzept verfolgt. Der Weg ist nie konsequent verfolgt worden. Es war leider eine Achterbahnfahrt. Es sollte in Tirol an einem Strang gezogen werden. Tirol ist nicht Wien, das zwei große Mannschaften tragen kann. Wie es zurzeit im Tiroler Fußball steht, ist kein Platz für Eitelkeiten.“

… über seine Arbeit als Künstler: „Ich hatte das Glück, dass ich beim Geburtstag von Neymar ein Porträt machen konnte. Er hat mir freie Hand gelassen. Er hat das Porträt daheim hängen.“

Über die ABSTAUBER:
In dem innovativen Diskussions-Format diskutieren wöchentlich vier Hosts über die wichtigsten Ereignisse auf dem Rasen und in den sozialen Medien. Neben den Sky Moderatoren Johannes Brandl und Johannes Hofer sind Florian Prokopetz, Jean-Claude Mpassy, Andreas Födinger, Lukas Traxler, Holger Hörtnagl, Martin Grath und seit dieser Saison Maximilian Ratzenböck Teil des Teams. In ,,Die ABSTAUBER‘‘ können Fans durch ihre Social Media Aktivitäten Teil der Sendung werden. Weitere Informationen zu ,,Die Abstauber“ gibt es unter: dieabstauber.at/

Presseinfo Sky Austria

16.09.2019

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