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Noch zwei Tage bis zum mit Spannung erwarteten Saisonstart des Stockcar Racing Cups 2017. Am übermorgigen Samstag fällt in Natschbach-Loipersbach die Startflagge zum actiongeladenen Motorsport-Spektakel auf Sand. Bereits zum sechsten Mal werden heuer die Jahresbesten in vier Klassen ermittelt, die dann am 7. Oktober nach fünf Läufen feststehen.

Ein Blick auf die eingereichten Nennungen, die dem Organisationsduo Andreas Kampichler und Gerald Koloc vorliegen, zeigt, dass vor allem die Saloon Cars extrem boomen, während in der PS-stärksten Formel 2 die Teilnehmerzahlen rückläufig sind. Erfreulicherweise stieg auch die Anzahl der Nachwuchspiloten/innen in der seit letztem Jahr umkämpften Kategorie Stockcar Junior. Insgesamt dürfen sich die Fans in Natschbach am Samstag nicht nur auf endlich wärmere Temperaturen freuen, sondern auch auf fast 50 Starter, die wie jedes Jahr bedingungslos um jeden Zentimeter an Terrain und um jeden Punkt fighten werden.

In der Formel 2 gibt es mit dem Wiener Langstreckenpiloten Bernd Herndlhofer einen schnellen Heimkehrer in die Stockcar-Szene. Er wird sich am ersten Renntag unter anderen mit dem vierfachen Autocrash-Meister Dietmar Grill aus Pinggau in der Steiermark oder auch den drei Niederösterreichern Andreas Gruber, Marcus Lechner und Manuel Otter messen.

Mit 24 Autos am stärksten besetzt wird nach heutigem Stand die Saloon-Car-Klasse sein. Auch hier gibt es einen rasanten Heimkehrer. Nach einem Jahr „Babypause“ will es Georg Weissenböck aus Küb in Niederösterreich wieder wissen. Vor zwei Jahren ging er bei den Saloons als Gesamtführender in den letzten Renntag. Nach einem hochstehenden Duell blieb ihm letztendlich nur denkbar knapp der Vizemeistertitel.

In der heuer neu ins Programm genommenem Stockcar Heckklasse, in der wie der Name schon sagt nur Hecktriebler zum Einsatz kommen, gilt vor allem der letztjährige Volvo-Gesamtsieger Fritz Hemmelmeyer als Siegertipp. Der Wiener kommt allerdings heuer nicht mit einem Volvo, sondern versucht unter bisher gemeldeten acht Teilnehmern mit einem BMW sein Glück.

Gleich neun Starter finden sich in der Stockcar Junior-Klasse, wo Nachwuchspiloten zwischen 13 und 17 Jahren teilnahmeberechtigt sind. Auch hier gibt es einen Favoriten. Paul Puchegger aus Ramplach (NÖ) beendete die letzte Saison auf dem dritten Gesamtrang. Mit Michelle Brünner aus Ternitz ist hier auch die Damenwelt überaus flott vertreten.

11.05.2017