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In der NHL ist die Regular Season am Sonntag zu Ende gegangen. Als einziger Österreicher wird Michael Grabner von den New York Rangers in den Playoffs vertreten sein.

NHL-Playoff-Plätze heiß begehrt

Am Sonntag fanden die letzten Spiele der NHL Regular Season statt. Für 14 Teams ist die Saison damit beendet, während 16 Teams weiterhin vom Stanley Cup träumen können. Wie in der höchst ausgeglichenen NHL zu erwarten, ist erneut eine ziemliche Fluktuation eingereten. Nur 9 Teams konnten ihren Platz in der Post-Season aus der Vorsaison verteidigen. Unter den Teams, welche die Playoff-Qualifkation nicht geschafft haben, stehen unter anderem auch die Star-Aufgebote der LA Kings und Tampa Bay Lightning. Zu Ende gegangen ist auch die Serie der Detroit Red Wings, welche erstmals seit 25 Jahren nicht in die Playoffs einziehen konnten.

Dafür haben es andere Teams überraschend in die Playoffs geschafft. Für die größte Sensation sorgen wohl die Toronto Maple Leafs unter Head Coach Mike Babcock, auch Trainer der kanadischen Nationalmannschaft. Die Leafs beendeten die Saison 2015/2017 auf dem letzten Platz. Angeführt von First-Overall-Pick Auston Matthews überraschten die Maple Leafs alle und erreichten mit vielen Rookies im Aufgebot erstmals seit der Lockout-Saison 2013 die Playoffs. Ein Youngstar war es auch, welcher den Edmonton Oilers die erste Playoff-Teilnahme seit 2006 sicherte. Conor McDavid, der talentmäßig asls direkter Nachfolger von Wayne Gretzy und Sidney Crosby gilt, war ausschlaggebend für den Erfolg der Oilers.

Grabner erwartet Orginal-Six-Duell

Von den österreichischen NHL-Legionären schaffte es nur Michael Grabner von den New York Rangers in die Playoffs. Grabner, der heuer mit 40 Punkten (27 Tore und 13 Assists) in 76 Spielen eine herausragende Saison gespielt hat, bekommt es in der ersten Runde mit den Montreal Canadiens zu tun. Für Michael Raffl (Philadelphia Flyers) und Thomas Vanek (Florida Panthers) ist die Saison hingegen beendet. Eine Teilnahme an der B-WM ist noch ungewiss.

Crosby und die Jugend dominieren die NHL

Die „Presidents Trophy“ als punktbestes Team der Saison sicherten sich zum zweiten Mal in Folge die Washington Capitals rund um Kapitän Alexander Ovechkin. Der russiche Superstar holt diese Saison allerdings zum ersten Mal nach vier Saisonen nicht die „Rocket Richard Trophy“ für den besten Torschützen der Liga. Sidney Crosby vom amtierenden Meister Pittsburgh Penguins schnappte sich heuer mit 44 Toren diese Auszeichnung und untermauerte damit seinen Status als besten Spieler der Welt. Mit 40 Punkten folgt knapp dahinter der 19-jährige US-Amerikander Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs.

Im Topscore-Kampf wurde Sidney Crosby allerdings vom 19-jährigen Conor McDavid überholt, der dafür mit der „Art Ross Trophy“ ausgezeichnet wird. Der junge Kanadier im Diensten der Edmonton Oilers führte sein Team als Kapitän mit 100 Punkten (30 Tore und 70 Assists) in die Playoffs.

In der ersten Playoff-Runde wird noch innerhalb der Divisons gespielt. In einem der brisantesten Duelle ist auch Michael Grabner vertreten. In der Serie zwischen seinen New York Rangers und den Montreal Candians treten zwei Original-Six-Franchises aufeinenader, welche beide nach einer längeren Durststrecke wieder ganz vorne stehen möchten. Alle Plaoyff-Paarungen der ersten Runden finden Sie in der Infobox.

Infobox:

Alle NHL-Playoff.Paarungen der Conference Viertelfinalserien (Best-of-Seven)

Eastern Conference:
Montreal Canadiens vs. New York Rangers
Ottawa Senators vs. Boston Bruins
Washington Capitals vs. Toronto Maple Leafs
Pittsburgh Penguins vs. Columbus Blue Jackets

Western Conference:

Chicago Blackhawks vs. Nashville Predators
Minnesota Wild vs. St. Louis Blues
Anaheim Ducks vs. Calgary Flames
Edmonton Oilers vs. San Jose Sharks

10.04.2017

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