Willingen, Stefan Kraft

© Sportreport (Symbolbild)

Stefan Kraft sprang am Sonntag in Willingen auf den vierten Platz. Überragender Sieger wurde ein weiteres Mal Peter Prevc (SLO) vor Kenneth Gangnes (NOR) und Severin Freund (GER). Die anderen Österreicher erwischten keinen guten Tag. Einzig Manuel Poppinger schaffte es als 26. in die Weltcuppunkte.

Stefan Kraft war in Willingen bereits nach dem ersten Durchgang auf Rang vier gelegen. Im Finale musste der Salzburger bei den schlechtesten Bedingungen aller Bewerbe über den Bakken. Dabei gelang Kraft zwar die Verteidigung seiner Position, an einen Angriff auf das Podium war aber nicht zu denken.

Stefan Kraft:“Ich kann mir heute überhaupt nichts vorwerfen. Meine beiden Sprünge waren sehr gut und grundsätzlich ist Rang vier in Ordnung. Natürlich wäre ich gerne aufs Stockerl gekommen, aber das war bei dem Wind nicht drinnen. Aber das Glück wird auch wieder einmal auf meiner Seite stehen.“

Michael Hayböck: „Ich kann nicht genau sagen, was heute das Problem war. Ich habe mein Gefühl nicht wie gewohnt gefunden, das war von vorne bis hinten ein verhauter Wettkampf. Ich werde nun einfach nach vorne schauen und mich konzentriert auf den Kulm vorbereiten. Dort steht uns sicher eine sensationelle Skisprungshow vor eigenem Publikum ins Haus.“

Cheftrainer Heinz Kuttin: „Mit dem heutigen Abschneiden können wir natürlich nicht zufrieden sein. Zwar waren es unterschiedliche Ursachen, aber insgesamt haben wir unser Potential heute nicht auf die Schanze gebracht. Trotzdem waren die Sprünge die die Athleten dieses Wochenende gezeigt haben insgesamt positiv, darum werden wir jetzt auch in Ruhe auf den nächsten Saisonhöhepunkt vor eigenem Publikum hinarbeiten.“

Vorschlag ÖSV-Team Skiflug WM Kulm/ Bad Mitterndorf
Cheftrainer Heinz Kuttin möchte am kommenden Mittwoch mit fünf Athleten zur Skiflug Weltmeisterschaft nach Tauplitz anreisen. Der Vorschlag an das ÖSV-Präsidium enthält dieselben Sportler, die auch an diesem Wochenende in Willingen am Start waren.

ÖSV-Team Skiflug WM:
Michael Hayböck
Stefan Kraft
Manuel Fettner
Manuel Poppinger
Philipp Aschenwald

Cheftrainer Heinz Kuttin: „Wir haben uns für Philipp entschieden, weil er einer von mehreren jungen Springern ist, bei dem wir großes Potential sehen. Er soll am Kulm die Möglichkeit bekommen bei einer Großveranstaltung wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die ihm hoffentlich in der nahen Zukunft helfen werden.“

Medieninfo ÖSV

10.01.2016