Westwien baut Tabellenführung aus
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN verteidigte am Sonntag souverän die Tabellenführung. Mit einem 34:20-Heimsieg gegen SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten behielten die Wiener auch die weiße Heimweste.
Ohne Duje Miljak und Jakob Jochmann ging der Tabellenführer in das Spiel gegen den Aufsteiger. Die St. Pöltner konnten den WESTWIENERN zu Beginn noch Paroli bieten, mit Fortdauer des Spiels zogen die Hausherren allerdings ihr gewohnt schnelles Spiel auf: Nach 16 Minuten stellte Matthias Führer auf 9:5, nur wenige Minuten später führten die WESTWIENER sogar mit 13:6. Bereits in dieser Phase des Spiels konnte WESTWIEN-Head Coach Erlingur Richardsson den jungen Spielern viele Einsatzzeiten geben, zeitweise standen mit Führer, Jelinek, Pratschner, Schuster und Frimmel gleich fünf Junioren-Nationalteamspieler zeitgleich auf dem Feld. Die Gastgeber gingen mit einer klaren 17:8-Führung in die Pause.
Ein ähnliches Bild zeigte sich in der zweiten Halbzeit: WESTWIEN spielte schnell und konnte, obwohl man die eine oder andere Chance liegen ließ, den Vorsprung bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf 26:16 ausbauen. Auch, weil Gregory Musel im Tor mit Paraden glänzte. Nach 53 Minuten sorgte Alex Hermann für die 30:18-Führung. Am Ende feierte INSIGNIS WESTWIEN gegen den Aufsteiger aus Niederösterreich einen nie gefährdeten 34:20-Heimsieg und bleibt Tabellenführer, zwei Punkte vor Hard und jeweils drei vor Bregenz und den Fivers.
Stimmen zum Spiel:
Gregory Musel (Torhüter SG INSIGNIS Handball WESTWIEN): „Wir sind heute sehr gut in der Deckung gestanden, das hat es auch mir als Torhüter einfach gemacht. Wir konnten früh unser Spiel aufziehen, haben zur Pause schon hoch geführt.“
Damir Djukic (Spieler SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten): „Wir haben einfach ein schlechtes Rückzugsverhalten, wie schon in den letzten Spielen. Wir nehmen uns etwas anderes vor, aber setzen es dann nicht um und reden uns auch selbst schlecht.“
19.10.2014: Handball Liga Austria, 9. Runde
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten 34:20 (17:8)
Beste Werfer: Frimmel, Wagesreiter (je 8) bzw. Bajgoric (9), Hollaus, Svoboda (je 3)
Presseinfo: HLA
19.10.2014