Austria Wien reist mit Selbstvertrauen im Zug nach Altach

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Vorsicht, Zug fährt ab! Erstmals seit 15 Jahren reist der FK Austria Wien wieder einmal mit dem Zug zu einem Auswärtsspiel. Bereits um 9:30 Uhr ging es vom Westbahnhof nach Feldkirch, wo der Trip dann mit dem Bus weiter in das Hotel nach Dornbirn führen wird. Am Samstag wartet Altach auf die Violetten in der Cashpoint-Arena (18:30 Uhr).

Roman Kienast (Adduktorenprobleme), David de Paula (Verletzung am kleinen Zeh), Alex Gorgon (noch im Aufbau) und James Holland (Knöchelverletzung bei Länderspiel) fallen fix aus, bei Vanche Shikov (Prellung im Kniegelenk bei Länderspiel) stand bis Donnerstag noch ein kleines Fragezeichen, aber er wurde fit. Bis zuletzt war es keine leichte Aufgabe für das Trainerteam, das aufgrund der Teamspieler (Shikov, Holland, Damari, Suttner, Lindner, Hadzikic, Horvath) und einigen krankheitsbedingten Ausfällen (Kamara, Salamon, Harrer) zumeist nur zwölf Fitte beim Training in der Länderspielpause hatte.

Die Batterien wurden dennoch gut aufgeladen, erklärt Coach Gerald Baumgartner. „Wir hatten zwar nur eine relativ kleine Gruppe bis Dienstag zur Verfügung, aber dafür sind einige unserer Teamspieler mit viel Selbstvertrauen von ihren Reisen zurückgekommen.“ So wie etwa Heinz Lindner, Markus Suttner, Osman Hadzikic, Sascha Horvath oder Omer Damari, der gleich vier Treffer für Israel in zwei Spielen beisteuern konnte.

Dennoch wartet in Altach eine schwere Aufgabe. „Die Mannschaft hat sich zuletzt gut erfangen, ist heimstark, hat eine kompakte Defensive und eine sehr gute Offensivabteilung“, sagt Baumgartner, der damit im speziellen Aigner, Seeger oder Austria-Leihgabe Tajouri meint.

Von der Spielanlage erwartet er eine ähnliche Partie wie vor zwei Wochen gegen den WAC, der beide Tore beim 2:0-Erfolg gegen uns nach schnellen Kontern erzielen konnten. Diese Partie ist für Baumgartner aber schon wieder abgehakt, der Blick geht nur noch nach vorne. „Das Spiel gegen den WAC war ein Rückschlag, aber wir haben das intern gut aufgearbeitet.“

Jetzt soll es wieder klick machen bei den Veilchen. Mit Dynamik, Schnelligkeit und Treffsicherheit. Vor allem unsere Teamspieler wissen nach den Länderspielen wie es gehen kann. Damaris vier Tore sind der beste Beweis. Er traf übrigens auch bei unseren letzten Siegen gegen Ried (2x) und Salzburg (1x). „An diese Leistungen wollen wir anknüpfen“, betont der Chefcoach, um anschließend in der Tabelle wieder weiter nach oben schielen zu können.

Medieninfo FK Austria Wien

17.10.2014

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