Gruber auf Platz 9 im Penalty Race

Beim Sommer Grand Prix in Oberwiesenthal (GER) wurde am Sonntag eine neue Wettkampfform – das „Penalty – Race“ – getestet: Rückstände beim Skispringen wurden in Strafrunden beim Skirollerrennen umgemünzt. Ab einer Weite von 101 Metern bekam man keine Strafrunde, von 101 Metern abwärts (in 5 Meterschritten) bekam man je eine Strafrunde verordnet. Eine Landung ohne Telemark wurde ebenfalls mit einer Strafrunde geahndet. Eine Strafrunde betrug 130 m, was ungefähr 20 Sekunden zusätzlicher Laufzeit entsprach.

Der Sprungsieger erhielt einen Vorsprung von 10 Sekunden auf das Feld, das dann im Massenstart startete.

Der Deutsche Johannes Rydzek, der beim Springen keine Strafrunde kassierte, siegte heute vor dem Sprungsieger Jan Schmid (NOR) und Bill Demong (USA), der eine Strafrunde zu bewältigen hatte.
Die Österreicher hatten schlechte Ausgangspositionen nach dem Springen. Bernhard Gruber war als bester ÖSV Athlet Neunter, er musste 3 Mal in die Strafrunde. Mit Platz 11 war Tomaz Druml der beste Athlet jener, die 4 Strafrunden laufen mussten.

Christoph Bieler erreichte am Sonntag Platz 14 (2 Strafrunden), der 17jährige Philipp Orter aus Villach kam erfreulicherweise auf Platz 15 mit 3 Strafrunden und Marco Pichlmayer wurde 19.

Cheftrainer Bard Jörgen Elden will dem neuen Modus eine Chance geben: „Dieses System ist noch lange nicht ausgereift, aber ich nehme an den weiteren Diskussionen dazu gerne teil. Unser Team hat heute auf der Schanze nicht das gezeigt, was wir uns erhofft haben, mit den ungewohnten Rennumständen sind die Athleten aber sehr gut umgegangen und haben starke Rennen gezeigt.“

Am Montag reist die Mannschaft weiter nach Liberec (CZE). Dort findet am Mittwoch (31.8.) das nächste Rennen im Sommer Grand Prix statt – diesmal wieder im gewohnten Modus auf der Großschanze.

Presseinfo ÖSV

28.08.2011

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