
Bregenz Handball sichert sich vorzeitig den Klassenerhalt in der HLA MEISTERLIGA. Die Vorarlberger gewinnen das Auswärtsspiel beim UHC Clickmasters Hollabrunn mit 31:28 und dürfen damit bereits vor der letzten Runde über den Ligaverbleib jubeln.
Für die Gastgeber aus Niederösterreich hat die Heimniederlage hingegen weitreichende Folgen: Hollabrunn wird die Saison auf dem letzten Tabellenplatz beenden. Zwar könnten die Niederösterreicher in der abschließenden Runde am kommenden Mittwoch punktemäßig noch zu Schwaz aufschließen, bei Punktegleichheit in der Abstiegsrunde entscheidet jedoch die bessere Platzierung aus dem Grunddurchgang. In diesem Fall hätte Sparkasse Schwaz Handball Tirol die Nase vorne und würde vor Hollabrunn bleiben.
Sollte MADx WAT Atzgersdorf, das sich als Zweitplatzierter der HLA CHALLENGE das Aufstiegsrecht gesichert hat, für die kommende Saison in der HLA MEISTERLIGA nennen, würde dies für Hollabrunn den Abstieg bedeuten.
ABSTIEGSRUNDE
Bregenz Handball sichert sich vorzeitig den Klassenerhalt in der HLA MEISTERLIGA! Die Vorarlberger gewinnen das Auswärtsspiel beim UHC Clickmasters Hollabrunn mit 31:28. Während Bregenz über den fixierten Klassenerhalt jubelt, besiegelt die Heimniederlage den Abstieg für Hollabrunn.
Die Vorarlberger legten durch Louis Mönch vor und konnten im Laufe der ersten Halbzeit die Hollabrunner immer auf Abstand halten. Nach rund zehn Minuten stand es bereits 10:4 für Bregenz. Erst Mitte der ersten Halbzeit kämpfte sich Hollabrunn etwas zurück ins Spiel. Gal Cirar und Tobias Parzer waren es, die den Rückstand zwischenzeitlich auf zwei Tore verkürzten. Dennoch blieb Bregenz spielbestimmend und ging mit einer 18:15-Führung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Vorarlberger das Tempo hoch. Hollabrunn kam zwar mehrfach näher heran, ernsthaft gefährlich wurde der UHC Clickmasters Hollabrunn für die Bregenzer allerdings nicht mehr. Zudem sorgten Louis Mönch und Mindaugas Dumcius dafür, dass Bregenz den Vorsprung konstant halten konnte. Mitte der zweiten Halbzeit zog Bregenz sogar auf +6 Tore davon. In der Schlussphase blieb Bregenz souverän und kann über einen für sie wichtigen 31:28-Auswärtssieg, der den Klassenerhalt bedeutet, jubeln.
HLA MEISTERLIGA ABSTIEGSRUNDE
UHC Clickmasters Hollabrunn vs. Bregenz Handball 28:31 (15:18)
Sa., 30.05.2026; 18:30 Uhr
Weinviertelarena
Werfer UHC Clickmasters Hollabrunn: Cirar Gal (8), Parzer Tobias (4), Jovanovic Mladan (4), Radjenovic Rade (3), Arsenovski Filip (3), Irlacher Felix (2), Safranko Rudolf (2), Gal Kristof (1), Lorenz Fabian (1)
Werfer Bregenz Handball: Mönch Louis (9), Dumcius Mindaugas (6), Predragovic Srdjan (5), Romei Tommaso (3), Ramic Dian (3), Ulmer Lukas (2), Svecak Claudio (2), Steurer-Wieser Florian (1)
Gerhard Gedinger, Manager UHC Clickmasters Hollabrunn: „Einige Spieler haben heute nicht ihr Leistungsvermögen abrufen können. Wir brauchen einfach zu viele Würfe für ein Tor. Das hat uns die Partie und letztendlich auch die Liga gekostet.“
Michael Roth, Trainer Bregenz Handball: „Meine Jungs haben den Matchplan heute perfekt durchgezogen. Das wird eine lange und freudige Heimreise.“
Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HSG Holding Graz 24:25 (10:14)
Fr., 29.05.2026; 18:30 Uhr
Sporthalle Schwaz Ost
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Filip Peric (9), Lukas Prader (5), Emanuel Petrusic (4), Sebastian Spendier (3), Johannes Demmerer (1), Tobias Grothues (1), Thomas Kandolf (1), Thomas Wagner (1)
Werfer HSG Holding Graz: Nemanja Belos (13), Matic Kotar (4), Paul Offner (2), Kilian Schranz (2), Borjan Damjanoski (1), Markus Höfer (1), Max Kelich (1), Lukas Schweighofer (1)
Christoph Jauernik, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Es war wieder extrem bitter. Wir hatten eine erste Halbzeit gehabt, in der wir Torchancen nicht reinbringen, nur zehn Tore werfen, uns in der Abwehr auch nicht ganz gut an die Absprache halten konnten. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich verbessert, eine starke Abwehr hingestellt, waren auch im Angriff ein bisschen effektiver und haben so den Rückstand aufgeholt, gingen dann in Führung. Das hat die Mannschaft super gemacht in der Phase und dann schaffen wir es leider nicht, uns auf plus zwei oder plus drei abzusetzen, also diesen Lauf durchzuziehen, das Gegenteil ist der Fall. Wir liegen dann wieder am Rückstand, arbeiten uns wieder ran, haben noch den letzten Ball in Überzahl und bringen den Ball am Ende nicht über die Linie. Unglaublich bitter, es nützt uns trotzdem nichts, darüber zu viel zu reflektieren, sondern wir müssen nach vorne schauen und am Mittwoch die nötigen zwei Punkte einfahren.“
Risto Arnaudovski, Trainer HSG Holding Graz: „Ich bin jetzt seit ein paar Wochen hier und habe gemerkt, wie viel Leidenschaft, Emotion, Kampfgeist und Herz dieser Verein und diese Mannschaften haben. Genau das haben wir alles heute reingeworfen, um diesen Sieg zu holen. Das war ein unglaubliches Spiel, das so viel Nerven gekostet hat. Und genau dieser Wille, diese Leidenschaft haben vielleicht am Ende den Unterschied ausgemacht. Es war so knapp, wir haben es zum Glück geschafft, den Sieg über die Zeit zu bringen. Wir werden unser letztes Spiel gegen Bregenz auch noch gewinnen, wir haben es einfach verdient, in der HLA MEISTERLIGA zu bleiben.“
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Handball Austria/ÖHB
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31.05.2026





