
Die ADMIRAL Frauen Bundesliga geht am kommenden Wochenende in die 21. Runde. Der FK Austria Wien und der SKN Sankt Pölten sind im Meister-Fernduell jeweils zuhause gefordert.
Das Meister-Playoff der ADMIRAL Frauen Bundesliga startet am Samstag, 9. Mai 2026 (14:00 Uhr, live bei Krone TV) mit dem Heimspiel des FK Austria Wien gegen den SK Sturm Graz. Die Wienerinnen haben zwar durch das Remis in Salzburg in der vergangenen Runde Punkte liegen lassen, genießen vier Runden vor Saisonschluss dennoch einen Vier-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Sankt Pölten. In der Liga konnten sich die Wienerinnen im Grunddurchgang zweimal mit 2:0 gegen Sturm Graz durchsetzen. Die Steirerinnen könnten mit einem Sieg und einem gleichzeitigen Punktverlust der Salzburgerinnen den internationalen Startplatz fixieren.
Titelverteidiger SKN Sankt Pölten empfängt am Samstag, 9. Mai 2026 (16:00 Uhr, live auf ÖFB TV) den FC Red Bull Salzburg. Die Wölfinnen konnten den Abstand auf die Tabellenspitze zuletzt verkürzen. Beide bisherigen Duelle im Grunddurchgang gingen an die Niederösterreicherinnen (2:1, 6:1). Für die Mozartstädterinnen ist das Duell in der NV Arena zugleich die Generalprobe vor dem ÖFB Frauen Cup-Finale am Donnerstag, 14. Mai in Wien.
In der Qualifikationsgruppe startet die 21. Runde am Samstag 9. Mai 2026 (15:00 Uhr, live auf ÖFB TV) mit dem Duell LASK gegen SCR Altach. Die Linzerinnen kommen mit dem Selbstvertrauen des Derby-Sieges gegen Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen in das kommende Bundesligaduell, während sich Altach zuletzt zu Hause der Vienna mit 1:3 geschlagen geben musste. Die Vorarlbergerinnen sind in der Liga heuer gegen den LASK jedoch noch umgeschlagen (2:2, 2:1). In der Tabelle liegt der LASK aktuell sechs Punkte hinter Altach.
Den Abschluss macht das ORF Sport+ Livespiel am Sonntag, 10. Mai 2026 (12:45 Uhr) zwischen dem First Vienna FC 1894 und der SPG Südburgenland/TSV Hartberg. Die Vienna hat sich zuletzt dank des Auswärtssieges in Altach an die Tabellenspitze der Qualifikationsgruppe gespielt. Die Gäste aus dem Südburgenland könnten allerdings mit einem Erfolg auf der Hohen Warte mit dem Vorletzten Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen gleichziehen.
Die Partie zwischen dem USV Neulengbach und dem FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen ist abgesagt.
Die verfügbaren Trainerstimmen zur 21. Runde:
Dusan Pavlovic, Cheftrainer FC Red Bull Salzburg: „Wir freuen uns auf den stärksten Gegner in der Liga, wenn es um die spielerische Note und um gepflegten Fußball geht sowie die Taktik mit dem Ball. Unsere Spielstile matchen sich damit ganz gut und es ist für uns immer eine Herausforderung, wie wir auf diese ganzen Sachen auf dem Platz reagieren und wie wir es schaffen, proaktiv auf dem Platz zu sein. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Spiel, weil wir uns auch ein gutes Gefühl für das Cup-Finale holen wollen.“
Tode Djakovic, Cheftrainer SK Sturm Graz: „Uns erwartet mit Austria Wien eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Sie zeichnen sich vor allem durch enorme Stabilität und viel Qualität auf jeder Position aus. Wir wissen, was auf uns zukommt, wollen aber unsere Entwicklung bestätigen und erneut eine mutige Leistung auf den Platz bringen. Gerade solche Spiele sind für uns eine gute Möglichkeit, uns auf höchstem Niveau zu messen und den nächsten Schritt zu machen.
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Laurent Fassotte, Cheftrainer SKN St. Pölten: „Es ist für uns schon das letzte Heimspiel der Saison und wir wollen an die guten Leistungen im Playoff anknüpfen. Wir treffen mit Salzburg auf ein technisch gutes Team, das viel arbeitet und im letzten Spiel gegen Austria Wien eine starke Teamleistung gezeigt hat. Es wird kein leichtes Spiel, wir müssen zu einhundert Prozent fokussiert sein und werden alles dafür tun, die drei Punkte in St. Pölten zu behalten.“
Bernhard Summer, Cheftrainer SCR Altach: „Wir haben gegen den LASK im letzten Spiel 2:1 gewinnen können. Allerdings war es eine sehr knappe Partie. Der LASK ist immer wieder gefährlich durch viele lange Bälle, da müssen wir aufpassen, dass wir das sauber verteidigen. Wir werden weiterhin schon an die Kaderzusammenstellung und die Kaderplanung für die kommende Saison denken und weiterhin junge Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs mit einsetzen und ihnen Spielzeit geben. Trotzdem werden wir natürlich schauen, dass wir was Zählbares aus Linz mitnehmen können.“
Markus Eitl, Cheftrainer LASK: „Der Derbysieg hat uns beflügelt und war der Lohn für die Arbeit der letzten Wochen. Duelle mit den Altacherinnen finden immer auf Augenhöhe statt und werden von Kleinigkeiten entschieden. Wir sind voll motiviert, bestens vorbereitet und freuen uns auf die Partie.“
Michael Thek, Cheftrainer SPG Südburgenland/TSV Hartberg: „Wir wollen weiter unser Ziel verfolgen und in den Playoffs zeigen, dass wir in den letzten Wochen und Monaten gut gearbeitet haben. Wir müssen alles abrufen, um gegen die spielstarke Vienna bestehen zu können.“
Presseinfo
07.05.2026





