Das Halbfinal-Quartett und der Absteiger in der WHA Meisterliga und Challenge stehen fest
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Der Samstag in der WHA MEISTERLIGA brachte die erwarteten Entscheidungen. Gleich zum Auftakt machte der UHC Gartenstadt Tulln gegen die roomz JAGS WVB mit einem 24:23-Auswärtssieg das Halbfinale komplett.

Danach sicherte sich Hypo Niederösterreich mit einem 38:19-Heimsieg gegen den UHC Müllner Bau Stockerau die nächsten zwei Punkte im Kampf um die Tabellenspitze. Der SSV Dornbirn Schoren verlor mit einer 25:40-Niederlage bei den BT Füchse style your smile die letzte theoretische Chance, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

MADx WAT Atzgersdorf machte es Hypo gleich und gewann ebenfalls und zwar mit 35:24 bei Blau-Weiß Feldkirch. Zum Abschluss gewannen die Union Korneuburg Damen gegen die Union St. Pölten Frauen mit 32:21.

In der WHA CHALLENGE machte die SG TV Gleisdorf/HC Weiz auswärts bei HIB Handball Graz mit einem 36:28-Sieg zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf.

WHA MEISTERLIGA
roomz JAGS WVB – UHC Gartenstadt Tulln
Tulln fixiert mit Sieg bei den JAGS den Halbfinalplatz

Der UHC Gartenstadt Tulln hat das Auswärtsspiel bei den roomz JAGS WVB mit 24:23 (10:13) gewonnen und hat damit das letzte Halbfinalticket sicher. Die Gastgeberinnen erwischten zunächst den besseren Start und gingen mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel drehte Tulln jedoch Schritt für Schritt die Partie und übernahm erstmals Mitte der zweiten Hälfte die Führung.

In der Schlussphase blieb es spannend. Tulln setzte sich kurz vor Ende mit drei Toren ab, doch die JAGS verkürzten noch einmal. Am Ende retteten die Gäste den knappen 24:23-Auswärtssieg über die Zeit und machten damit einen wichtigen Schritt in Richtung Halbfinale.

Beste Werferin bei den JAGS war Anna Petrovics mit acht Toren. Für Tulln erzielte Sandra Hart ebenfalls acht Treffer.

Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Es war das erwartet schwere Spiel, auch weil wir zuletzt nicht wirklich im Spielrhythmus waren und einige Spielerinnen verletzt gefehlt haben. Wir sind zwar gut ins Spiel gekommen, haben dann aber etwas den Faden verloren. Vor allem sind wir in der ersten Halbzeit immer wieder an der sehr starken Torhüterleistung von Wiener Neustadt gescheitert, die viele Bälle gehalten hat und verdient zur MVP gewählt wurde. Spielerisch haben wir Lösungen gefunden, im Abschluss waren wir aber zu wenig konsequent und sind mit drei Toren Rückstand in die Pause gegangen. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns noch einmal sammeln. Über eine stabile Deckung und wichtige Paraden von Hatrimet Wettower, die nach ihrer langen Verletzungspause wieder gespielt hat, haben wir unser Tempospiel aufgezogen und sogar mit drei Toren geführt. Danach wurde es wieder hektisch, mit einigen Fehlwürfen und ungenutzten Chancen, sodass Wiener Neustadt noch einmal herankam. Die hitzige Schlussphase haben wir dann aber überstanden und am Ende mit einem Tor gewonnen. Wir sind sehr froh über den Sieg. Mit den zwei Punkten stehen wir fix im Halbfinale, was uns natürlich sehr freut. Jetzt wollen wir in den letzten beiden Spielen im Grunddurchgang noch einmal alles geben, um im Fernduell Platz drei anzugreifen.“

Hypo Niederösterreich – UHC Müllner Bau Stockerau
Hypo feiert klaren Heimsieg gegen Stockerau

Hypo Niederösterreich hat das Niederösterreich-Duell gegen den UHC Müllner Bau Stockerau klar mit 38:19 (19:13) gewonnen. Die Gastgeberinnen fanden rasch ins Spiel und erspielten sich bereits in der ersten Halbzeit einen komfortablen Vorsprung. Nach einer zunächst noch ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Hypo Schritt für Schritt ab und ging mit einer 19:13-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel baute Hypo den Vorsprung weiter konsequent aus und ließ Stockerau kaum noch Chancen. Mit einer starken Mannschaftsleistung kontrollierten die Niederösterreicherinnen das Spiel bis zum Schluss und feierten am Ende einen deutlichen 38:19-Erfolg.

Beste Werferinnen bei Hypo waren Nina Neidhart mit acht Treffern sowie Lina Kovacs mit sieben Toren. Für Stockerau erzielten Diana Michálková und Katarina Petrovity jeweils vier Tore.

Ferenc Kovacs, Trainer Hypo Niederösterreich: „Am Anfang war es noch nicht so leicht, Stockerau hat gut mitgespielt. Dann konnten wir uns aber mit der Zeit absetzen, und zur Halbzeit hatten wir schon eine klare Führung. In der zweiten Halbzeit haben wir diese konsequent weiter ausgebaut. Jetzt können wir uns auf die nächste Aufgabe gegen MGA vorbereiten.“

BT Füchse style your smile – SSV Dornbirn Schoren
Dornbirner Abstieg nach Auswärtsniederlage bei den Füchsinnen endgültig fix

Die BT Füchse style your smile haben das Heimspiel gegen den SSV Dornbirn Schoren deutlich mit 40:25 (21:12) gewonnen. Damit sind auch die letzten theoretischen Chancen für einen Dornbirner Klassenerhalt dahin. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Gastgeberinnen rasch die Kontrolle über die Partie. Mit einer starken Angriffsleistung setzten sich die Füchsinnen bereits in der ersten Halbzeit klar ab und gingen mit einer komfortablen 21:12-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Trofaiach tonangebend. Dornbirn konnte den Rückstand zwischenzeitlich etwas verkürzen, doch die Füchsinnen ließen nichts mehr anbrennen und bauten den Vorsprung erneut aus. Am Ende stand ein souveräner 40:25-Heimsieg. Beste Werferinnen der Partie waren Anamarija Boras und Melina Schweiger mit jeweils neun Treffern für die BT Füchse. Für Dornbirn erzielte Reka Wohler acht Tore.

Goran Vranjes, BT Füchse style your smile: „Wir haben klar gewonnen. Ich glaube, das Ergebnis sagt alles. Wir haben bis zum Schluss dominant gespielt. Es war wirklich eine tolle Mannschaftsleistung. Abwehr und Angriff waren beide top! Jetzt bereiten wir uns auf das nächste Spiel vor.“

Blau-Weiß Feldkirch – MADx WAT Atzgersdorf
Atzgersdorf setzt sich klar in Feldkirch durch

MADx WAT Atzgersdorf hat das Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Feldkirch klar mit 35:24 (20:13) gewonnen. Die Wienerinnen erwischten einen starken Start und setzten sich bereits früh deutlich ab. Nach einer kurzen Phase, in der Feldkirch verkürzen konnte, übernahm Atzgersdorf endgültig die Kontrolle über die Partie und erspielte sich bis zur Pause eine komfortable 20:13-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Atzgersdorf tonangebend und baute den Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Feldkirch konnte den Rückstand zwischenzeitlich etwas verkürzen, doch die Gäste ließen nichts mehr anbrennen und brachten den deutlichen Auswärtssieg souverän über die Zeit.

Beste Werferin der Partie war Lara Brezenci mit neun Toren für Atzgersdorf. Für Feldkirch erzielte Weronika Janczarek sechs Treffer.

Union Korneuburg Damen – Union St. Pölten Frauen
Korneuburg lässt gegen St. Pölten keine Zweifel aufkommen

Die Union Korneuburg Damen haben das Niederösterreich-Duell gegen die Union St. Pölten Frauen klar mit 32:21 (13:9) gewonnen. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und erspielten sich früh eine Führung. St. Pölten blieb zunächst noch in Schlagdistanz, doch Korneuburg setzte sich bis zur Pause auf 13:9 ab.

Nach dem Seitenwechsel baute Korneuburg den Vorsprung kontinuierlich aus und ließ den Gästen kaum noch Chancen, das Spiel zu drehen. Spätestens in der Schlussphase sorgten mehrere schnelle Treffer für klare Verhältnisse und einen deutlichen 32:21-Heimsieg. Überragende Spielerin der Partie war Manuela Brunner mit elf Toren für Korneuburg. Für St. Pölten erzielte Patricia Buznean fünf Treffer.

Gerald Pojman, Union Korneuburg Damen: „Trotz der aggressiven Deckung von St. Pölten haben wir das Spiel von Anbeginn klar bestimmt, auch in den schwächeren Phasen. Positiv ist auch, dass wir dadurch allen Spielerinnen Spielzeit geben konnten und diese selbe auch nutzen.“
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WHA CHALLENGE
HIB Handball Graz – SG TV Gleisdorf/HC Weiz
Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz hat das Steirer-Derby bei HIB Handball Graz deutlich mit 36:28 (18:11) gewonnen und damit zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf mitgenommen. Die Gäste erwischten einen perfekten Start und setzten sich früh deutlich ab. Bereits in der ersten Hälfte erspielte sich Gleisdorf/Weiz eine klare Führung und ging mit einem komfortablen Sieben-Tore-Vorsprung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team aus der Oststeiermark tonangebend und ließ die Gastgeberinnen nicht mehr entscheidend herankommen.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung baute Gleisdorf/Weiz den Vorsprung in der zweiten Hälfte weiter aus und feierte am Ende einen souveränen 36:28-Auswärtssieg. Überragende Spielerin der Partie war Bright Nsoe mit 15 Treffern für die Gäste. Für HIB erzielte Leana Schieber sechs Tore.

Presseinfo

Handball Austria/ÖHB
WHA MEISTERLIGA
WHA CHALLENGE

03.05.2026