
In der 26. Runde in der Admiral Bundesliga stand am Samstag in der Qualifikationsgruppe das Duell WAC vs. SV Ried auf dem Programm. Auf Tore warteten die Zuschauer am Ende vergeblich.
Der RZ Pellets WAC hat unter Neo-Trainer Thomas Silberberger den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Die Wolfsberger kamen am Samstag in der 26. Runde der Admiral Bundesliga im Heimspiel gegen die SV Oberbank Ried nicht über ein 0:0 hinaus. Die Innviertler waren dabei über weite Strecken dem Sieg näher und verpassten mehrfach den entscheidenden Treffer.
Vor 0:0 in der Lavanttal-Arena entwickelte sich eine intensive, aber spielerisch überschaubare Partie. Ried übernahm zunächst mehr Kontrolle, die erste große Möglichkeit hatte jedoch der WAC: Nach einer Freistoßvariante prüfte Nicolas Wimmer SVR-Goalie Andreas Leitner, der sicher parierte (23.).
Auf der Gegenseite bot sich Antonio Van Wyk die große Chance zur Führung, doch der Südafrikaner scheiterte aus kurzer Distanz an Nikolas Polster, der den Ball noch an die Latte lenkte (32.). Danach verflachte die Partie zusehends, viele Unterbrechungen und Zweikämpfe prägten das Geschehen bis zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde Ried wieder gefährlicher: Ante Bajic scheiterte aus guter Position an Polster (51.). Kurz darauf musste die Partie zweimal verletzungsbedingt unterbrochen werden – Van Wyk auf Rieder Seite sowie Jessic Ngankam beim WAC konnten nicht weitermachen (50./57.).
In der Schlussphase drängten die Gäste auf den Sieg. Joris Boguo vergab aus kurzer Distanz (91.), zuvor hatten auch Bajic (81.) und ein Kopfball von Fabian Wohlmuth an die Latte (83.) für große Gefahr gesorgt. Auf der anderen Seite hielt Polster den Punkt für die Gastgeber mit mehreren Paraden fest.
Am Ende blieb es beim torlosen Remis, das dem WAC im Abstiegskampf kaum hilft. Ried verpasste den möglichen Sieg, bleibt aber im Spitzenfeld der Qualifikationsgruppe.
WAC vs. SV Ried 0:0
Lavanttal-Arena, SR Weinberger
Tore: Fehlanzeige
WAC: Polster – Gattermayer, Baumgartner, C. Diabate, N. Wimmer, Renner (19./Djuric) – Sulzner (57./Kujovic), Piesinger – Zukic (80./Wohlmuth), Avdijaj (57./Kojzek) – Ngankam (57./Atanga)
SV Ried: Leitner – Havenaar, Sollbauer, Steurer – Bajic, Maart, Rasner (46./Mayer), Pomer – Bajlicz (67./Nasrawe), Mutandwa, Van Wyk (50./Boguo)
Gelbe Karten: keine bzw. Rasner, Pomer
TE
11.04.2026





