Spannung vor den Halbfinalduellen im ÖFB Frauen-Cup
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Am kommenden Samstag, 4. April 2026 steigen die beiden diesjährigen Halbfinalduelle im ÖFB Frauen Cup.

Im ersten Halbfinale trifft der FC Red Bull Salzburg um 12:00 Uhr (Akademie Liefering, live auf ORF Sport+) auf den LASK. Für beide Clubs geht es um die historisch erste Finalteilnahme der Vereinsgeschichte. Im zweiten Halbfinale treffen die Finalistinnen von 2024 und 2025 des FK Austria Wien zuhause auf den SK Sturm Graz (14:00 Uhr, Generali Arena, live auf Krone TV). Die Steirerinnen standen zuletzt 2022 im Finale, mussten sich dort dem SKN St. Pölten mit 0:2 in Amstetten geschlagen geben.

Bei der diesjährigen, 50. Ausgabe des höchsten, nationalen Frauen-Cupbewerbs, welcher in der Saison 1972/73 erstmals unter dem Wiener Fußballverband ausgetragen wurde, wartet neben der Finalpremiere von Salzburg oder dem LASK ein weiteres Novum, denn nach zuletzt elf Cup-Triumpfen in Folge wird Serien-Cup-Sieger SKN St. Pölten heuer nicht um die Titelverteidigung spielen. Die Wölfinnen mussten sich im diesjährigen Achtelfinale dem FK Austria Wien mit 1:2 geschlagen geben.

In der diesjährigen ADMIRAL Frauen Bundesliga-Saison blieb der FC Red Bull Salzburg im Grunddurchgang gegen den LASK ohne Niederlage (3:0, 0:0) und sicherte sich am vergangenen Wochenende den letzten noch offenen Platz im Meister-Playoff. Vorjahresfinalist Austria Wien feierte in der laufenden Saison zwei Siege gegen den SK Sturm Graz (1:0, 2:0).

Rekordtitelträger mit je elf Cup-Siegen sind der SKN St. Pölten sowie der USC Landhaus, gefolgt von Neulengbach (10). Informationen zum Finalspielort 2026 und der Anstoßzeit werden zeitnah bekanntgegeben.

Die Stimmen zum Halbfinale:

Dusan Pavlovic, Cheftrainer FC Red Bull Salzburg: „Ein Cup-Halbfinale ist immer ein besonderes Spiel. Es ist ein Highlight und für uns eine große Chance, aber auch eine coole Herausforderung. Der LASK ist ein sehr starker Gegner. Für uns wird es extrem wichtig sein, dass wir unsere Intensität und auch Mut auf den Platz bringen. Unser voller Fokus liegt auf dem Halbfinalspiel und unserer Leistung, weil es das Einzige ist, was wir beeinflussen können.“

Markus Eitl, Cheftrainer LASK: „Das Spiel ist für uns das Saisonhighlight schlechthin. Die Spielerinnen sind sich der Bedeutung bewusst, dass wir mit einem Finaleinzug Historisches schaffen können. In diesem Cupspiel ist alles möglich – es erwartet uns ein intensives, ein forderndes Spiel. Wir wollen alles investieren um ins Finale einzuziehen.“

Stefan Kenesei, Cheftrainer FK Austria Wien: „Es ist ein echtes Spitzenspiel. Sturm ist gut drauf in dieser Saison, doch wir wollen alles geben, um das Finale zu erreichen. Wir haben schon eine sehr aufregende Cup-Saison hinter uns, konnten mit dem Sieg gegen St. Pölten unsere Ambitionen auf den Titel unterstreichen. Für das Spiel gegen Sturm heißt das aber überhaupt nichts. Es ist eine Fünfzig-Fünfzig-Situation, in der beide Mannschaften das Finale erreichen können und genug Qualität im Kader haben. Für uns zählt es, jetzt in diesen entscheidenden Spielen da zu sein. Das zeichnet große Mannschaften aus. Wir haben gezeigt, dass wir gerade in den entscheidenden Spielen on point da sein können, sei es im Europacup, im Cup oder auch in der Liga. Wenn wir diese Konstanz beibehalten, dann bin ich sehr positiv, was einen dritten Finaleinzug hintereinander angeht. Das große Ziel wäre dann natürlich, den Titel zu holen.“

Tode Djakovic, Cheftrainer SK Sturm Graz: „Ein Cup-Halbfinale hat immer eine besondere Bedeutung, weil es die Chance bietet, etwas Außergewöhnliches zu erreichen. Ein Finaleinzug wäre für uns ein großer Schritt und würde die Entwicklung der Mannschaft widerspiegeln. Gleichzeitig wissen wir, dass uns eine sehr anspruchsvolle Aufgabe erwartet. Wir treffen auf einen Gegner mit viel Erfahrung auf diesem Niveau und klaren Qualitäten. Unsere Chancen liegen darin, bei uns zu bleiben, unsere Prinzipien konsequent umzusetzen und als Mannschaft geschlossen aufzutreten. Wenn uns das gelingt, können wir ein sehr gutes Spiel machen.“
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ÖFB

01.04.2026