Symbolbild Volleyball

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Zadruga Aich/Dob und Union Raiffeisen Waldviertel bestreiten Samstagabend in der JUFA-Arena Bleiburg das Topspiel der fünften AVL Men-Runde.

Der Meister startete sehr überzeugend in die Saison, feierte vier 3:0-Siege, während es für Aich/Dob nicht nach Wunsch lief. In Ried und Innsbruck mussten sich die Kärntner geschlagen geben, stehen mit sechs Punkten auf Rang sechs. Erster Verfolger von Union Waldviertel ist das wiedererstarkte Hypo Tirol Volleyballteam, das am Sonntag bei UVC Holding Graz gastiert. Die Innsbrucker mussten erst einen Punkt abgeben, die Murstädter kassierten hingegen bereits drei Niederlagen.

Drei Siege konnten VCA Amstetten NÖ und TSV Raiffeisen Hartberg verbuchen. Am Samstag messen sich die beiden Teams in der Johann-Pölz-Halle. VBC TLC Weiz und VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt treffen am Sonntag aufeinander. Fest steht, dass dann eine Negativserie enden wird. Denn nach jeweils vier Niederlagen stehen diese Mannschaften am Ende der Tabelle. Weiz hat allerdings schon zwei Punkte auf dem Konto, während Klagenfurt erst einen Satz gewinnen konnte. LAOLA1 streamt alle AVL-Spiele live!

Aich/Dob und Union Waldviertel waren zwischen Dienstag und Donnerstag dreimal im MEVZA League-Einsatz, präsentierten sich dabei in guter Verfassung, feierten jeweils zwei Siege. Beide Teams sind also für den Schlager gerüstet. Für die Kärntner geht es nach den zwei AVL-Auswärtsniederlagen darum, nicht weiter an Boden zu verlieren. Die Nordmänner haben aufgrund ihrer noch makellosen Bilanz weniger Druck, wollen aber natürlich ihren Erfolgslauf fortsetzen. Zuletzt standen einander die beiden Teams im April in der AVL-Finalserie gegenüber. Union Waldviertel gewann alle vier Duelle. „Das wird ein absolutes Topspiel. Wir wollen so auftreten, wie über weite Strecken im Europacup und in der MEVZA League. Wir haben in der Meisterschaft einiges gutzumachen, müssen in der Tabelle nach oben kommen“, so Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Auch VCA Amstetten NÖ startete diese Woche in die MEVZA League, konnte aber trotz guter Leistungen in Maribor nicht punkten. Am Samstag kommt TSV Hartberg mit breiter Brust ins Mostviertel. Nach drei AVL-Siegen in Folge ist man die Nummer eins in der Steiermark. „Sie liegen in der Tabelle punktegleich mit uns, sind sicherlich kein einfacher Gegner und nehmen den Schwung der vergangenen Erfolge mit nach Niederösterreich. Wollen wir drei Punkte holen, benötigt es eine konzentrierte Leistung“, blickt VCA-Sportdirektor Michael Henschke voraus.

Nach drei 0:3-Niederlagen in Folge hofft man beim UVC Graz, am Sonntag eine Trendwende einleiten zu können. Mit Hypo Tirol kommt allerdings ein Gegner in den Raiffeisen Sportpark, der auf der Erfolgswelle schwimmt. „Innsbruck ist heuer sehr stark, wir gehen als Außenseiter in das Duell. Aber unsere Mannschaft hat das Zeug zu überraschen“, ist Graz-Sportdirektor Frederick Laure überzeugt.

„Die Burschen machen sich viel Druck – bleibt zu hoffen, dass sie auf dem Spielfeld besonnen bleiben“, erklärt Johann Huber, Headcoach der noch punktelosen Wörther-See-Löwen im Hinblick auf das Gastspiel bei Weiz. Kapitän Simon Frühbauer stellt klar: „Wir fahren nach Graz, um zu punkten!“

Abgeschlossen wird die fünfte Runde am 14. November mit dem ORF SPORT +-Livespiel zwischen UVC McDonald’s Ried und TJ Sokol V/Post SV Wien.

AVL Men-Grunddurchgang, 5. Runde
05.11., 18:30: VCA Amstetten NÖ vs. TSV Raiffeisen Hartberg
05.11., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. Union Raiffeisen Waldviertel
06.11., 16:00: UVC Holding Graz vs. Hypo Tirol Volleyballteam
06.11., 17:00: VBC TLC Weiz vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
14.11., 20:20: UVC McDonald’s Ried vs. TJ Sokol V/Post SV Wien LIVE in ORF SPORT +

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD).

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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AVL Women-Vorschau: Erzbergmadln fordern STEELVOLLEYS

Nach vier AVL Women-Runden hat Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg eine blütenweiße Weste, musste noch keinen Satz abgeben. Am Samstag gastiert das Team von Headcoach Facundo Morando bei Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz. Die Steirerinnen haben acht Punkte eingefahren, sind Vierte. Erster Verfolger des Tabellenführers aus Linz ist VB NÖ Sokol/Post. Der Rekordmeister gastiert bei UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn. Auch UVC Holding Graz hält bei neun Punkten, die Murstädterinnen empfangen am Sonntag ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt. TI-ROWA-Moser-volley will mit einem Heimerfolg über PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur. Im Duell zwischen Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall und TSV Sparkasse Hartberg treffen jene Teams aufeinander, die in den ersten vier Runden noch nicht punkten konnten. LAOLA1 streamt alle AVL-Spiele live!

Bis zu 14 Spiele könnten auf die STEELVOLLEYS bis Weihnachten noch auf dem Programm stehen, sind sie doch in vier Bewerben im Einsatz. „Jetzt wird es richtig ernst. In der Liga und im Cup waren wir bislang noch nicht gefordert und haben nur gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte gespielt. Damit ist vorläufig Schluss, uns stehen Woche für Woche und teilweise innerhalb weniger Tage Spitzenspiele bevor“, berichtet Trainer Morando, der sein Team für die bevorstehenden Herausforderungen gewappnet sieht: „Wir sind körperlich gut in Schuss. Abgesehen von der Sprunggelenksverletzung von Sophie Maass gibt es derzeit zum Glück keine Beeinträchtigungen. Das sind gute Voraussetzungen, um in eine solch intensive Phase zu gehen. Am Samstag gegen die Erzbergmadln gilt es, unsere physische Überlegenheit am Angriff klug einzusetzen. Wenn uns das gelingt, bin ich sehr zuversichtlich!“

Sokol/Post ist nach zwei Niederlagen zu Saisonstart (Supercup, erste AVL-Runde) in Fahrt gekommen, feierte bewerbsübergreifend vier Siege. Der nächste Gegner heißt UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn. Es ist das zweite Duell der beiden Teams in zehn Tagen. Zuletzt im Cup gab sich Sokol/Post keine Blöße. „Es wird nicht einfach, Sokol ist ein starker Gegner, aber wenn wir stabil unser Ding durchziehen, haben wir eine Chance“, erklärt UNIONvolleys-Kapitänin Janine Vogl.

Drei Siege, neun Punkte, 10:5 Sätze ist auch die Bilanz der Damen des UVC Holding Graz, die es Sonntagabend im Raiffeisen Sportpark mit den Wildcats aus Klagenfurt zu tun bekommen. „Sie sind sehr gefährlich und ich erwarte mir ein schwieriges Spiel. Nach dem Sieg über TI-volley kommen sie sicherlich voll motiviert nach Graz. Wir konnten aber sehr gut trainieren und sind heiß auf dieses Spiel vor unseren Fans“, so Graz-Coach Dominik Blaha.

TI-volley startete mit zwei klaren Erfolgen in die Saison, konnte danach allerdings nicht mehr anschreiben und rutschte von Platz zwei auf Rang sechs zurück. Die Innsbruckerinnen haben am Samstag die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg zu Gast. „Wir haben in der Analyse der Partie TI-volley vs. Wildcats gesehen, dass man mit sehr hohem Servicedruck den Spielaufbau der Innsbruckerinnen stören kann. Das wird in ihrer Heimhalle sicherlich eine Herausforderung, aber wir wollen keine Chance auslassen, um erfolgreich zu sein und Punkte für die Tabelle zu sammeln“, erläutert PSVBG-Headcoach Ulrich Sernow.

AVL Women-Grunddurchgang, 5. Runde
05.11., 17:00: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. VB NÖ Sokol/Post
05.11., 18:00: TI-ROWA-Moser-volley vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
05.11., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. TSV Sparkasse Hartberg
05.11., 18:30: Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg
06.11., 18:30: UVC Holding Graz vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD).

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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Presseinfo
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04.11.2022