Im BLZ Faak werden Synergien genützt

Nordische Kombination

Beim Trainingskurs im BLZ Faak am See stehen für die Nordischen Kombinierer einige Schwerpunkte am Programm: neben dem Grundlagenausdauer-Training, das um diese Jahreszeit nie vernachlässigt wird, konzentriert man sich in Zusammenarbeit mit den Skispringern auch auf die Fortschritte im mentalen Bereich.

AVWF (Audio Visuelle Wahrnehmungs Förderung) wird bei den Springern bereits erfolgreich angewandt, nun werden diese 4 Buchstaben auch im Lager der Kombinierer groß geschrieben.

Sprungtrainer Falko Krismayr ist von diesem Weg überzeugt: „Wir profitieren hier von der Bündelung der Ressourcen im ÖSV. Es herrscht eine tolle Atmosphäre zwischen den beiden Sparten und wir können uns gegenseitig einiges beibringen. Zudem sind die Möglichkeiten, die das BLZ Faak bieten, perfekt und der See vor der Haustür ist ein zusätzlicher Energiegeber.“

Skispringen individuell gestartet
Berni Gruber und Tomaz Druml starteten ungewohnt früh bereits in dieser Woche das Training auf den Schanzen von Villach. Hier gibt es Aufholbedarf und deshalb setzt das Trainerteam auf individuell unterschiedliche Trainingsreize.
Ein weiterer Schwerpunkt in Faak ist das Stabilisations- und Beweglichkeitstraining. Unverzichtbar fürs Skispringen, aber auch wichtig für den Langlaufbereich. Neu entwickelte Übungen werden gemeinsam erlernt, um auch in den Tagen zuhause regelmäßig daran arbeiten zu können.

Bernhard Gruber: „Bei uns ist die Zeit ein wesentlicher Faktor. Es gibt viel zu tun und man sollte alles unter den Hut bringen. Bei meiner Körpergröße ist die Beweglichkeit enorm wichtig und ich bin froh, hier wieder neue Dinge in diesem Bereich zu lernen.“

Auch Mario Stecher ist von den neuen Inhalten begeistert: „Als alter Fuchs kenne ich zwar schon sehr viel, aber ich bin sehr an neuen Möglichkeiten interessiert. Das Springen kann bei mir zwar noch ein bisschen warten, aber die Rahmenbedingungen kann man jetzt schaffen.“

Nächster Reise führt nach Norwegen
Wie im Vorjahr wird die Mannschaft von 8. bis 16. Juni nach Norwegen reisen. Am Sognefjell-Gletscher werden bis zu 6 Stunden Langlauftraining am Tag absolviert. Der letzte Schliff für die Grundlagenausdauer, bevor das Training wieder intensiver wird.

Presseservice ÖSV

02.06.2011