ÖSV-Adler: Erste Sprünge im Sonnenschein!

Skispringen

Seit Sonntag kamen Österreichs Adler zum zweiten Trainingskurs der noch jungen Saison im Bundessportzentrum Faaker See zusammen. Und diesmal durften die Adler endlich wieder ihre geliebten Sprungski auspacken. In der Alpenarena Villach standen die ersten Sprünge auf dem Programm. Dabei wurde am Montag und Dienstag noch hauptsächlich auf der kleineren 60 Meter-Schanze trainiert, um die Grundlagen für einen erfolgreichen Winter zu schaffen. Dabei werden den Springer immer neue Bewegungsaufgaben gestellt die die Sportler lösen müssen. Am Ende sollen die Sprünge der ÖSV-Stars auf eine noch breitere Basis gestellt werden.
Zusätzlich steht natürlich das Konditionstraining im Fokus des Trainerteams um Alexander Pointner und Alex Diess. Dazu wird die perfekte Infrastruktur im BSFZ Faaker See herangezogen. Und der See sorgt natürlich auch für den perfekten Ausgleich und für Regeneration nach zahlreichen anstrengenden Trainingseinheiten. Neben der Weltcupmannschaft trainieren derzeit aber auch die Nachwuchskader der Springer und einige Nordische Kombinierer, wie Mario Stecher und Bernhard Gruber gemeinsam unter der Kärnter Sonne.
Aber auch David Zauner und Mario Innauer, beide noch Rekonvaleszent von einer Kreuzbandverletzung im letzten Winter, trainieren mit ihren Kollegen. Mit auf die Schanze könne die beiden zwar noch nicht, dafür gibt es aber eigene Trainingseinheiten mit den ÖSV-Physiotherapeuten. Einzig nicht dabei ist diesmal Andreas Kofler. Der Tiroler gönnt sich nach dem Stress um seine positiv bestandenen Abschlussprüfung zum Inspektor derzeit noch eine Erholungspause.

Thomas Morgenstern: „Derzeit geht es nur darum, sich eine möglichst breite Basis für die weiteren Vorbereitungen zu schaffen. Egal ob im konditionellen Training, bei der Physiotherapie oder auf der Schanze. Das ist wie wenn du dir ein Haus bauen möchtest. Da muss auch zuerst ein stabiles Fundament her, bevor du oben bei den Kleinigkeiten weiterarbeiten kannst. Nur wenn du zu Beginn sauber arbeitest wackelt später nichts.“

Gregor Schlierenzauer: „Auch wenn mich meine Pollenallergie derzeit ein bisschen ärgert, versuche ich doch die wunderschöne Natur hier rund um den See zu genießen. Wenn wir von der Schanze zurück kommen führt der erste Weg immer zum See. Nach einem Sprung ins kühle nass fühlt man sich gleich wieder um einiges fitter.“

Martin Koch: „Obwohl ich gleich in Villach zu Hause bin, komme ich scheinbar viel zu selten herauf zum See. Hier ist es wirklich traumhaft, das schlägt sich einfach positiv auf das Gemüht und die Leistung nieder. Mit meiner derzeitigen Entwicklung bin auch sehr zufrieden, da ist in der Vorbereitung alles auf Kurs.“

Wolfgang Loitzl: „Obwohl unser Sprunganzüge, die im Sommer und Winter die selben sind, für diese sommerlichen Temperaturen nicht gerade das perfekte Outfit sind, macht das Springen so richtig Spaß. In erster Linie geht es darum, sich richtig zu spüren und locker zu lassen. In die Feinarbeit gehen wir noch früh genug, da geht es dann wieder um jeden Zentimeter und viele Kleinigkeiten.“

Die Skispringer trainieren noch bis Freitag in Faak am See und Villach.

Presseservice ÖSV

01.06.2011