Österreichs Skispringer Philipp Aschenwald, Michael Hayböck, Daniel Huber und Stefan Kraft haben beim Teambewerb in Zakopane (POL) den sechsten Platz belegt. Der Sieg ging an das Team aus Deutschland vor Norwegen und Slowenien. In den zwei bisherigen Teambewerben der laufenden Saison hat Österreich die Plätze eins und zwei belegt, insofern blieben die österreichischen Skispringer diesmal in Polen hinter den Erwartungen zurück.
Der weiteste Sprung des Tages gelang dem Japaner Yukiya Sato. Mit 147 Metern verbesserte er den Schanzenrekord um nicht weniger als vier Meter. Im Nationen-Cup behält Österreich dennoch weiter die Führung vor Norwegen und Deutschland. Am morgigen Sonntag (16:00 Uhr MEZ) findet ein Einzelbewerb statt.
OT Cheftrainer Andreas Felder: „Das war heute absolut nicht unser Tag. Wir haben uns mehr erwartet. Es hat allerdings so angefangen, dass wir uns bis Mittag gar nicht sicher waren, ob Stefan Kraft heute springen kann, weil er sich gestern nach der Quali das Kreuz verrissen hat. Die Mannschaftsleistung war nicht so schlecht, aber auch nicht gut genug. Die anderen Nationen sind einfach sehr gut gesprungen.“
OT Stefan Kraft: „Wir sind mit dem sechsten Platz sicher nicht zufrieden. Ein Stockerl wäre schon dringewesen. Ich habe gestern Abend noch ewig therapiert, nachdem ich mich blöderweise in der Kabine verrissen habe. Aber unser Physio und die Ärzte haben einen super Job gemacht. Wir haben alles probiert. Es war heute sehr viel besser. Ich habe entschieden, dass ich springen kann. Es hat auch gepasst, aber die Vorbereitung war einfach nicht ideal. Morgen will ich nochmal alles herausholen.“
Medieninfo ÖSV
25.01.2020





