Am Montag (Ortszeit) stand das erste Finalspiel um den Stanley Cup zwischen den Pittsburgh Penguins und den Nashville Predators auf dem Programm. Die Gastgeber erwischen einen perfekten Start in die Serie und feiern einen 5:3 (3:0, 0:1, 2:2)-Heimsieg. Ein Spiel welches aus mehreren Gründen in die Geschichtsbücher eingehen sollte.
In der achten Minute jubelten die Gäste über den vermeintlichen Führungstreffer von Star-Verteidiger P.K. Subban. Die Pittsburgh Penguins bemühten den Videobeweis und dort wurde eine Abseitsstellung und in der Entstehung des Treffers festgestellt und der Treffer wurde annulliert.
In der Schlussphase des ersten Drittels hatten die Gastgeber schließlich das erste Wort und spielten sich in der Folge in einen wahren Rausch. In einer Fünf-gegen-drei Überzahlsituation traf Evengeni Malkin zum 1:0 (16.). 65 Sekunden später legte Conor Sheary nach herrlicher Vorarbeit Chris Kunitz den zweiten Treffer nach. 17 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels stand es 3:0 für die Pittsburgh Penguins. Einen Querpass von Nick Bonino fälschte Mattias Ekholm unglücklich ins eigene Tor ab (20.). Die drei Tore im ersten Drittel fielen innerhalb von 4:11 Minuten.
Im zweiten Abschnitt spielten dann nur noch die Nashville Predators. Goalie Matt Marray hatte Schwerstarbeit zu verrichte. Auf der Gegenseite musste Pekka Rinne keinen einzigen (!) Schuss auf sein Tor abwehren. Ein Umstand der einen Eintrag in die Geschichtsbücher mit sich hatte. Zum ersten Mal seit Einführung der Schussstatistik in der NHL blieb ein Team ohne Torschuss in einem Stanley Cup-Finalspiel. Den Nashville Predators gelang in den zweiten 20 Minuten in Überzahl den höchst verdienten Anschlusstreffer. Ryan Ellis traf im Powerplay zum 3:1.
Im Schlussabschnitt wurde die Truppe von Head Coach Peter Laviolette für die Offensivbemühungen schlussendlich bemüht. Innerhalb von dreieinhalb Minuten trafen Colton Sissons (51.) und Frederick Gaudreau (54.) zum 3:3-Ausgleichstreffers. Es war der Startschuss zu einer turbulenten Schlussphase. Am Ende hatten die Pittsburgh Penguins das bessere Ende für sich und antworten postwendend. Jack Guentzel (57.) und das zweite Tor von Nick Bonino (59.) sorgten für den 5:3-Endstand.
Detail am Rande: Die Pittsburgh Penguins zeigten sich im ersten Finalspiel um den Stanley Cup von der äußerst effektiven Seite. Das Torschussverhältnis nach dem Spiel lautet 12:26.
Videolink:
Die Höhepunkte zum Spiel
30.05.2017





