Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft holte die Slowakei gegen Dänemark einen 0:3 Rückstand auf. Im Shootout musste man allerdings den Kürzeren ziehen. Gastgeber Frankreich besiegt die Schweiz ebenso nach Penaltyschießen.
Eine heroische Leistung der Slowakei reichte am Dienstag nicht. Gegen Dänemark geriet man kurz vor Ende des ersten Abschnitts durch den Treffer von Hardt in Rückstand. Fünf Minuten nach Wiederbeginn netzte Russel zum 2:0. Als Poulsen in der 40. Minute zum 3:0 traf, schien die Angelegenheit erledigt. Doch die Slowaken gaben sich nicht geschlagen und Gernat brachte unsere Nachbarn zwei Minuten nach Beginn des letzen Drittels zurück ins Spiel. Wenig später verwertete Bliznak eine Überzahlsituation. Libor Hudacek ließ eine große Chance aus. Doch als Nicholas B. Jensen auf die Strafbank musste, sah die Truppe von Zdeno Ciger ihre Chance gekommen. Nur 14 Sekunden dauerte das Powerplay, ehe Miklik den Gleichstand herstellte. Fast hätten die Dänen allerdings noch nach regulärer Spielzeit gewonnen, als Mikus auf der blauen Linie einen Fehler beging. Jakobsen brachte die Scheibe anschließend in das Tor der Slowaken. Doch Mikus manövrierte im Fallen die Scheibe ins Tor. Davor wurde das Gehäuse aber ausgehebelt. Das Tor zählte nicht. Im Penaltyschießen hatten die Dänen dann das bessere Ende für sich.
Auch im zweiten Abendspiel entschied das Penaltyschießen. Frankreich hatte den besseren Start und mit einem Shorthander von Auvitu gingen die Gastgeber dieser Weltmeisterschaft in Front. Kurz nach Wiederbeginn war aber Paplan mit einem Doppelschlag zur Stelle und drehte das Spiel zugunsten der Schweiz. Da hat man aber die Rechnung ohne Da Costa gemacht, der in Überzahl auf 2:2 stellte. In der 54. Minute kam Ambühl hinter die Abwehr und so lagen die Eidgenossen wieder in Führung. 147 Sekunden danach traf Rech genau ins Eck und brachte die Franzosen in die Verlängerung. Dort war Da Costa der Hält. Der Extrapunkt ging somit an Frankreich.
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10.05.2017





