EC Red Bull Salzburg feiert Arbeitssieg gegen Olimpija Ljubljana

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Trotz drückender Überlegenheit kam Salzburg gegen Schlusslicht Laibach „nur“ zu einem 5:3. Die Red Bulls mussten ohne die länger verletzten Trattnig und Kristler sowie den bereits entlassenen Beach auskommen, dafür kehrte Connelly zurück, im Tor erhielt Weinhandl den Vorzug vor Gracnar. Bei Laibach fehlte Desbiens.

Das erste Drittel war ein kontinuierliches „Powerplay“ der Gastgeber bei numerischem Gleichstand, doch nach dem Doppelschlag innerhalb von 80 Sekunden passierte nicht mehr viel. Die Gäste „erwachten“ erst Mitte des zweiten Abschnitts, nachdem bei den Bullen Ledin (23.), Sterling (25.) und Welser (26.) Tausenderchancen ausgelassen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch Olympija-Goalie Roy bestens erfangen, nachdem der junge Frankokanadier vor allem bei Heinrichs 2:0 ganz schlecht ausgesehen hatte.

Und so kamen die Gäste aus einem schönen Konter von Pem nach Vorarbeit von Chaput zum Anschlusstreffer. Den Zweitore-Vorsprung des Meisters stellte Duncan Ende des zweiten Drittels im ersten Powerplay wieder her. Die Salzburger vernebelten auch im letzten Abschnitt Chancen en masse, effizient arbeiteten die Gäste – mit dem neuerlichen Anschluss durch Hadzic und dem Ausgleich durch Kaspitz aus der Luft innerhalb von 76 Sekunden.

Mit dem zweiten Powerplay-Treffer in der zweiten Überzahl sorgte Hughes für die Entscheidung – die Erfolgsquote in Überzahl war die einzig positive Bilanz für den Favoriten an diesem Abend der vergebenen Chancen, während die Gäste sich so teuer wie möglich verkauften. Welser besorgte 30 Sekunden vor dem Ende den Endstand ins leere Gästetor.

Erste Bank Eishockey Liga – Fr. 16.10.2015:
EC Red Bull Salzburg – HDD TELEMACH Olimpija Ljubljana 5:3 (2:0, 1:1, 2:2)
Schiedsrichter: Siegel/Smetana,
2.200 Zuschauer;
Tore RBS: Sterling (7.), Heinrich (8.), Duncan (39./pp), Hughes (51./pp), Welser (60./en);
Tore OLL: Pem (36.), Hadzic (47.), Kaspitz (48.);

Pressinfo EBEL

16.10.2015