Linz

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Der HC LINZ AG sicherte den ersten Platz im Unteren Playoff am Samstag mit einem Heimsieg über die Union JURI Leoben ab. Die Steirer müssen nun auf Schützenhilfe hoffen, haben die Viertelfinal-Teilnahme nicht mehr selbst in der Hand.

Nur am Anfang hatte der HC LINZ AG Schwierigkeiten, die Gäste aus Leoben konnten das Spiel bis zur 12. Minute offen halten (Spielstand 7:7). Dann agierte bis zum Halbzeitpfiff fast nur mehr der HC LINZ AG. Die Stahlstädter starteten den Turbo und zogen bis zur Pause auf 18:10 davon. Goalie Benjamin „Jimmie“ Eichinger hielt Ball um Ball und die Angriffsformation der Linzer erzielte Treffer auf dem Fließband. Im zweiten Spielabschnitt dominierte zwar anfangs weiter die Heimmannschaft, dann aber ein erneuter Einbruch, der die Gäste Frühlingsluft schnuppern ließ. Obwohl der Sieg der Oberösterreicher zu keinem Zeitpunkt gefährdet war, konnten die Leobener den Vorsprung sukzessive verkürzen und kamen bis zur 47. Minute auf 22:18 heran. Der HC LINZ AG ließ aber trotzdem keine größere Spannung mehr aufkommen und brachte einen ungefährdeten und souveränen 28:24-Heimsieg ins Trockene. Damit wurde auch der erste Platz im Playoff abgesichert, die Stahlstädter treffen im HLA-Viertelfinale nun auf den Drittplatzierten des Oberen Playoffs.

Stimmen zum Spiel:
Benjamin Eichinger (Torhüter HC LINZ AG): „Vierzig ganz tolle Minuten. Aus einer gesicherten Abwehr haben wir ein sehr gutes Spiel geboten. Leider schaffen wir es noch nicht, diese Leistung über 60 Minuten durchzuziehen. Aber das kommt noch. Wir sind sehr glücklich über den ersten Platz.“

Georg Rothenburger (Spieler Union JURI Leoben): „Erstes Wort: Schade! Wir haben am Anfang ganz gut gespielt, dann den Faden verloren. Bis zur Halbzeit lagen wir dann mit acht Treffern zurück, das war zu viel gegen Linz. Obwohl sie vor dem Spiel schon durch waren, mussten sie natürlich um den ersten Platz kämpfen. Für uns geht der Kampf weiter.“

Handball Liga Austria, Unteres Playoff
HC LINZ AG – Union JURI Leoben 28:24 (18:10)
Beste Werfer: Hoflehner (7), Ascherbauer, Lehner (je 4) bzw. Jandl, Petreikis (je 5)

Medieninfo HLA

22.03.2015