Hypo Tirol legt im AVL-Finale zum 3. Mal vor
Das Hypo Tirol Volleyballteam hat in der Finalserie der Austrian Volley League (best-of-7) einmal mehr vorgelegt. Der Herausforderer gewannen auch das dritte Heimspiel in ihrer USI-Halle gegen Titelverteidiger SK Posojilnica Aich/Dob, siegte 3:1 (16:25, 25:19, 25:20, 25:23). Damit führen die Innsbrucker nicht nur mit 3:2, sondern haben am Samstag in der JUFA-Arena in Bleiburg (20:15 Uhr ORF Sport+) auch den ersten Matchball.
Der Titelverteidiger knüpfte zunächst dort an, wo man am vergangenen Samstag aufgehört hatte. Man dominierte den Gegner klar. Vor allem in der Annahme hatte das Hypo Tirol Volleyballteam gröbere Probleme. Valdir Sequeira ebnete mit einer Serviceserie Aich/Dobs Satzgewinn. Dieser fiel mit 25:16 sehr deutlich aus.
Auch danach waren es zunächst die Kärntner, die den Ton angaben. Früh setzten sie sich mit drei Punkten ab. Zwar glichen die Innsbrucker nach dem ersten technischen Timeout aus, doch postwendend zogen Sequeira und Co. wieder davon. Eine Serviceserie von Angel Perez wendete allerdings das Blatt. Nach sechs Punkten in Folge hieß es plötzlich 19:16 für die Hausherren – die Vorentscheidung im zweiten Durchgang. Mit 25:19 stellte das Hypo Tirol Volleyballteam auf 1:1.
In Folge hatten die Hausherren klar das Kommando. Vom Selbstvertrauen mit dem die Aich/Dob-Spieler eineinhalb Sätze aufgetreten waren, war nur noch wenig zu spüren. Beim Hypo Tirol Volleyballteam war hingegen die Verunsicherung wie weggeblasen. 16:8 stand es beim zweiten technischen Timeout, nach 83 Minuten hieß es schließlich 25:20 und 2:1 für die Hausherren.
Der vierte Satz verlief lange recht ausgeglichen wenn auch mit leichten Vorteilen für die Tiroler. Bei 16:16 gelangen ihnen drei Punkte in Folge. Damit war der Grundstein zum dritten Heimsieg in der Finalserie gelegt. Das HYPO TIROL Volleyballteam gewann Durchgang vier schlussendlich knapp 25:23 und Spiel fünf 3:1.
Stimmen:
Hypo Tirol-Kapitän Alexander Berger im ORF Sport+ Interview: „Ab dem zweiten Satz hat es funktioniert. Wir haben uns beeindruckend zurückgekämpft. Wir werden am Samstag in Bleiburg alles versuchen, um schon dort den Sack zuzumachen.“
Weniger zufrieden zeigte sich naturgemäß Aich/Dob-Mittelblocker Peter Wohlfahrtstätter: „Wir haben im zweiten Satz die Partie hergeschenkt. Danach waren die Tiroler in den entscheidenden Phasen auch cleverer!“
Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu verspricht den Innsbruckern für Samstag einen Hexenkessel. Und er ist sich auch sicher: „Sie werden den Titel sicher nicht bei uns in Bleiburg feiern.“
AVL-Finalserie (best-of-7), 5. Spiel
Hypo Tirol Volleyballteam – SK Posojilnica Aich/Dob 3:1 (16:25, 25:19, 25:20, 25:23)
Spieldauer: 115 Minuten
bisher gespielt
09.04.: Hypo Tirol Volleyballteam – SK Posojilnica Aich/Dob 3:0
12.04.: SK Posojilnica Aich/Dob – Hypo Tirol Volleyballteam 3:2
16.04.: Hypo Tirol Volleyballteam – SK Posojilnica Aich/Dob 3:2
19.04.: SK Posojilnica Aich/Dob – Hypo Tirol Volleyballteam 3:0
Stand in der Serie 3:2 für Hypo Tirol
Medieninfo ÖVV
23.04.2014





